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Jurysitzung zur "Agentur-Website des Jahres". Im Bild: Tim Alexander, Julia Hofmann, W&V-Redakteurin Daniela Strasser, Thomas Schmidt, Melanie-Claudine Schmitt, Wolfgang Henseler und Tim Diehl-Thiele (v.l.n.r.)
Jurysitzung zur "Agentur-Website des Jahres". Im Bild: Tim Alexander, Julia Hofmann, W&V-Redakteurin Daniela Strasser, Thomas Schmidt, Melanie-Claudine Schmitt, Wolfgang Henseler und Tim Diehl-Thiele (v.l.n.r.) © Foto:Cherrypicker

Agentur-Website des Jahres | | von Daniela Strasser

Die besten und die schlechtesten Agentur-Websites

Was erwarten Marketingchefs von den Homepages von Deutschlands Top-30-Werbeagenturen? Richtig: Inspiration, kreative Highlights, aufregende Seitengestaltung, technisches Know-How. Interessanterweise haben das die meisten deutschen Top-Werbeadressen nicht vorzuweisen.

Zum fünften Mal haben W&V und die Beratungsfirma Cherrypicker namhafte Marketingentscheider zum Websiten-Check eingeladen. Aus Kundensicht beurteilen sie, wie sich die Spitze der deutschen Kreativwirtschaft im Netz präsentiert, vergeben dafür Schulnoten. Die Kritierien: Übersichtlichkeit, Inhalte, Kunden, Arbeitsbeispiele, Kontaktmöglichkeiten, Kreativität - und der "Begeisterungsfaktor".

Überzeugen können nur wenige. Auf Platz eins landet das Network Leo Burnett, den zweiten Platz teilen sich die Hamburger Agentur Grabarz & Partner und das Network Publicis (siehe Bildgalerie). Ach noch gut schneiden TBWA und Zum goldenen Hirschen ab. Ansonsten: viel Mittelmaß.

"Zu oft", bemängelt Antje Hundhausen, Vice President 3D Brand Experience bei der Deutschen Telekom, "zeigen die Agenturen online nicht ihr Können und ihr kreatives Potenzial". Gerade Agenturen, von denen Marketer "kreative Feuerwerke" erhofft haben, blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück, darunter Adressen wie Jung von Matt und Heimat. Andere wie McCann Erickson und die frisch umfirmierte Havas-Gruppe liefern unterirdische Auftritte ab. "Am Ende sind mir eine Handvoll Internetseiten im Gedächtnis geblieben, bei denen ich das Gefühl habe, die muss ich meinen Leuten zeigen", findet Tim Alexander, Vice President Brand Management bei Telefónica Deutschland und für die Marke o2 verantwortlich, "nach dem Motto: gute Kreation, schaut man sich gerne noch mal an und teilt das mit Freunden." Von den Top 30-Kreativ-Adressen, die behände in den eigenen Online-Ausbau investieren, habe man mehr erwartet.  

Die Jury:

Michael Werner (Marketing Director KFC), David Stachon (Vorstandsvorsitzender Direct Line), Antje Hundhausen (Vice President 3D Brand Experience Deutsche Telekom), Tim Alexander (Vice President Brand Managment Telefónica Deutschland), Julia Hofmann (Senior Manager Interactive Marketing Daimler), Thomas Grimm (Leiter Marketing ZDF), Melanie-Claudine Schmitt (Head of Communication Automotive Aftermarket bei Bosch), Professor Wolfgang Henseler und Tim Diehl-Thiele (Marketing Manager BMW Motorrad).  

 Mehr zu den Agentur-Webseiten, wie andere Agenturen abgeschnitten haben und welche Konzepte Marketingchefs loben: in der W&V (Heft 40/2012).

Die besten und die schlechtesten Agentur-Websites

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