Leipzig School of Media
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 30.11.2012 - 12:00 Uhr
Michael Geffken, Leipzig School of Media
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Es geht also doch etwas vorwärts in Sachen Ausbildung und Lehre: Die Leipzig School of Media – kurz: LSoM – startet im nächsten April den ersten Studiengang für Mobile Marketing in Deutschland, der eine qualifizierte akademische Weiterbildung mit einem Master-Abschluss bietet. Dafür besteht tatsächlich ein dringender Bedarf: Ein nicht repräsentative Umfrage der Website Mobile Zeitgeist, bei Recruitern in der Branche zeigt, dass besonders Entwickler, Projektleiter und Spezialisten im Bereich Vertrieb und Marketing gesucht sind. Die Große HR-Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) im Sommer dieses Jahres bestätigt: Mit 71, 7 Prozent sind Kenntnisse im Bereich Mobile am Arbeitsmarkt besonders gefragt. Aber: Es fehlt an Ausbildungsgängen, wie das Panel des Branchen-Magazins Lead Digital zum Thema „Online-Marketing in der Nachwuchsfalle“ Mitte November auf der Go! In Hamburg einmal mehr bestätigte.
Die LSoM stößt in diese Lücke vor. Natürlich sei ein Studiengang „Mobile Marketing“ mit Blick auf die Inhalte sehr spitz, bestätigt Michael Geffken, Direktor der LSoM. Aber es gehe auch darum, das Spektrum an Ausbildungsgängen zu erweitern und für die
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Interview Kay Tangermann
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 29.11.2012 - 08:34 Uhr
Streitbarer Kay Tangermann: "08/15-Anzeigen mit austauschbaren, nichtssagenden Fotomodellen garniert und textlichen Leerformeln."
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Tangermann
90 Prozent der Werbung verpuffen, den Grund dafür sieht er in „Gedankenlosigkeit, Egozentrik und Blauäugigkeit“. Kay Tangermann ist vieles: Autor („Werbung – der Milliarden-Poker“), Inhaber einer alteingesessenen Werbeagentur (u.a. ABB, Tchibo) und ein streitbarer Geist und Bürger. Tangermann spart nicht an Kritik, auch nicht, was das Thema Personalmarketing und Recruiting betrifft. „Graue-Maus-Anzeigen“, „trockene tabellarische Stellenbeschreibungen ohne Schlagzeile und ohne Emotion, typografisch allesamt identisch“ findet er schrecklich. Gemeinplätze, Leerformeln und gestanzte Phrasen öden ihn an. Deckt man den Firmennamen ab, wisse niemand mehr, um welches Unternehmen es sich handelt.
Stattdessen empfiehlt er Personalchefs ein kleines Gedankenspiel: „Stellen Sie sich vor, Sie könnten sich Ihren Wunschkandidaten beim Bäcker backen lassen. Wie würden Sie ihn in zehn Sätzen beschreiben?“ Die Mühe zum Detail lohne sich, versichert der Hamburger Werber: Die Kosten für eine Personalanzeige – Print wie Online – liegen umgerechnet auf den eingestellten Bewerber im Promillebereich. Eine übereilte Fehlbesetzung dagegen könne Hunderttausende
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Umfrage bei Jobsuchenden im Bereich Online-Marketing
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 28.11.2012 - 15:00 Uhr
Zugegeben: Sehr groß ist die Stichprobe mit 131 Job-Suchenden im Online-Bereich nicht. Als repräsentativ dürften die Ergebnisse also nicht gelten. Dennoch liefert die Studie „Jobs in der Online-Branche 2012“, die die Fachbörse Onlinemarketingjobs durchgeführt hat, einige interessante Einsichten. Die Aussage, dass Jobsuchende den Markt als äußerst zukunftsträchtig einstufen, ist mir angesichts der wenigen Befragten zu gewagt. Spannend finde ich, dass 33 Prozent der Befragten sagen, dass die Tätigkeit in einem Wachstumsmarkt für Sie ein Hauptmotiv für eine Anstellung im Online-Marketing ist. Weitere 29 Prozent geben die sich ständig verändernde Branche an.
