Interview mit Lia Avetisyan, Quisma, zu Frauen in IT-Berufen
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 21.12.2012 - 10:02 Uhr
Ein interessanter Aspekt in den Bemühungen um Nachwuchs: Bislang ist die Frauen-Quote im Online-Marketing relativ gering. Ein Grund: der IT-Bereich gilt als Branche für Nerds, Berufe werden sehr technisch dargestellt. Ein Fehler, so Lia Avetisyan. Die gebürtige Armenierin hat eine internationale Karriere im Digital Business gemacht und arbeitet als Senior Project Manager in der Technologie-Abteilung Quisma. Der Dienstleister für Performance Marketing hat das Thema „Frauen in IT-Berufen“ unter die Lupe genommen und Karriere-Tipps für Frauen erarbeitet. Im Interview mit HRmarketingblog erklärt sie, wie Arbeitgeber ihr Personalmarketing auf die weibliche Zielgruppe ausrichten können. Die sollten vor allem die Darstellung der Branche, ihres Unternehmens – und nicht zuletzt ihrer Jobs überdenken.
Frau Avetisyan, woran liegt es, dass so wenige Frauen den Weg in die Digital-Branche finden? Sind Frauen wirklich weniger Technik-affin als Männer – oder ist das ein Klischee?
Das wahre Klischee wird bereits in frühen Jahren in den Köpfen verankert, wenn Kinder mit geschlechtsspezifischem Spielzeug für Jungs und für Mädchen konfrontiert werden. Dadurch werden Interesse
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Jobstairs-Umfrage zu Mobile
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 19.12.2012 - 15:30 Uhr
Foto: ©
cr_Peter von Felbert
Mobile ist derzeit auch im Personalmarketing einer der wichtigen Trends für das kommende Jahr. Das bestätigt einmal mehr eine aktuelle Umfrage des Job-Portals Jobstairs bei seinen Nutzern. Von 1125 Jobsuchenden haben demnach 58 Prozent schon einmal Stellenanzeigen oder Arbeitgeber-informationen mittels Smartphone oder Tablet abgerufen. Immerhin 7 Prozent haben sich sogar schon mobil beworben. Die Mehrheit von ihnen würde das auch wieder tun. Die kleine Studie zeigt: Wir reden hier nicht über Zukunftsmusik. Mobile ist längst in der Recruiting-Realität angekommen.
Ein Drittel der Befragten gibt sogar mobilen Endgeräten den Vorzug vor Desktop-PC bei der Nutzung von Online-Stellenbörsen, Karriereseiten der Unternehmen und Jobsuchmaschinen. Mobile kommt vor allem bei bestimmten Anwendungen zum Zuge. Bei E-Mail-Benachrichtigungen (78 Prozent) und innerhalb Sozialer Netzwerke wie etwa Facebook, Twitter oder Google+ (62 Prozent) werden mobile Endgeräte bevorzugt. Die Mehrheit der befragten Jobstairs-Nutzer ist laut der Umfrage mit den mobilen Angeboten von Jobbörsen sehr, bzw. eher zufrieden.
Die Zufriedenheit mit dem mobilen Auftritt der Unternehmen fällt mit 42
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Go! 2012: Roundtable von Lead Digital
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 17.12.2012 - 15:19 Uhr
Die Onlinemarketing-Branche hat ein Kommunikations-Problem. Ausgerechnet. Erstens ist das Thema Online-Marketing als Arbeitsfeld kaum definiert und relativ unbekannt. Zweitens ist die Branche sehr breit gefächert, vom Logistik-Bereich bis hin zur Online-Werbung, sodass es gerade dem Nachwuchs schwerfällt, einen beruflichen Einstieg zu finden. Drittens leiden viele Arbeitgeber in diesem Bereich unter dem Image-Problem der Werbebranche – und dass trotz spannender und moderner Jobs. Die Podiumsdiskussion von Lead Digital auf der Messe German Online Marketing (Go) Ende November befasste sich mit der Frage, wie die Unternehmen die Nachwuchsfalle vermeiden. Moderiert von Lead-Digital-Autor Raoul Fischer (2.v.r.) diskutierten (v.l.n.r.) Thomas Mondry, Wahring & Co, Dierk Ladendorff, Service Digitale Arbeit der Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V. in Hamburg, Klaus Ahrens (Pilot Hamburg) und Sabine Vockrodt, W&V Job-Network wie Unternehmen sich als Arbeitgeber richtig positionieren können.
Dabei müssen zu allererst die Unternehmen ihre Hausaufgaben machen. Das hat zunächst nichts mit großen Investitionen oder Budgets zu tun. „Es ist besonders auch
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Freelancer-Trends IT 2012
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 14.12.2012 - 11:45 Uhr
2012 im Fokus: Programmierer, Webdesigner und CMS-Manager hatten bundesweit die besten Job-Chancen.
