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Mit individualisierten Plakat-Motiven spricht der Kreativclub ADC einzelne Unternehmen und deren Marketingabteilungen direkt an.
Mit individualisierten Plakat-Motiven spricht der Kreativclub ADC einzelne Unternehmen und deren Marketingabteilungen direkt an. © Foto:Walldecaux/ADC

ADC-Kongress | | von Frauke Schobelt

"Ey Otto": ADC lockt Unternehmen mit individuellen Plakaten

Sehr zielgerichtet geht in diesem Jahr der Art Directors Club für Deutschland (ADC) vor, um für den ADC-Kongress "Heroes of Content" am 22. April zu werben. Mit 14 unterschiedlichen Plakat-Motiven lädt der Kreativclub zum Event und spricht dabei im ersten Kampagnenflight auch einzelne Unternehmen und deren Marketingabteilungen sehr direkt an. Ihr ganz persönliches Kampagnenmotiv erhalten Coca-Cola in Berlin, Otto in Hamburg, Vodafone in Düsseldorf, RTL in Köln und Mercedes in Stuttgart. Bei der Plakatierung wird der ADC von Kooperationspartner WallDecaux unterstützt. 

So sind vor dem Headquarter von Vodafone in Düsseldorf am Ferdinand-Braun-Platz Plakatmotive mit einer schlecht gelaunten Katze und dieser Botschaft zu sehen: "Also die Telekom hat schon 3.000 Karten bestellt." Und vor Otto in Hamburg heißt es: "Ey, Otto! Kongresstickets gibt’s für Euch auch im Versandhandel."  Neben den individuell für einzelne Unternehmen gestalteten Motiven ergänzen weitere Poster die Kampagne. Beispiel: "Workshops? Vorträge? Was seid Ihr den für Pussis?" Oder: "Content-Maschine mit 3 Buchstaben: Ich".

"Die individuell für die einzelnen Unternehmen gestalteten Motive sind durchaus provozierend", sagt ADC-Präsident Stephan Vogel. "Provokation ist eine legitime und starke Art, einen Dialog zu eröffnen. Und unser Zweck, Kreation und Marken-Content in Deutschland kreativ zu verbessern, heiligt das Mittel. Außerdem können wir so ganz nebenbei beweisen, dass ein klassisches Plakat auch ein Targetinginstrument und Dialogmedium sein kann." 

Entwickelt hat die Kampagne die Hamburger Agentur Grabarz & Partner. Die diesjährige Kampagne zieht gegen einen besonderen Feind zu Felde: die millionenfach geklickten Katzenvideos. Der beliebte Katzen-Content fordere alle Kreativen und Marketer beim Kampf um die Aufmerksamkeit der User heraus. Entsprechend kampflustig blickt von jedem Plakat ein mürrischer Kater. 

 "Der hinterhältigste Feind in der Schlacht um die Aufmerksamkeit des Users sind Katzenvideos. Denn niemand produziert so knallhart kalkuliert erfolgreichen Content, niemand bekommt soviele Klicks und Views und Shares wie diese vermeintlich flauschigen und harmlosen Haustiere. Davon können wir uns alle eine Scheibe abschneiden", sagt Ralf Heuel, Kreativchef von Grabarz & Partner "Unsere Botschaft an die Marketingverantwortlichen: Kommt zum ADC Kongress und lernt, wie man erfolgreichen Content erkennt, generiert und damit Marken emotionalisiert. Wie relevant dieses Thema ist, zeigen auch die öffentlichen Diskussionen dazu in den letzten Wochen."

"Ey Otto": ADC lockt Unternehmen mit individuellen Plakaten

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