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Es ist ein iPad!
Das Geheimnis um Apples multimediale Wunderwaffe ist gelüftet: Konzernchef Steve Jobs hat den lang erwarteten Tablet-Rechner "iPad" präsentiert. Gegen 19 Uhr 15 mitteleuropäischer Zeit zeigte Jobs in einer öffentlichen Präsention das Gerät, auf das die internationale Apple-Gemeinde gewartet hatte wie eine Nachkriegshausfrau auf ihr erstes Paar Nylonstrümpfe - der Höhepunkt eines beispiellosen Marketing-Hypes.
Das Objekt der weltweiten Begierde sieht aus wie ein riesiges iPhone, wiegt knapp 700 Gramm und ist etwa 1.3 Zentimeter dünn. Der Bildschirm ist 9,7 Zoll groß und damit gerinfgügig kompakter als ein Netbook. Apple-Kunden können mit dem iPad surfen, mailen und die komplette App-Palette des Konzerns nutzen. Außerdem bietet das Gerät Textverarbeitungs- und Layoutprogramme. Über eine zusätzliche Bluetooth-Tastatur kann der iPad sogar wie ein klassischer Rechner bedient werden. Standardmäßig wird das Apple-Tablet aber wie ein iPhone via Touchscreen gesteuert.
Mit dem iPad steigt Apple auch in den E-Reader-Markt ein. Das Gerät soll digitalen Lesestoff über eine neue Online-Plattform namens "iBooks" beziehen. Zeitungs- und Magazinverlage können ihre Inhalte zudem deutlich oppulenter platzieren als auf einem herkömmlichen iPhone-Dispay. Die "New York Times" ist bereits in die Entwicklungsarbeit eingestiegen. Verlagsmanager Martin Nisenholtz war bei Jobs' Präsentation dabei und erklärte, was sich sein Medienhaus von dem iPad erhofft: "Alles, was man von Magazinen mag, im Web liebt und von der Times erwartet".
Der iPad soll im Frühjahr auf den Markt kommen und je nach Ausstattung zwischen 499 und 829 US-Dollar kosten. Ein erstes Produkt-Video gibt es hier.
Zimmer Redakteur


