Nachfolge:
Saatchi & Saatchi: Auf Unbehagen folgt Platschke
Die Position des Managing Directors bei Saatchi in Berlin übernimmt Kai Platschke. Er erbt den Chefposten von Géza Unbehagen, der mit zwei Kollegen Fluent gründet.
Die Position des Managing Directors bei Saatchi & Saatchi in Berlin übernimmt Kai Platschke. Der 39-Jährige übernimmt ab sofort den Chefposten von Géza Unbehagen, der mit Andreas Bahr und Oliver Czok das Büro Fluent gründet. Platschke kommt vom Berliner Büro der französischen Agentur Full Six, davor arbeitete er bei der McCann Worldgroup in Paris als Chief Digital Officer sowie bei Razorfish, TBWA und Ogilvy in Frankfurt. Doch das bedeutet nicht, dass er sich nun auch bei Saatchi vorrangig um Digitales kümmert - im Gegenteil, angesichts seiner Berufung ruft Saatchi gar das "post-digitale Zeitalter" aus und betont, dass Platschke ein erprobter Kommunikationsstratege mit langjähriger Kreativkompetenz sei. Der neue Chef selbst sagt: "Wir sind im post-digitalen Zeitalter angekommen. Ich bin davon überzeugt, dass es heute nicht mehr darauf ankommt, ob eine Idee in TV, auf Facebook als mobile App oder Live-Event umgesetzt wird. Vielmehr geht es für Marken ausschließlich darum, eine relevante Rolle im Leben des Konsumenten zu spielen. Das Lovemarks-Konzept von Saatchi & Saatchi bietet für diese Denke optimale Bedingungen."
Michael Samak, CEO Saatchi & Saatchi Deutschland und Schweiz, ergänzt: "Kreativ sind wir in Berlin hervorragend aufgestellt. Nun integrieren wir gemeinsam mit Kai Platschke auch tiefgreifendes Know-how über die sich permanent verändernde Mediennutzung in das Leistungsportfolio."
Bei Saatchi in Berlin werden sich Platschke und sein 20-köpfige Team um die gerade gewonnenen nationalen Kunden O2 und Aida sowie für internationale Marken wie Pampers (Westeuropa). Zudem wird er seine langjährige Kreativkompetenz einbringen, um den Standort Berlin zu einem starken kreativen Hub im Saatchi & Saatchi-Netzwerk auszubauen.