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E wie einfach: Mit Sparsamkeit zum Effie
Mit Ironie und günstigen Tarifen hat der Strom- und Gasanbieter E wie einfach fast eine Million wechselwillige Neukunden gewonnen und einen Effie in Silber dazu. Eine Fallstudie.
Reformierte Strompreise. Und das im katholischen Köln. Mit solchen und anderen originellen Sprüchen wirbt der Energieversorger „E wie einfach“ für seine Produkte. Und sorgt für Gesprächsstoff und PR. Mit einer breit angelegten Kampagne wollte das Unternehmen vor allem die wechselwilligen Nutzer erreichen. Die Überzeugungsarbeit in diesem Bereich ist langwierig und teuer. Zu viele Berührungsängste bei den Verbrauchern. Allein die Wahl des richtigen Tarifs erschien vielen Kunden als zu kompliziert. Außerdem fürchteten sie häufig technische Umstellungen und sogar Versorgungsausfälle.
Die Agentur Philipp und Keuntje fand ein Gegenmittel. Andreas Müller-Horn, Unit-Leiter Beratung: „Wir haben „Low-Involvement-Product“ nicht als Problem, sondern als Lösung gesehen: eine Marke, bei der man ganz einfach einen Strom- oder Gasvertrag abschließen kann, mit dem man laufend spart, ohne dass man sich kümmern muss.“ Die Kampagne brachte schnell Erfolg. Innerhalb kürzester Zeit war jeder vierte Stromwechsler bei „E wie einfach“. Der wirksame Treiber – so die Kreativ-Strategie – ist in diesem Markt der Anreiz zum Sparen. Das musste deutlich herausgestellt werden, damit die Botschaft klar her-überkam. Dazu gehörte, das Sparen zu konkretisieren. Daher setzte „E wie einfach“ ein eindeutiges und einfaches Preisversprechen in den Mittelpunkt.
Ziel der Mediastrategie war es, Angebot und Marke den Verbrauchern schnell zu vermitteln, um Verträge abzuschließen. Übers TV wurde der Aufbau der nationalen Bekanntheit vorangetrieben. Blow-ups, CLP und 18/1 Plakate trugen zur Eroberung des Stadtbildes bei. Motto: Eine lokale Bekanntheitsbasis erzeugt gefühlte örtliche Nähe.
Tageszeitungs-Anzeigen – inklusive Response-Element – und Funk sorgten für weitere Aufmerksamkeit. Guerilla-Maßnahmen hatten die Funktion, durch Überraschung die Abstumpfung dem Thema gegenüber zu bekämpfen. Das taten auch Promoter, die in gebrandeten Smarts durch die Straßen fuhren. Mailings, die zu Vertragsabschlüssen führten, rundeten die PR-Maßnahmen ab.
Und der GWA gab für alles eine silberne Belohnung aus. Katja Steger, Bereichsleitung Marketing „E wie einfach“, zum Gewinn des Effies: „In nur sechs Monaten die Gründung eines Unternehmens, die Entwicklung einer neuen Marke und als erster Anbieter überhaupt der Aufbau eines nationalen Strom- und Gasangebots ist an sich schon eine große Herausforderung. Dass wir damit Marktführer im Neukundengeschäft und Gewinner eines Silber-Effies wurden, freut uns natürlich umso mehr.“
Berater Andreas Müller-Horn ergänzt: „Der Effie freut uns besonders, da wir bei „E wie einfach“ nicht nur Geburtshelfer, sondern auch mit Erzeuger waren. Von der Positionierung über den Namen bis hin zur Kampagne haben wir den ganzen Prozess begleiten dürfen.“
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Gerber Redakteur















