Employer Branding Kampagne von ProSiebenSat.1 zeigt Erfolge
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 25.08.2011 - 11:08 Uhr
Heidi Stopper
Foto: ©
Robert Brembeck/P7S1
Personalchefin Heidi Stopper ist zufrieden: Mit dem vor vier Monaten gestarteten Employer-Branding-Auftritt hat ProSiebenSat.1 neue Mitarbeiter in Zentralbereichen wie IT gefunden. Die im April gestarteten Motiven sprechen bestimmte Zielgruppen wie Programmiere gezielt an. Die Personalerin und Juristin Stopper übernahm vor etwa anderthalb Jahren die HR-Verantwortung bei der Münchner Sendergruppe. Nach der Bilanz der vor kurzem gestarteten Kommunikationsmaßnahmen wird sie jetzt die Kooperation mit Hochschulen ausbauen sowie Traineeprogramme forcieren.
Frau Stopper, erst im April ist die Mediengruppe ProSiebenSat.1 mit einer Employer-Branding-Kampagne gestartet. Mit welchem Ergebnis?
Stopper: Die Resonanz auf unsere Kampagne war sehr gut. Neben den klassischen Positionen haben wir gezielt Mitarbeiter in Zentralfunktionen wie IT gesucht und bereits neue Kollegen eingestellt. Viele Kandidaten beziehen sich in ihren Bewerbungen immer noch auf unsere Anzeigenmotive.
Den Erfolg messen Sie auch an der Online-Resonanz Ihrer Kampagne?
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Agenturen müssen Personalarbeit professionalisieren
Hans-Gerhard
Kühn
Veröffentlicht am 24.08.2011 - 13:58 Uhr
Haben die meisten Kommunikationsagenturen die tiefgreifenden Veränderungen im Personalmarkt noch nicht wahrgenommen oder fehlen ihnen das Know-how und die Fähigkeiten darauf geeignete Antworten zu finden? Beides trifft wohl zu. Viele konstatieren aufgrund der konjunkturellen Entwicklung eine erheblich größere Personalnachfrage, scheinen aber die grundlegenden Veränderungen nicht wahrhaben zu wollen. Viele sehen sich erstmals mit Fragen nach einer professionellen Personalarbeit konfrontiert, auf die sich gar nicht eingestellt sind.
Egal mit welchem Inhaber oder Geschäftsführer ich in den letzten Monaten gesprochen habe, fast jeder sucht qualifizierte Mitarbeiter. Besonders die kleineren und mittleren Inhaberagenturen tun sich schwer. Und wenn sie dann dann noch außerhalb der Branchenhochburgen liegen wird es richtig knifflig.
Gemeinsam mit Robert Mende, GF Designerdock Hamburg (Foto) habe ich am Telefon die wichtigsten Verschiebungen im
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Fragwürdige Personalentscheidung
Martin
Jahrfeld
Veröffentlicht am 19.08.2011 - 17:33 Uhr
Das Nachrichtengeschäft birgt bisweilen erstaunliche Kausalitäten: Zwischen der Meldung über das miese Betriebsklima bei der Bahn und der Berufung von Ex-Bahnvorstand Hartmut Mehdorn zum neuen Chef von Air Berlin lagen gerade einmal drei Tage. Dass ein Top-Manager, der bei seinem alten Arbeitgeber systematisch bespitzeln ließ, zum Interims-Retter der zweitgrößten deutschen Airline werden kann, sollte jenen zu denken geben, die bisher glaubten, im modernen Personalmanagement sei für Rambos und Patriarchen kein Platz mehr.
Die schwarze Rauch aus Frustration, Ohnmacht und Unlust bei der Bahn dürfte in erster Linie noch jener verbrannten Erde entstammen, die Mehdorn einst hinterlassen hat. Leitende Bahn-Manager, die gute Gründe gegen den geplanten Börsengang vorgebracht hatten, waren seinerzeit übelst eingeschüchtert und drangsaliert worden – Ausdruck einer Unkultur, die offenbar weiterhin bis in die untersten Etagen abstrahlt.
