Karriere-Experten-Trendcheck 2012
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 20.12.2011 - 22:40 Uhr
Was bringt 2012 auf dem Jobmarkt? Die Karriereexperten.com, ein Netzwerk aus Coaches und Beratern mit Schwerpunkt Karriere und Weiterentwicklung, haben für das kommende Jahr zehn Megatrends ausgemacht.
Der Arbeitsmarkt ist zweigeteilt Hochqualifizierte Fachkräfte können weiterhin mit hohen bzw. steigenden Gehältern rechnen. Geringqualifizierte und weniger gefragte Akademiker müssen sich mit niedrigen Löhnen zufriedengeben. Gefragt sind Kräfte „aus dem IT- und ingenieurnahen Umfeld, die Methodenwissen und kommunikative Fähigkeiten mitbringen“, sagt Lars Hahn.
Auswahlverfahren gehen immer mehr online E-Assessments gibt es schon lange, vereinzelt laufen Vorstellungsgespräche per Skype. „Die Webcam wird zum wichtigen Tool im Bewerbungsprozess“, so Raoul Wintjes aus Berlin.
Bewerbungen werden bunter 2011 kam vizualize.me auf dem Markt. Damit lässt sich der Lebenslauf wie eine Infografik darstellen. „Lebensläufe werden damit frischer und frecher, aber nicht unbedingt besser“, meint Raoul Wintjes. Führungskräfte sollten darauf achten, ihren „Track Record", also ihre chronologische Erfolgsgeschichte, darzulegen.
Berufseinstieg wird schwieriger „Der Studienplatz
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Weinende Kandidaten
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 20.12.2011 - 08:10 Uhr
Die ersten Minuten beim Gespräch entscheiden darüber, ob der Bewerber eine Chance auf eine Stelle hat. Fehltritte oder Übersprungshandlungen sollte man sich daher in dieser kritischen Situation nicht erlauben. 65 Prozent der deutschen Arbeitgeber entscheiden innerhalb der ersten fünf Minuten, ob es sich bei ihrem Gegenüber um den Richtigen für den ausgelobten Job handelt. 34 Prozent wissen es sogar meist innerhalb der ersten 60 Sekunden. Dies ergab eine Umfrage der Online-Marktforschungsagentur „Shape the future“ unter rund 110 Führungskräften aus Deutschland. Auftraggeber war die Internet-Jobbörse CareerBuilder. Neben Deutschen wurden auch Personalverantwortliche aus Großbritannien, Frankreich, Italien und Schweden via Netz befragt.
Obwohl diese erste kurze Zeitspanne entscheidet, berichteten die Geschäftsführer, Direktoren und Manager von diversen Fehltritten. So sah sich ein Kandidat offenbar schon mit der Einladung am Ziel seiner Wünsche, denn er wollte sein Gegenüber mit einer „High Five“ begrüßen, ihm also auf die offene Handfläche schlagen. Ein anderer klapperte während des gesamten Gespräches mit seinem Rosenkranz. Auf die Frage, ob er gut hergefunden
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Gelungene Einführung in die Psychologie
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 19.12.2011 - 11:22 Uhr
Foto: ©
rolffimages-fotolia.com/Verlag Franz Vahlen München
In der Kommunikationsbranche ist psychologisches Geschick gefragt. Egal, ob beim Vorstellungsgespräch oder später im Umgang mit Kollegen, Mitarbeitern, Chefs und Kunden. Doch die wenigsten in der Branche haben einen entsprechenden fachlichen Hintergrund. Wer sich also nicht immer nur auf seine Lebenserfahrung verlassen möchte, kann sich jetzt in das neue Kompendium von Detlef Fetchenhauer einlesen. Der Professor ist Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpsychologie an der Universität zu Köln. Er ist nicht nur ein bei Studenten äußerst beliebter Dozent, er kann auch sehr gut schreiben. Das macht sein Buch zu einer Fundgrube für interessierte Laien.
Einzige Voraussetzung für Leser: „Was Sie für dieses Buch mitbringen sollten, ist eine gewisse Offenheit, sich von den Theorien, Gedanken und Erkenntnissen der Psychologie beeindrucken und manchmal auch verunsichern zu lassen.“ In 19 Kapiteln führt Fetchenhauer durch seine empirische Wissenschaft. Er beginnt ganz am Anfang, also bei der Steinzeit und den kognitiven Fähigkeiten, die den Menschen von anderen Spezies unterscheiden. Weiter geht es über Motive und Emotionen und ihren Einfluss auf das Verhalten sowie
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„Danke, Deutschland“-Motiv des Wirtschaftsministeriums
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 16.12.2011 - 18:13 Uhr
Foto: ©
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Es ist ein schönes Motiv, das in dieser Woche in überregionalen Titeln zu sehen war. FAZ, SZ, Welt, Spiegel, Stern, Focus und Wirtschaftswoche brachten kurz vor Weihnachten Philipp Röslers großformatigen Gruß an Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Deutschland. Abgebildet ist ein junger Mann mit Helm, ganz auf seine offenbar technische Arbeit konzentriert. „So viele Menschen in Arbeit wie nie zuvor“, titelt dazu das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Und dann die Schlagzeile in Riesenlettern „Danke, Deutschland“.
