| | von Markus Weber

Ogilvy-Kampagne "Fuck the Diet" erhitzt die Gemüter

Auf der Facebook-Fanpage von Du darfst tobt eine heftige Diskussion über die "Fuck the Diet"-Kampagne von Ogilvy & Mather. "Wie niveaulos ist das denn?", "Unter aller Sau", "Einfach nur peinlich" - das sind nur einige wenige der Kommentare von Nutzern, die sich reihenweise in erster Linie über den Claim "Fuck the Diet" echauffieren.

Du darfst reagierte schnell und gut. "Wir haben uns bewusst für die provokante Wortwahl entschieden, um auf diese Weise erwachsene Frauen wachzurütteln und zu mehr Gelassenheit in Sachen Ernährung zu inspirieren. Weg vom dauernden Kalorienzählen und ständigen Verzichten hin zu mehr Freude und Spaß am Essen", rechtfertigt Du darfst Claim und Kampagne.

Bei Ogilvy & Mather ist man inzwischen ohnehin schon sehr geübt, was den richtigen Umgang mit Empörungswellen in den sozialen Netzwerken angeht. Angefangen von der Chef-Ticket-Kampagne der Deutschen Bahn bis hin zur Media-Markt-Weihnachtskampagne ("Weihnachten wird unterm Baum entschieden") stand die Agentur immer wieder im Feuer.

Erst vor drei Wochen beleuchtete die W&V-Redaktion in der Geschichte "Wenn Geschmack zur Streitfrage wird" intensiv das Phänomen zunehmender Massenbeschwerden über Werbekampagnen in den sozialen Netzwerken (W&V Nr. 11/2012 vom 15. März). Dies hat auch spürbare Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Unternehmen und Agenturen.

Ogilvy-Kampagne "Fuck the Diet" erhitzt die Gemüter

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