Finanzvorstand nimmt Auszeit wegen Kindern
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 29.02.2012 - 15:24 Uhr
Statt Commerzbank nun Zeit für die Kinder: Finanzvorstand Eric Strutz.
Foto: ©
Claudia Kempf, Commerzbank AG
Ob der scheidende Finanzvorstand der Commerzbank, Eric Strutz, nun ein neuer Mann oder ein Fahnenflüchtiger in schwerer Zeit ist, darüber scheiden sich die Geister. Fakt ist aber, dass der Top-Manager seinen Kindern zuliebe den Vertrag bei der zweitgrößten deutschen Bank nicht mehr um weitere fünf Jahre verlängert hat. Er galt als Architekt der „neuen Commerzbank“, jetzt geht er, ein Nachfolger ist schon gefunden.
Schon seit August vergangenen Jahres hatte sich Bank-Chef Martin Blessing auf das Unvermeidliche einstellen können. Damals hatte Strutz dem Aufsichtsrat signalisiert, dass er den Vertrag Ende März 2012 auslaufen lassen würde. Der heute 47-Jährige wurde 2003 Finanzchef, ein gutes Jahr später wurde er in den Vorstand berufen. In den vergangenen rund zehn Jahren hat der Spross einer angesehenen Bankiersfamilie viel erlebt, von der Übernahme des Immobilienfinanzierers Eurohypo über den Kauf der Dresdner Bank bis hin zum Staatseinstieg. Bei anderen wäre das Stoff für mindestens ein ganzes Berufsleben.
Für mehr als zwei Jahre, so hat Strutz es vergangene Woche angekündigt, will er sich nun ins Privatleben zurückziehen. Seine beiden Kinder hätten ihm diese
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Agenturen und Arbeitnehmervertretungen
Vanessa
Boysen
Veröffentlicht am 29.02.2012 - 14:01 Uhr
Scholz & Friends Berlin bekommt einen Betriebsrat. Ist ein BR wirklich so dramatisch? Kommt drauf an.
Schließlich gibt es mehr Agenturen mit Betriebsrat als man denkt, auch wenn dies nicht an die große Glocke gehängt wird. Ein Betriebsrat ist also nicht das Todesurteil für jede Agentur. Zwei Dinge sind aus meiner Sicht entscheidend.
Wer ist im Betriebsrat? Im besten Fall sind dies Mitarbeiter, die gut vernetzt sind und bei ihren Kollegen und der Unternehmensleitung als kompetent und verantwortungsvoll gelten. Anderenfalls möchten die Mitarbeiter zwar einen Betriebsrat, aber keiner möchte die zusätzliche Arbeit leisten. So stehen am Ende nur ein paar Übriggebliebene auf der Kandidatenliste, die die Mitarbeiterschaft nicht repräsentieren.
Schaffen es die Unternehmensführung und der Betriebsrat gemeinsam Meinungsbildungsprozesse in der Agentur anzustoßen, zu moderieren und zum Konsens zu führen? Handelt der Betriebsrat ohne breiten Rückhalt aus der Belegschaft oder vor dem Hintergrund stark segmentierter Interessenslagen, können weder er noch die Unternehmensleitung ein gutes Ergebnis erzielen. Werden diese Prozesse nicht gemeinsam angegangen, ist es schnell Ganzen Beitrag lesen...
Buchempfehlung: "Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt"
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 27.02.2012 - 12:59 Uhr
Auf der Spiegel Bestsellerliste: "Was wir tun..."
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Wilhelm Heyne Verlag München
Es ist ungewöhnlich, dass ein Blog ins Buchformat wandert. Katja Berlin und Peter Grünlich ist mit ihrem Softcover „Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt“ genau dieses Kunststück geglückt. Das Duo, das unter Pseudonym im Internet bloggt, hat „die Welt in überwiegend lustigen Grafiken“ zusammengefasst. Die mehreren hundert Schaubilder vereinigen die besten Alltags-Tortenstücke aus dem www. graphitti-blog.de. Der Heyne Verlag hatte mit dem Bändchen den richtigen Riecher. Nicht nur die Digital Natives sind entzückt. Das Buch wanderte innerhalb weniger Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste bei den Sachbuch-Taschenbüchern auf Platz 11. Selbst bei Facebook machten die Grafiken schon Karriere, etwa Deutschland aus Sicht der Bayern oder Berliner.