Unterfüttert wird das Motiv mit Zahlen. 41 Millionen Menschen haben einen festen Arbeitsplatz, so das Ministerium, so viele wie nie zuvor. Die Arbeitslosenquote ist mit 6,4 Prozent so niedrig wie zuletzt vor 20 Jahren. Damit werden die deutschen Erfolgsmeldungen von Ende 2010, als das Statistische Bundesamt 40,37 Millionen Erwerbstätige verzeichnete, selbst auf dem vorläufigen Höhepunkt der Europa-Krise noch einmal getoppt.
Den politischen Kontrahenten der Bundesregierung scheint das nicht zu behagen. Als „Propaganda statt Politik“ geißelt Brigitte Pothmer, Grünen-Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik, das Motiv. Mit Hilfe einer Anfrage
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Axel Springer
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 16.12.2011 - 15:03 Uhr
Feierlaune in Düsseldorf: Mit 2,26 Millionen Unique Usern ist Stepstone laut AGOF Internet Facts im September Reichweiten-Primus unter den klassischen Jobbörsen. Das Stellenportal aus dem Hause Axel Springer belegte auf Anhieb Platz 89 von mehr als 650 Angeboten im AGOF-Ranking. Hinzu kommt ein Rekord im jüngsten IVW-Listing: „Laut IVW-Messung vom November haben wir mit 7,6 Millionen Besuchen einen neuen Rekord erzielt“, freut sich Geschäftsführer Sebastian Dettmers. Er sieht sein Unternehmen „hinsichtlich der Reichweite auf vollem Erfolgskurs“. Wobei neben der Reichweite auch die Nutzungsintensität ein Erfolgskriterium ist.
Um die Reichweite zu halten und auszubauen, schließen die Düsseldorfer Medienkooperationen. Stepstone unterhält derzeit rund 250 strategische Partnerschaften. Dazu gehören zum Beispiel auch die Websites von mehr als 50 Hochschulen. Jüngster Partner ist Hamburg.de, das nach eigener Aussage reichweitenstärkste Stadtportal Deutschlands. Stellenanzeigen von Stepstone-Kunden sind automatisch zusätzlich bei Hamburg.de sichtbar. Ein Exklusiv-Deal. Das Portal der Hansestadt kommt im Monat auf 3,5 Millionen Besuche.
Eine Detailauswertung der AGOF-Zahlen
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Deutsche Telekom
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 16.12.2011 - 14:05 Uhr
Auf Ideensuche: die Deutsche Telekom.
Foto: ©
Deutsche Telekom
Ein eher simples Konzept hat sich am Ende durchgesetzt. Mit „Your Idea“ war die Deutsche Telekom auf der Suche nach einer zündenden Idee, die im Zuge eines Crowdsourcing-Wettbewerbs gefunden werden sollte. Es ging darum, eine Anwendung für den Facebook-Account Telekom Karriere und ein Widget für die Karriereseite der Telekom zu entwickeln. Mitmachen durfte jeder, gefragt war das Erarbeiten eines Konzepts, keine technische Realisierung. Die Aufgabe für die Zielgruppe lautete: „Du besuchst die Karriereseite oder den Facebook Account Telekom Karriere der Deutschen Telekom. Was möchtest Du dort gerne erleben?“ An sich eine gute Idee, ohnehin wird Crowdsourcing in diesem Bereich noch zu wenig eingesetzt.
Die Ausschreibung erfolgte über das Crowdsourcing-Portal Jovoto. Dort sind die Ideen abrufbar. Eine nicht sehr originell besetzte Fachjury wählte die Finalisten aus: Die Jury bestand aus Social Media-Experten der Deutschen Telekom, dem Leiter des Recruiting & Talent Service, Marc-Stefan Brodbeck, sowie dem Social Media-Experten Lutz Altmann, der auch gleich für die nötige Verbreitung sorgte.
Das Rennen machte schließlich Annika Beckmann. Ihre Idee: Bei einem Kompati
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Neue Studie: "Unternehmensführung 2030"
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 15.12.2011 - 15:22 Uhr
In den vergangenen Monaten hat das gesamte Marketingteam hart gearbeitet: die mühsamen Abstimmungen mit Entwicklungsabteilung, Vertrieb und Corporate Communications sind vollzogen und die Kampagne für das neue Kosmetikprodukt könnte jetzt dem Vorstand präsentiert werden. Doch da tritt er auf den Plan und stellt schon wieder den Vermarktungzeitpunkt infrage. Der kürzlich eingestellte Chief Destruction Officer (CDO) überprüft ständig etablierte Strukturen und Prozesse.