Die Mitarbeiter bei Air Berlin hingegen werden Kummer gewohnt sein. Auch Mehdorns Vorgänger Jochen Hunold gilt in Sachen Personalmanagement nicht als Feingeist. Sein Bordmagazin etwa nutzte der Airline-Gründer jahrelang zur Agitation gegen Gewerk
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Das Donnerstag-Exklusiv-Interview
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 18.08.2011 - 11:06 Uhr
Harald R. Fortmann
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BVDW
In diesem Jahr werden ca. 364.000 Beschäftigte allein in der digitalen Wirtschaft arbeiten. Dennoch sind nach wie vor ca. 20.000 Stellen nicht besetzt. Dies liegt zumeist an den nicht ausgeprägten Fachkenntnissen vieler Bewerber, die durch die fehlenden digitalen Inhalte in den Lehrberufen und den Studienangeboten resultieren. "Darüber hinaus haben die meisten Unternehmen der Digitalen Wirtschaft es noch nicht geschafft sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren", sagt Yellow Tomato-Chef Harald Fortmann. "Ein Großteil der Unternehmen in diesem Sektor sind KMUs und sind per se den Schul- und Hochschulabsolventen nicht als Arbeitgeber bekann," sagt der Online-Experte, der als Vizepräsident des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) dort auch für das Ressort Personalentwicklung zuständig ist.
Was muss die Digitalbranche tun, um den Standort Deutschland zu stärken?
Harald Fortmann: Deutsche Unternehmen müssen ihre Ausbildungsberufe stark auf die digitalen Erfordernisse anpassen. Damit sind nicht nur die klassischen Berufsbilder im Bereich Online-Marketing gemeint, sondern nahezu alle Berufe aufgrund der verschiedenen thematischen und inhaltlichen
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Die FAS analysiert die Leithammel im Büro
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 17.08.2011 - 14:25 Uhr
Was wäre der Büroalltag ohne die lieben Chefs? Ursula Kals und Julia Löhr haben für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung fünf Cheftypen charakterisiert und das FAZ-Voting ausgerufen: Wie lobt Ihr Chef?
Der HRMarketingblog hat die FAS-Typologie zusammengefasst.
1. Der Berechnende
Er lobt gezielt. Entweder vor Publikum oder in der Kaffeeküche, aber immer laut und nie ohne Absicht. Er ist der Taktiker unter den Chefs und lässt die Mitarbeiter gegeneinander antreten. Zu jedem Arbeitsauftrag gehört sein verbaler ‚Gut-gemacht-weiter-so-Firlefanz’.
Merke: Das Blümchenstempel-Lob à la erste Grundschulklasse-Klasse muss misstrauisch machen. Münzen Sie seine Lob-Attacken gleich in eine Gehaltverhandlung um.
20 Prozent der Leser scheinen den Berechnenden gut zu kennen. Sie voten für ihn
2. Der Euphorische
Er liebt das Loben. Erst kürzlich befördert, möchte er es mitsamt beachtlichem Gehalt ganz weit nach oben schaffen. Ein paar seiner Phrasen gefällig? „Hammermäßig, wie Sie das wieder hinbekommen haben.“ „Was wäre ich ohne Sie? Aufgeschmissen.“ Er nervt den ganzen Tag mit unerträglich guter Laune. Kein Anlass ist belanglos genug, selbst der beschwingte Gang über
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Geschiedene Bewerber, Frauen mit und ohne Kinder und die Geisteshaltung der Chefs
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 12.08.2011 - 14:00 Uhr
Svenja Hofert
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Privat
Die Outplacement- und Karriereberaterin Svenja Hofert behandelt in ihrem Blog Fragen rund um die Bewerbung. Der HR-Marketingblog sprach mit der Buch- und Spiegel-Online-Autorin über die Frage, welche privaten Details in Lebenslauf und Vorstellungsgespräch preisgegeben werden sollten.
