| | von Markus Weber

Sebastian Turner als Politiker: Das sagen die Werber-Kollegen

Ein solches Ergebnis hat dem langjährigen Mitinhaber und Chef der Werbeagentur Scholz & Friends ("Wir können alles, außer Hochdeutsch") niemand zugetraut. Beim Nominierungsparteitag der Stuttgarter CDU setzte sich der Polit-Quereinsteiger Sebastian Turner mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit gegen den ehemaligen Landessozialminister Andreas Renner durch. Der parteilose Turner ist damit nun offizieller OB-Kandidat der CDU, die mit Wolfgang Schuster auch den amtierenden Stuttgarter Oberbürgermeister stellt.

Turner ist in Stuttgart aufgewachsen. Nach eigenem Bekunden saß er als Vierjähriger bereits auf dem Schoß des heutigen baden-württembergischen Landesvaters Winfried Kretschmann - als dieser als damaliger ASta-Vorsitzender an der Uni Hohenheim den Präsidenten der Universität, Turners Vater George, zu Hause besuchte.

Die Kreativen in der Landeshauptstadt sind begeistert, dass nun tatsächlich einer von ihnen für das OB-Amt kandidiert. "Ein Mann vom intellektuellen Format Sebastian Turners ist für Spitzenpolitik geeigneter als der komplette Satz amtierender Spitzenpolitiker", meint etwa Jochen Rädeker von Strichpunkt Design. Der aktuelle ADC-Präsidiumssprecher glaubt sogar, dass der OB-Sessel für Turner nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu weit höheren Zielen sein könnte - und verweist auf den Posten des Ministerpräsidenten, der 2016 neu zu vergeben ist.

Ob die Stuttgarter Werber also nun bei der kommenden OB-Wahl am 7. Oktober alle für Sebastian Turner stimmen werden? W&V Online hat nachgefragt.

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