Dieser CDO ist mein Liebling, aber es gibt noch mehr: Den Global Talent Strategist (siehe Foto), den Story Integrator, den Fertilisator, den Silver Consultant sowie den Empathie-Coach. In spätestens zwanzig Jahren werden wir von Kollegen mit solchen Berufsbezeichnungen umgeben sein. Das sagen zumindest die Experten vom Kelkheimer Zukunftsinstitut voraus.
Die Trendforscher haben nicht einfach in die Kristallkugel geschaut und sich mal ein paar schrille Definitionen ausge
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MBA-Tagebuch
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 15.12.2011 - 13:53 Uhr
SMI: Studienzentrum am Wikingerufer.
Am Ende stießen wir mit Kaffee an. Nein, nicht mit jenem aus dem Spender, den ich zwei Jahre lang auf dem Weg in einen Seminarraum am Eingang gezapft habe. Zum großen Finale am Nikolaustag lud mich Raimund Bellinghausen, Studienleiter an der School of Management and Innovation (SMI) der Steinbeis-Hochschule Berlin, in einen kleinen Raum – sozusagen hinter die Kulissen – ein. Dort, in einer schmalen Küche, stehen zwei Maschinen samt einigen Kaffee-Spezialitäten. Denn an einem besonderen Tag darf es ein besonderes Getränk sein. Prickelndes und Blubberndes gibt es schließlich in der Startup- und Agenturszene oft genug. Am Wikingerufer zeigten wir Understatement.
Davor hatte der liebe Gott den Fleiß gesetzt. Fast eine Stunde in der Abschlussprüfung Rede und Antwort stehen. Erst die Ergebnisse der eigenen schriftlichen Arbeit präsentieren, dann auf kritische Nachfragen eingehen und schließlich – im großen Finale – alles beantworten, was den drei Prüfern in den Sinn kommt. Das kann eine ganze Menge sein: Bilanzierung, Corporate Finance, Feinheiten zu Business-Plänen, Projektmanagement, Strategisches Marketing, Markt- und Internationalisierungsstrategien, Investitions
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Serie: Azubis reden Klartext
Sorel
Loum
Veröffentlicht am 14.12.2011 - 16:37 Uhr
Mit dem Smartphone oder Tablet im Internet zu surfen, ist längst nichts Besonderes mehr. Immer mehr Menschen sind mit mobilen Endgeräten im Web unterwegs. Herkömmliche Webseiten lassen sich auf solchen Geräten jedoch oft sehr schlecht bedienen. Gerade wenn man Formulare ausfüllen oder umfangreiche Navigationen bedienen möchte, verliert man schnell die Geduld. Ständig muss man scrollen, zoomen und versuchen die - viel zu kleinen - Schaltflächen mit den Fingern zu treffen. Immer mehr Webseiten werden jedoch für mobile Geräte optimiert, was die Bedienung per iPhone, Android und Co. zwar enorm erleichtert, gleichzeitig allerdings auch einen deutlichen Mehraufwand darstellt.
Daher sollte man sich im Vorfeld überlegen, ob eine Optimierung für mobile Geräte wirklich notwendig ist. Unterwegs wollen Nutzer meist möglichst schnell an Informationen gelangen, mit anderen kommunizieren und teilweise auch Einkäufe abwickeln. Daher finde ich Smartphone-freundliche Webseiten für Nachrichtenseiten, Foren o. Ä. extrem wichtig. Bei hmmh habe ich erfahren, dass bei Kunden, die keine aufwändige mobile Version ihres Onlineshops o. Ä. wünschen, zumindest Mouseover-Effekte und dergleichen
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Das Donnerstags-Exklusiv-Interview
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 09.12.2011 - 10:00 Uhr
Wolfgang Kinkel, Geschäftsführer der Full-Service-Agentur für interaktive Medien Opus 5, über das schnelllebige Agenturgeschäft, flexible Projekt-"Leader", agile Methoden und Spaß bei der Arbeit.
Projektorientiertes Arbeiten gehört gerade in technologiegetriebenen Agenturen zum täglichen Leben. Welche Strukturen müssen Agenturen schaffen, um Projektmanagement-Prozesse gerade in der Kommunikationsbranche effizient umzusetzen?
Wolfgang Kinkel: Charakteristisch für die Kommunikationsbranche sind Schnelligkeit, Kreativität und Innovationskraft. Die Prozesse in Agenturen müssen diese Faktoren unterstützen, um die PS der Kunden auf die Straße zu bringen. Gefragt sind also flexible, kommunikationsorientierte Prozesse mit enger, direkter Interaktion der Beteiligten. Denn interdisziplinäre Teams sind nicht die Kür, sondern Pflicht. Nur so entstehen schnelle Feedbackzyklen, die für Transparenz sorgen. Diese ist für die Qualität der Produkte entscheidend und liefert dem Projektmanager die notwendigen Steuerungsmöglichkeiten.
Sind die Strukturen dann etabliert, müssen sie sich im Tagesgeschäft beweisen. Wo liegen die Fallen und was sind die häufigsten Probleme im
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