Frau Hofert, gehört der Familienstand in eine Bewerbung?
Svenja Hofert: Nein. Nehmen wir beispielsweise eine 30-jährige Frau. Wenn die in ihren Lebenslauf reinschreibt, dass sie verheiratet ist und keine Kinder hat, wird sie mit höherer Wahrscheinlichkeit gleich aussortiert. Der Familienstand und ob ich schon fünfmal verheiratet war, geht keinen etwas an. Wer das anders sieht und es trotzdem reinschreibt, kann ganz schwer den Beweis antreten, dass eine spätere Absage daran lag.
Vor 25 Jahren hat man sogar noch die Berufe der Eltern in einen Lebenslauf geschrieben.
Svenja Hofert: Jetzt setzt es sich zunehmend durch, dass man nichts mehr Persönliches erwähnt. Wenn jemand "Familienstand: geschieden" schreibt, streiche ich ihm das durch. Das macht sonst einen komischen Eindruck. Im übrigen ist es etwas typisch Deutsches, ein Foto und den Familienstand in den Lebenslauf reinzunehmen. Das ist in
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Pilotprojekt gegen Diskriminierung
Martin
Jahrfeld
Veröffentlicht am 12.08.2011 - 10:00 Uhr
Was in Personalabteilungen anderer Länder nichts Besonderes darstellt, bedarf in Deutschland staatlicher Initiative: Das Thema "anonyme“ Bewerbung" führt hierzulande ein Schattendasein und ist nicht sonderlich populär. Dabei ist es längst kein Geheimnis, das Menschen anderer Hautfarbe und Herkunft, aber auch Leute mit Übergewicht oder Problemhaut bei Bewerbungen oft schon anhand ihres Fotos gnadenlos aussortiert werden und es deshalb die Fairness gebieten sollte, solche Art Wettbewerbsverzerrung einzugrenzen. Genau das versucht die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die in einem Test herausgefunden hat, das anonyme Bewerbungen ohne Angaben zu Nationalität, Alter, Geschlecht, Familienstand und Name derartige Diskriminierungen vermeiden können.
Ein Pilotprojekt, an dem sich namhafte Unternehmen Deutsche Post und Telekom beteiligten, soll diesen Ansatz erhärten, zeigt aber eher ernüchternde Ergebnisse. Die im Rahmen der „Studie "Bewerbungspraxis 2010" befragten 100000 Stellensuchenden zeigten wenig Begeisterung für anonyme Bewerbungen. Nur 13 Prozent sehen ihre beruflichen Chancen dadurch verbessert, 87 Prozent waren dagegen. Sie können sich
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Wiwo-Redakteur gibt Tipps für die digitale Ich-Marke
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 11.08.2011 - 10:00 Uhr
Jochen Mai
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Privat
Jochen Mai leitet bei der Wirtschaftswoche seit vielen Jahren das Ressort Management + Erfolg. Er bloggt und twittert in seinem Online-Jobportal Karrierebibel.de. Seit Anfang 2011 verantwortet der Diplom-Volkswirt auch den Auftritt der WiWo in Sozialen Netzwerken. Soeben ist sein drittes Buch „Ich denke, also spinn ich“ erschienen, in dem er zusammen mit dem Wiwo-Kollegen Daniel Rettig psychologische Effekte, auch im Arbeitsleben, beschreibt. Ein Kernthema von Mai ist die Selbstdarstellung im Netz. Er drängt darauf, dass man seine digitale Eigenmarke hegen und pflegen muss.
Herr Mai, braucht wirklich jeder eine Eigenmarke im Netz?