Geht es um die Beurteilung eines konkreten Arbeitgebers, spielen Aufstiegsmöglichkeiten (62 Prozent) und eine gute Work-Life-Balance (57 Prozent) eine entscheidende Rolle. Weitere Gründe sind interessante Aufgaben mit 56 Prozent sowie ein gutes Arbeitsklima mit 55 Prozent. Dabei ziehen 86 Prozent der Jobsuchenden eine Anstallung bei einem Unternehmen der bei einer Agentur vor. Ein Hinweis, dass die Agenturen eine Ursache für das Image-Problem der Branche sein könnten.
Interessant ist auch, dass sich die Gehaltsvo
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Social-Media-Indizes im Recruiting
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 27.11.2012 - 15:50 Uhr
Dominik Hahn, Allianz, hält nichts vom Klout-Score als Einstellungskriterium.
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cr_Allianz
„Finger weg vom Klout-Score als Einstellungskriterium“, rät Mike Schnoor, Pressesprecher des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW). In seinem Blog beschreibt er, inwiefern Indizes wie eben Klout, Peerindex, Pinfluence oder Kred einen Anhaltspunkt zur Social-Media-Reputation und Vernetzung eines Social-Media-Nutzers geben. Genauer gesagt: Welchen Einfluss hat Multiplikator hat, ob er diese Bezeichnung verdient. Soweit, so schön. Aber dann berichtet er, dass manche Unternehmen den Klout-Score heranziehen, um zu beurteilen, ob Kandidaten geeignet sind. „Mit allem Respekt, aber ticken manche Leute da draußen nicht ganz?“, fragt Mike Schnoor.
Allerdings eine wirklich berechtigte Frage. Auch Personalmarketing-Experten sind erschüttert über eine solche Praxis. „Wer sich eines solchen Scores bedient, hat die Welte nicht verstanden“, sagt etwa Lutz Altmann, Geschäftsführer von Humancaps Consulting und selber Blogger (personalmarketingblog). Noch deutlicher wird Dominik Hahn, Expert Online Employer Branding bei der Allianz SE: „Bei Unternehmen, in denen die Personal-Verantwortlichen den Klout-Score zum Einstellungs-Kriterium machen, sollte man sich
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Social Media
Corporate Videos im Internet
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 26.11.2012 - 16:30 Uhr
Zentrale Botschaft, die richtige Technologie, mitdenkende Technik: Bei Videos im Web sind viele Dinge zu beachten.
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cashpowerinfo.com
Web-Videos transportieren Emotionen, helfen Information leicht verständlich zu vermitteln und gelten als ideales Medium, um Geschichten zu erzählen – wenn sie gut gemacht sind. Das Risiko dabei: Wer Videos professionell produzieren lässt, muss sich auf entsprechende Kosten einstellen. Umso wichtiger, sich schon im Vorfeld Gedanken zu machen über die Ziele, aber auch zur inhaltlichen Herangehensweise.
Dann allerdings kann sich der Aufwand durchaus lohnen, wie der Erfolg von Krones, einem wenig bekannten Hersteller für Abfüllanlagen, bei seinem YouTube-Video zeigt. In einer Studie des Marktforschers Nielsen geben 74 Prozent der Befragten an, dass sie online Videos ansehen möchten. Ein riesiges Potenzial also für Unternehmen, sich, ihre Marken und Produkte zu platzieren. Einsatzmöglichkeiten bieten sich viele: Clips dienen als Image- oder Produktfilme, How-to-Hilfen oder werden zu Schulungszwecken erstellt. MovingImage24, ein Spezialist für Videomanagement und Streaming, gibt Tipps, was Unternehmen bei ihrer Videostrategie beachten sollten.
1. Ohne zentrale Botschaft kein Video
Jedes gut gemachte Video enthält eine zentrale Botschaft. Sie ist der Grund, warum
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Social Media
Jobware-Eyetrackingstudie
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 26.11.2012 - 15:30 Uhr
Gesichter ziehen den Blick an.
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Es tut sich etwas bei den Stellenanzeigen. Das Jobware Expertenforum am vergangenen Donnerstag in München hat bestätigt: Unternehmen müssen die Chance nutzen, Jobsuchende in den ersten Sekunden zu packen. Ist das Interesse geweckt und setzt sich ein Kandidat intensiver mit der Anzeige auseinander – dann ist ein wichtiger Schritt erreicht. „Unternehmen müssen die Reichweite, die sie etwa in Jobbörsen kaufen, besser nutzen und in die richtige Gestaltung einer Stellenanzeige investieren“, erklärt Wolfgang Achilles, Geschäftsführer der Jobbörse Jobware. Um die Verantwortlichen im Personalmarketing zu unterstützen, hat Jobware in Zusammenarbeit mit den Partnern Useye und Tobii Technology in Juli und August 2012 eine Studie durchgeführt, um dem Leseverhalten der User auf den Grund zu gehen.
Welchen Einfluss haben Bilder auf die Informationsaufnahme? Wie sollte eine Anzeige aufgebaut sein? Was löst Emotionen aus und führt zur Verankerung der Informationen im Kopf des Bewerbers? Mittels eines Eye-Tracking-Systems hat Jobware 30 Studierenden beim Betrachten von Stellenanzeigen in die Augen gesehen. Dabei wurde gemessen, wohin der Blick in welcher Reihenfolge wandert und wie
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Jobware/W&V: „Die Stellenanzeige der Zukunft“
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 22.11.2012 - 15:53 Uhr
Treffpunkt der Branche: Tipps für mehr Erfolg bei der Stellensuche.
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W&V
Schon zu Beginn der Tagung war Klartext angesagt. „Die bittere Realität des Printstellenmarkts zeigt sich in der mangelnden Kreativität bei der Gestaltung der Anzeigen.“ W&V-Autor und Branchenexperte Raoul Fischer schlug kritische Töne an. Sein Publikum waren Fachleute: HR-Experten, Personalmarketing-Manager und am Thema Stellenmarkt interessierte Besucher des Expertenforums „Die Stellenanzeige der Zukunft“. Geladen hatten der Online-Spezialist Jobware und die W&V. Die Tagung fand in den Räumen des Süddeutschen Verlags (SV), München, statt. Gastgeber waren Jobware-Geschäftsführer Wolfgang Achilles und Sabine Vockrodt, Leitung Stellenmarkt beim Verlag Werben & Verkaufen, einer Tochter des SV.
Fischer stellte in seinem Impulsreferat vor 70 Gästen einige Trends vor, die Einfluss haben auf die Personalmarketing-Strategien von Unternehmen. Einer dieser Trends heißt Mobile Media. Das zeigt sich schon daran, dass der Anteil der Smartphones an den verkauften Mobiltelefonen 2012 bei voraussichtlich 70 Prozent liegen wird, wie eine Prognose des Branchenverbands Bitkom zeigt. 19 Prozent der Deutschen gehen schon heute Woche für
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Studie zum Image der Online-Branche
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 21.11.2012 - 15:45 Uhr
Tolle Marken, innovative Produkte, moderne Jobs – eigentlich müsste der Nachwuchs der Online-Branche die Bude einrennen. Das Gegenteil ist der Fall. Die digitale Wirtschaft hat offenbar ein echtes Image-Problem mit Blick auf ihre Arbeitgeber-Qualitäten. Das zumindest bestätigt eine aktuelle Studie, die Immobilenscout24 gemeinsam mit der Personalberatung Dwight Cribb herausgegeben hat. Demnach ziehen 51 Prozent der befragten Hochschulabsolventen ein Online-Unternehmen erst gar nicht als Arbeitgeber in Betracht. Bei der Frage nach dem Interesse an konkreten Unternehmen können sich nur Google und Amazon zwischen Marken wie Audi, Porsche, Lufthansa und Coca-Cola behaupten. Das Interesse an IBM oder an deutschen Unternehmen wie der Scout-Gruppe, United Internet, Xing sowie der VZ-Gruppe ist im Vergleich dazu eher gering.
Hauptgründe für die Ablehnung sind relativ geringe Kenntnisse darüber, was ein Internet-Unternehmen
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Interview Alexander Schubert
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 15.11.2012 - 08:57 Uhr
Flache Hierarchien, coole Chefs und Spaß ohne Ende? Alexander Schubert, CEO der Agentur The Brand Union Hamburg, berät derzeit mehrere Finanzdienstleister, ein Elektronikunternehmen und einen Industriekonzern im Employer Branding. Mit ihm haben wir über Millennials und ihre Ansprüche an potenzielle Arbeitgeber gesprochen – und die Bereitschaft der Unternehmen, diese zu erfüllen.
Herr Schubert, Millennials achten sehr auf die Reputation von Arbeitgebern. Diese wiederum reagieren darauf und senden die Werbe-Botschaften aus, die ihre Zielgruppe hören will: attraktive Entwicklungsmöglichkeiten, flache Hierarchien, nicht-monetäre Benefits. Ist das aus Ihrer Sicht problematisch?
Alexander Schubert:Es ist sicher nicht problematisch, dass die Zielgruppe diese Botschaften hören will; das sind Themen, die Absolventen interessieren. Problematisch ist aber, dass so viele Unternehmen auf diesen Zug aufspringen und dieselben Schlagwörter überall auftauchen. Egal, auf welche Career-Websites Sie gehen: Es sind immer die gleichen Botschaften. Mit der Folge, dass keines der Unternehmen eine differenzierende Positionierung aufbauen kann. Davon profitieren jene Firmen, die ohnehin eine hohe
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TU Dresden
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 13.11.2012 - 15:16 Uhr
Rektor Müller-Steinhagen: „Der Status einer Exzellenz-Universität erhöht Sichtbarkeit, Reputation und Erwartungen gleichsam über Nacht.“
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TU Dresden
Naturwissenschaft und Geschichte, Internationale Politik und Zukunftstechnologien: Die TU Dresden nutzt ihren frisch errungenen Exzellenz-Status, um sich im Wettbewerb der Hochschulen zu profilieren. Am 1. November 2012 ist die Förderperiode der zweiten Exzellenz-Initiative gestartet. „Über fünf Jahre werden insgesamt 135,4 Millionen Euro zusätzlicher Drittmittel aus dieser Quelle in die TU Dresden fließen“, freut sich Rektor Hans Müller-Steinhagen. „Der Status einer Exzellenz-Universität erhöht Sichtbarkeit, Reputation und Erwartungen gleichsam über Nacht.“ Zeit also, sich selbstbewusst dem Markt – Bewerbern, aber auch möglichen Partnern aus der Industrie – zu präsentieren. Zumal Müller-Steinhagen das Ziel hat, Dresden zu „einer der 100 erfolgreichsten Universitäten weltweit“ zu machen. Bei der ersten Runde des Exzellenzwettbewerbs war die TU noch gescheitert.
Nun jubelt die Uni nicht nur im Internet, sondern auch ganz klassisch. Eine 32-seitige Verlagsbeilage, gemeinsam mit der Sächsischen Zeitung erstellt, soll Hochschule und Standort nun bei Abiturienten, Studierenden und Fördernden ins rechte Licht rücken. Konzerne wie Thyssen-Krupp („Zwischen den
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