Rettung in Eigenregie | | von Brigitte Bauer

Aimaq von Lobenstein geht unter den Schutzschirm

Im Oktober werden es zwei Jahre, doch mit dem Verlust des Versicherungskunden Ergo kämpft die Berliner Agentur Aimaq von Lobenstein (AvL) immer noch. Auch das Neugeschäft lief im vergangenen Jahr zäh.

Die Agentur macht harte Zeiten durch. Doch die Geschäftsführer André Aimaq und Hubertus von Lobenstein geben nicht auf. Wie jetzt bekannt wurde, hat sich die Agentur Ende Februar dafür entschieden, sich im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens - einem Planverfahren in Eigenregie - zu sanieren. Gegenüber dem "Kontakter" bestätigt Hubertus von Lobenstein: „Dieses Verfahren wird Unternehmen gewährt, die eine positive Fortführungsprognose haben und denen man zutraut, sich im Rahmen des Verfahrens mit geeigneten Maßnahmen selbst neu aufzustellen und dabei die laufenden Geschäftstätigkeiten ganz normal fortzusetzen.“ Der Eintritt in den öffentlichen Teil des Verfahrens am 1. Juni 2015 zeige das Vertrauen des Gerichts in die eingeleiteten Maßnahmen. Um Entlassungen wird die Agentur nicht umhin gekommen sein. Welche Maßnahmen genau angegangen werden mussten, darauf geht AvL nicht ein.

Von Lobenstein ist zuversichtlich, dass das Verfahren in circa sechs Wochen abgeschlossen sein wird: „In den vergangenen drei Monaten konnte sowohl das Geschäft mit bestehenden Kunden weitergeführt und zum Teil ausgebaut, als auch neue Kunden hinzugewonnen werden.“ Derzeit befinde sich die Agentur in Neugeschäftsprozessen. Kontakterinformationen zufolge nimmt AvL am Pitch um eine internationale Kampagne für TUI teil. Für den Kunden hat AvL den neuenClaim „Discover your Smile“ entwickelt. (bb/mw)

Aimaq von Lobenstein geht unter den Schutzschirm

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