Boris de Malvinsky geht.
Boris de Malvinsky geht. © Foto:KT

| | von Lena Herrmann

Warum Boris de Malvinsky bei Kempertrautmann keinen Platz mehr hat

Kempertrautmann arbeitet kĂŒnftig nicht mehr mit Boris de Malvinsky zusammen. Der Berater zĂ€hlt zum GrĂŒndungsteam der Agentur und war seit 2007 als Hauptgesellschafter nach AndrĂ© Kemper und Michael Trautmann der dritte fĂŒr die KT-Gruppe gesamtverantwortliche GeschĂ€ftsfĂŒhrer.

Michael Trautmann: "Boris de Malvinsky hat bei Kempertrautmann vom ersten Tag an unternehmerische Impulse gesetzt. Wir danken ihm ausdrĂŒcklich fĂŒr sein großes Engagement in den letzten acht Jahren."

Das Ausscheiden steht im Zusammenhang mit dem Einstieg der neuen Partner Armin Jochum und Karen Heumann und der in diesem Kontext vorgesehenen neuen Gesellschaftsstruktur. In dem Konstrukt ist Malvinsky nicht vorgesehen - Heumann, Trautmann und Heumann bilden kĂŒnftig den Vorstand; AndrĂ© Kemper wird Aufsichtsrat. Außerdem hatten Trautmann und Kemper ihn nicht ĂŒber die Verhandlungen mit Heumann und Jochum informiert, da Malvinsky als unmittelbarer Vertrauter von Jung von Matt-Chef Holger Jung gilt. Zum 1. August soll die neue Agentur mit neuer Struktur an den Start gehen. Noch weilt Jochum im Urlaub, Heumann hat an der Großen Bleichen bereits ihr BĂŒro bezogen.

AndrĂ© Kemper: "Boris de Malvinsky hat seit der GrĂŒndung maßgeblich zum Erfolg von Kempertrautmann beigetragen und dafĂŒr gilt ihm mein Respekt und Dank. Persönlich hĂ€tte ich Boris sehr gern an Board gehalten, aber wir haben uns am Ende auf kein passendes Modell verstĂ€ndigen können." Malvinsky hat alle seine Ämter als geschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter zum 12. Juli niedergelegt.

Unter anderem hat er auch den Berliner Standort als Beratungschef geleitet und die Kreativchefs Bert Peulecke und Stefan Schulte dort unterstĂŒtzt. Die beiden ehemaligen DDB-MĂ€nner können inzwischen jedoch auf die Expertise von Hendrik Heine zurĂŒckgreifen, der die Beratung am Hauptstadt-Standort leitet. UnterstĂŒtzung kommt kĂŒnftig auch von Karen Heumann, die sich um die Berliner Dependance kĂŒmmern wird. 

Warum Boris de Malvinsky bei Kempertrautmann keinen Platz mehr hat

Artikel bewerten

Vielen Dank, Ihre Bewertung wurde registriert!

Sie können leider nur einmal pro Seite bewerten.

Ihre Bewertung wurde geändert, vielen Dank!

Leserkommentar

Wir freuen uns ĂŒber Ihre Kommentare.

* Pflichtfeld
** Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht