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Uvex: Go For Gold
Gleich am ersten Wettbewerbstag hat sich Adam Malysz Silber auf der Normalschanze ersprungen. Ausgerüstet von Uvex. Von vielen Deutschen gesehen. Denn Skispringen liegt in der Beliebtheitsskala an zweiter Stelle, sagt eine Umfrage von TNS Sport und Audi Institut für Sportkommunikation.
Felix Loch schoss gar mit Gold aus der Rennrodelbahn. Der Berchtesgadener ist ein Schützling von Rennrodel-Legende und Dreifach-Olympiasieger Georg Hackl, der seine Erfolge ebenfalls mit Uvex einfuhr. Mit der Spezialmarke ausgerüstet sind noch viele Medaillenhoffnungen in Kanada am Start: die Skirennläufer Felix Neureuther, Lindsey Vonn und Patrick Staudacher, die Skiflieger Janne Ahonen und Martin Schmitt, der Bobpilot André Lange und und und.
Athleten auszurüsten hat bei Uvex Tradition. Das Unternehmen stattet sie mit Brillen aus und mit speziell entwickelten Helmen. Dabei werden zum Teil Gebühren an diverse Verbände wie den Deutschen Skiverband gezahlt, aber auch Einzelverträge mit Sportlern sind üblich. Etwa mit Martin Schmitt, Lindsey Vonn oder Felix Neureuther. Bei besonderen Leistungen gibt es zusätzliche Prämien direkt an den Sportler. „In der Regel laufen die Verträge von Olympischen Spielen zu Olympischen Spielen“, erläuter Michael Winter, stellvertretender Vorsitzender der Uvex-Geschäftsführung. „Das heißt, wir verhandeln jetzt bereits über Verträge für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi.“
Das Uvex-Engagement zielt nicht nur auf den Wintersport. Bereits in Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders, aber vor allem verstärkt seit den frühen achtziger Jahren, ist der internationale Spitzensport im Visier, mit Sparten wie Motorrad-, Automobil- und Radsport. Seit Dezember 2008 ist auch der Reitsport dabei. So gehen mit Uvex etwa Ingrid Klimke und Thomas Mühlbauer auf den Parcours.
Qualität, Sicherheit, Innovationen: Leitlinien des Unternehmens. Das zahlt sich aus: Ende vergangenen Jahres wurde Uvex in der Kategorie Skibrille die Auszeichnung „Marke des Jahrhunderts“ verliehen. Michael Winter hat sie zusammen mit Vater und Schwester fürs Familienunternehmen in Frankfurt entgegengenommen. „Das“, sagt er, „zeigt, dass wir mehr richtig als falsch gemacht haben.“
Die Auszeichnung war der Auslöser für eine klassische Radio-Kampagne „Uvex heißt die Skibrille“. Begleitet von Printanzeigen in Special-Interest-Blättern und Fachpresse, die die „Marke des Jahrhunderts“ feierten.
„Wir wollen Innovationsführer sein.“ So heißt weiterhin die Vision bei Uvex. „Damit wollen wir weltweit wertorientiertes Wachstum erreichen und mit all unseren Aktivitäten aufs Siegerpodest“, postuliert Michael Winter. Dazu investiert das Unternehmen rund zehn Prozent vom Umsatz in Forschung und Entwicklung. Und hat einen sogenannten IQ-8-Plan entwickelt. Der legt fest, „dass wir pro Produktgruppe in den kommenden acht Quartalen jeweils eine Weltneuheit entwickeln müssen“ (Winter). Auf eine Innovation ist der Uvex-Gesellschafter besonders stolz: die spezielle Lackbeschichtung von Polycarbonat-Visieren und -Scheiben für Helme. Einsetzbar im Rodelsport, in Diamantenminen in Südafrika (heiß, schwül, staubig) oder auf Ölplattformen in der Nordsee (kalt, stürmisch, Salzwasser). Im Bereich der Beschichtungstechnologien sieht sich das Unternehmen als Weltmarktführer.
Jüngste Innovation: Erstmals schreibt Uvex einen internationalen Fotowettbewerb aus. Dotiert mit 16 000 Euro. Kategorien: Winter-, Rad-, Reit- und Motorsport. Für Amateure, Sportjournalisten und -fotografen. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2010. Die besten Motive werden in einer Ausstellung präsentiert, zwölf andere im Uvex-Kalender 2011.
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Gerber Redakteur