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Team2Venture/Twago
Die gefragtesten IT-Experten des Jahres 2012 waren Programmierer (36%), Webdesigner (22%) und CMS-Manager (10%). App-Entwickler belegen die Plätze vier (iPhone: 9%) und fünf (Android: 6%). Das zeigt eine aktuelle Auswertung, die dem HRmarketingBlog vorab vorliegt. Twago, eine führende europäische Plattform für Cloud Working, hat dafür alle Projekte dieses Jahres analysiert und Ranglisten zu den Technologie-Experten und den nachgefragten fachlichen Anforderungen erstellt. Die Berliner vermitteln seit 2010 Aufträge an Freiberufler mit einem Gesamtvolumen von bislang über 60 Millionen Euro. Die Kunden haben Zugriff auf mehr als 166.000 Freelancer, Agenturen und Experten aus 177 Ländern.
Ein weiteres Ergebnis der Auswertung: Auch beim Know-how ergeben sich Veränderungen zum Vorjahr, besonders was die Entwickler für Smartphone- und Tablet-Apps betrifft. Auf den Plätzen eins bis drei finden sich bei Twago die Web-Development-Skills PHP, HTML und MySQL (siehe Grafik). „Die Nachfrage nach qualifizierten App- und HTML5-Experten ist 2012 noch mal signifikant gestiegen. Dieser Trend wird sich 2013 fortsetzen, zumal der kürzliche Start des
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SHL-Studie zum Talentmanagement
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 13.12.2012 - 10:19 Uhr
Recruiting-Messe der Metro Group: Trotz Initiativen der Wirtschaft liegt Deutschland beim Anteil weiblicher Führungskräfte auf den hinteren Rängen.
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Metro Group
Ein schlechtes Zeugnis stellt SHL, ein internationaler Anbieter von Talentbewertungslösungen, den Human-Resources-Strategen in deutschen Unternehmen aus. „Sie müssen ihre Herangehensweise und ihre HR-Kultur schnell und grundlegend ändern, wenn sie talentierte und motivierte Bewerberinnen für sich gewinnen und leistungsstarke Mitarbeiterinnen halten möchten“, mahnt Oliver Barth, Managing Director bei SHL Central Europe, an. „Weibliche Führungskräfte legen mehr Wert auf Anerkennung und eine angenehme Arbeitsatmosphäre als ihre männlichen Kollegen. Männliche Führungskräfte dagegen streben mehr nach Macht und haben zudem größere Versagensängste.“ Eine Mischung, so Barth, die zu Ineffizienz und Demotivation am Arbeitsplatz führen könne. „Das sollten Unternehmen in ihrer HR-Strategie berücksichtigen“, sagt der Personal-Experte. SHL arbeitet für Kunden wie DHL, Coca-Cola, KPMG und Dell.
Barth begründet mit diesen sogenannten Motivationsfaktoren, warum international mit einem Anteil von 76 Prozent deutlich mehr Männer in Führungspositionen sind als Frauen. In weltweiten Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern sinkt der Frauenanteil signifikant mit wachsender
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IAB Studie zu Selbstständigen
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 12.12.2012 - 12:30 Uhr
Also bitte. In der letzten Ausgabe der W&V (Ausgabe 49/2012) habe ich einen Artikel zum Thema „Zukunft der Arbeit“ geschrieben. Anhand der fiktiven „Wissensarbeiter“ Sarah und Hannes ging es darum, wie wir in hochentwickelten Industrieländern 2020 Arbeiten werden. Der Artikel bezieht sich auf das Ergebnis der Arbeitsgruppe „Neue Arbeit“, die Teil des Internet & Gesellschaft Collaboratory war. Passend dazu liefert jetzt das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung aktuelle Zahlen. In einem Kurzbericht stellen die IAB-Forscher Hans-Dieter Gerner und Frank Wießner eine Erhebung vor, nach der die so genannten Solo-Unternehmer inzwischen die Mehrheit der Unternehmen stellen. Das bedeutet, dass herkömmliche Arbeitsstrukturen zunehmend aufbrechen – nicht unproblematisch für Unternehmen.
Laut Microzensus des Statistischen Bundesamtes hat die Zahl der Solo-Selbstständigen 2000 erstmals die Zahl der Selbstständigen mit Mitarbeitern überflügelt und ist besonders zwischen 2002 und 2005 sprunghaft angestiegen. Das Szenario, dass die „Ohu“ (Maori für Arbeitsgruppe) "Neue Arbeit" des Collaboratorys erarbeitet hat, ist also nicht weit weg
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App „Bertelsmann erleben“
Thomas
Forster
Veröffentlicht am 11.12.2012 - 16:05 Uhr
Bertelsmann stellt sich vor: im Web und als App.
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Bertelsmann
Bertelsmann erleben. Das Unternehmen, die Sendungen, Bücher, Magazine und Marken des internationalen Konzerns auf einen Blick: Nichts weniger verspricht Bertelsmann den Usern der neuen App. Erhältlich ist sie für iPad und Android-Tablets in Deutsch und Englisch, sie wird regelmäßig aktualisiert. Alle Inhalte sind außerdem über die Website abrufbar. Wir haben uns für Sie ein wenig durchgeklickt und „getoucht“.