Jochen Mai: Das Internet ist heute so etwas wie die gelben Seiten für Privatleute, aber auch für Profis. Kaum jemand trifft sich noch privat oder beruflich, ohne vorher den Namen des anderen zu googeln. Wer das beängstigend findet, ist naiv. Es ist gar kein großer Aufwand, die Selbstdarstellung im Netz zu steuern. Schließlich achten wir auch im normalen Leben auf unseren guten Ruf.
Müssen wir jetzt alle gleich eine Namensagentur und einen Webdesigner beauftragen?
Jochen Mai: Nein, es geht gar nicht so sehr um einen bestimmten Namen oder ein Logo.
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Dialogführung im Social Web
Hans-Gerhard
Kühn
Veröffentlicht am 10.08.2011 - 10:08 Uhr
Mirko Kaminski
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Achtung
Wie sich Social Media und Employer Branding verbinden lassen, zeigt Mirko Kaminski von achtung! in den letzten Wochen. Stell dir ein iPhone ins Regal und verkünde eloquent und pointiert deine Thesen. Misch eine ewig gleiche und langweilige Diskussion auf. In diesem Fall den Dauerbrenner Pitch. Nutze dazu gekonnt die gesamte Klaviatur mit facebook, Xing, twitter, youtube. Und verkaufe damit dich und deine Agentur.
Mirko Kaminski ist authentisch, bezieht klar Position ohne zu verletzen, schlägt Alternativen vor. Sein erstes "Vor dem Regal" veröffentlichte er am 8. Juli. Am 12. Juli folgt sein Pitchvideo. In der Zwischenzeit sind weitere vier erschienen u.a. zu Arbeitsbedingungen in Agenturen. Rund 40.000 Aufrufe für diese Videos allein bei Youtube. Oben drauf oder als Abrundung nagelt Mirko Kaminski dann am 2. August die neue Führungsfibel von achtung ans Netzportal. Social Media und Employer Branding par excellence.
Geplant hat er das Ganze nicht. Nach seiner eigenen Aussage hat er sich als ehemaliger Radio-Macher für das Sprechen entschieden und
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Social Media
20 Jahre Hamburger University von McDonald’s
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 09.08.2011 - 11:20 Uhr
"20 Jahre Weiterbildungszentrum "Hamburger University" von McDonald's: Podiumsdiskussion mit Dr. Walter Jochmann (Kienbaum), Michaela Rosenberger (NGG), Judith Rakers (Moderation), Kaija Landsberg (Teach First) und Wolfgang Goebel (McDonald's)".
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McDonald´s
In diesen Sommertagen feiert die „Hamburger University“ von McDonald’s ihren 20. Geburtstag. Wer durch den Eingangsbereich der Münchner Zentrale schlendert, um das Jubiläum zu begehen, trifft auf einen freundlichen Mann. Der Mann ist immer da. Es ist Ray Kroc, natürlich nicht in echt, aber immerhin aus Gips und in Original-Größe. Den legendären Gründer würde es wohl freuen, wenn er wüsste, wie gut sich die deutschen Läden unter Bane Knezevic entwickeln. Der gebürtige Serbe hat das Anfang der 2000er schwächelnde Fast-Food-Geschäft mit neuen Ideen wieder zum Laufen gebracht. So führte er - gegen Widerstände - nach australischem Vorbild die McCafés in Deutschland ein, noch vor der US-Mutter. Inzwischen sind Hunderte davon zwischen Hamburg und München etabliert.
2010 sorgte Knezevic hierzulande für einen Rekord und knackte erstmals die Umsatz-Marke von drei Milliarden Euro. Durchschnittlich 2,7 Millionen Gäste besuchten vergangenes Jahr eine der knapp 1400 McDonald’s-Filialen in Deutschland. Die burgerverliebten Kunden sorgen für den viertgrößten Markt von McDonald’s weltweit. Die Krise zwischen 2001 und 2004 ist vergessen, als der Umsatz schrumpfte oder
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