Ganz wichtig für’s Employer Branding: die Mitarbeiter-Porträts, ein Klassiker. Die Seite sieht ein wenig aus wie Pinterest. Absicht darf man dabei sicher unterstellen. Denn nicht nur Katarina Rathert, Produktmanager Social Media bei Gruner + Jahr und eine der Porträtierten, bekennt, sie habe keine Angst mehr, Facebook auch mal zu schließen – und sie liebe Pinterest. Selbst CEO Thomas Rabe ist hier zu finden, natürlich im Zentrum platziert. Muss er wohl auch, denn Bertelsmann „soll ein Ort werden, an dem Geschäftsideen und -innovationen Wirklichkeit werden“. Das verpflichtet, nicht zuletzt vor dem Hintergrund jüngster Schelte.
Google-Karte (Vorsicht, Leistungsschutz!), eine Verknüpfung zu Facebook und Twitter, Image-Video, die neuesten Tweets,
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Deutsche Flugsicherung startet Azubi-Blog
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 11.12.2012 - 12:30 Uhr
Jetzt startet auch die Deutsche Flugsicherung (DFS) einen Azubi-Blog. Im Rahmen der Karriere-Seite der DFS erzählen angehende Lotsen, Nachrichtentechniker, Informatiker etc. von ihren Erfahrungen und Erlebnissen im Rahmen der Ausbildung. Den Anstoß dazu gab u.a. eine Erfahrung, die Florian Schrodt, Referent Personalmarketing bei der DFS, gemacht hat. „Auf Facebook sind die Beiträge und Antworten der Azubis besonders beliebt“, erklärt er. Meist gäben die den Anstoß zu einer langen Kommunikationskette. Der neue Blog ist laut Schrodt ein weiterer Mosaikstein im Gesamtauftritt des Karriere-Bereichs. Hier kommen die Azubis zu Wort und gewähren einen Einblick in ihren Werdegang. Sehr anschaulich und lebendig erzählen die Blogger von ersten Erfahrungen im Simulator, vom Besuch auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel oder einfach vom Alltag der Ausbildung. So brechen sie komplexe Berufsbilder auf und bringen Transparenz in den
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Schlagworte:
Social Media
HR Excellence Award 2012
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 07.12.2012 - 10:00 Uhr
Jörg Buckmann (Verkehrsbetriebe Zürich), Christoph Hofer und Matthias Mäder (beide Prospective Media Services) freuen sich über den HR Excellence Award 2012
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cr_Prospective Media Services
Beim HR Excellence Award 2012 räumten die Verkehrsbetriebe Zürich gemeinsam mit dem Personalmarketing-Dienstleister Prospective Media Services ab. Für die interaktive Stellenanzeige JobAd+ gewannen die Partner den HR Excellence Award in der Kategorie „Stellenanzeigen“. Für den Kunden VBZ ging das im Februar 2012 zum ersten Mal online. Das neue Anzeigenformat sollte die Möglichkeiten des Internets besser nutzen und ein spannendes, neuartiges Inserat schaffen, das spielerisch das Interesse der Bewerbenden weckt. So die Pressmitteilung. Die Idee dafür war vor rund 2 Jahren entstanden, als Matthias Mäder, Geschäftsführer von Prospective, und Jörg Buckmann, Leiter Personalmarketing der VBZ, nach einem Gefäss suchten, um die Job-Videos der VBZ in Online-Inserate einzubetten.
Herausgekommen ist ein Format, dass dem Modell „Cloud“ des interaktiven Formats JobAd 2.0 ähnlich sieht, das Jobware, Kienbaum Communications und Professor Christoph Beck (Fachhochschule Koblenz) vor rund zwei Jahren auf den Markt gebracht haben. Insofern würde ich auch nicht von der ersten interaktiven Stellenanzeige sprechen, wie auch die Kommentare auf Gero Hesses Blog Saatkorn zum Interview mit
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Universum German Professional Survey
Raoul
Fischer
Veröffentlicht am 05.12.2012 - 15:45 Uhr
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Universum
V.l.n.r.: Steffen Barth, Porsche, Maximilian Mendius, BMW und Michael Groß, Audi.
Eine böse Klatsche für die Banken. Die verlieren laut einer Umfrage von Universum deutlich an Attraktivität bei Berufseinsteigern. Der Dienstleister für Employer Branding hat im Rahmen der German Professional Survey 5.200 so genannte Young Professionals im Bereich Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwesen befragt. Mit dem Absturz der Deutschen Bank auf Platz 16 ist kein einziges Finanzinstitut mehr unter den Top 15. Die Europäische Zentralbank kommt auf Platz 20, die KfW Bankengruppe auf Platz 28 und die Allianz Gruppe auf Platz 33. Auch bei den Energie-Unternehmen setzt sich der negative Trend der vergangenen Jahr fort. Allesamt verloren mehr als 20
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