Rechtzeitig zum Start des Buches hat sich zumindest Katja Berlin entschlossen, ihr Pseudonym zu lüften. Eigentlich heißt sie ja Katja Dittrich, verriet sie der Berliner Zeitung, und ist Anfang 30. Dittrich versteht etwas von der Kommunikationsbranche, denn sie hat Medienberatung und Politikwissenschaft studiert. Sie arbeitete schon als PR-Referentin und Onlineredakteurin für ein Bundesministerium und Verbände. Bei Twitter ist
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Social Media
Nur Fliegen ist schöner
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 24.02.2012 - 19:54 Uhr
So richtig bierernst scheint es ja bei der traditionsreichen Hamburger Otto Group nicht zuzugehen. Jedenfalls lieferten sich im Januar Ausbilder und Azubis von Otto ein ehrgeiziges Bürostuhlrennen. Wie der 20-jährige Tjorven Rohwer (der gerade ein duales Studium zum Bachelor in Business Administration absolviert) diese Woche im Otto-Azubi-Blog berichtete, forderten die Jungstars die Altvorderen zum Duell auf Rollen heraus.
Austragungsort der Rallye war das Gebäude Eins, wo sich die Kontrahenten auf roten Bürostühlen trafen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen und erst im siebten Durchgang konnten sich die Azubis schließlich gegen ihre Ausbilder durchsetzen. Glückliche Jugend.
Ganz so abwegig, wie es scheint, ist das Thema Bürostuhlrennen übrigens nicht. Besonders die Mitteldeutschen, wenn man das von München aus so sagen darf, scheinen diesem Spaßsport verfallen zu sein. So gab es 2009 das 1. Rheinland-Pfälzer Bürostuhlrennen, im hessischen Bad König/Zell wurden 2011 gar die dritten Deutschen Meisterschaften im Bürostuhlrennen ausgetragen. Vielleicht können die Hanseaten die nächsten Wettkämpfe zu sich nach Hause holen, mit Otto, als Sponsor.
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Strick mal wieder
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 24.02.2012 - 18:42 Uhr
Stricken taucht wieder aus der Versenkung auf. Warum nicht auch das eigene Büro gemütlich machen, dachten sich die Kreativen der Dortmunder Gestaltmanufaktur. Sie wollverschönerten nicht nur den Eingangs-Türgriff ihrer Agentur für Unternehmensmedien, sondern auch Blumenkübel, Computer, Ordner, Telefone, Kaffeetassen und Kugelschreiber. Dann wurde daraus ein Laune machender Clip (Umsetzung: Benito Barajas) gedreht und nebst Strickliesel an die Kunden der Agentur verschickt.
Office Kniting nennt Agenturgründer Armin Hingst diese Idee. Er nimmt damit das Urban Knitting auf die Schippe, diese neue Streetart, die Gegenstände im öffentlichen Raum durch Stricken verändert. Das zehnköpfige Team der Gestaltmanufaktur will damit – nicht ganz ernst gemeint - zeigen, was sich am Arbeitsplatz mit den aus Wollfäden gestrickten Schnüren so alles zum Schöneren verändern lässt. Schließlich, so der Geschäftsführer, sei das ökonomische Leben hart und kühl genug. „Es gibt genug Parallelen zwischen Stricken und Arbeiten“, findet Hingst. Normalerweise „stricken“ er und seine Mitarbeiter vor allem an Unternehmensliteratur und Geschäftsberichten.
Das Feedback der Kunden auf die
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Recruiting-Video von MovingImage24
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 24.02.2012 - 13:12 Uhr
Aus Berlin, woher denn auch sonst, kommt ein neues cooles Recruiting-Video. Es gibt sich wie ein Kino-Trailer und soll Bewerber für MovingImage24 begeistern. Das 2005 gegründete Unternehmen bietet Business-Lösungen für Online-Video-Management und Video-Streaming an. Die Software-as-a-Service-Lösung wird von derzeit etwa 500 Kunden genutzt, etwa BMW, DeKa Bank, Stiftung Warentest oder Stepstone. Auch Evonik, Metro oder die Parfümerie Douglas arbeiten mit der Online-Video-Lösung auf Cloud Basis. Webvideos werden immer wichtiger, gerade auch für die großen Unternehmen.
Mitte Januar zogen die MovingImages in neue Büros direkt an der Spree. Wo früher MTV saß, soll jetzt das „Silicon Valley“ Berlins entstehen. Der Wechsel vom beschaulichen Spandau in das eher coolere Friedrichshain soll auch junge Kreative begeistern. 2012 will die Firma bis zu 30 neue Digital Natives einstellen. Derzeit besonders begehrt: Software Engineers.
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Personalpolitik in Agenturen
Vanessa
Boysen
Veröffentlicht am 24.02.2012 - 11:42 Uhr
In den letzten Tagen war häufig vom Personalkarussell in den Führungsetagen deutscher Agenturen die Rede. Grey, Jung von Matt, DDB, etc. - tatsächlich gab es ausgesprochen viele Wechsel in den letzten zwei Jahren, die sicherlich teilweise einer beschleunigten Marktdynamik zuzuschreiben sind und im Einzelfall vielleicht eher spezifischen Gründen, die weder mit dem Auswahlprozess noch mit inhaltlichen Faktoren zu tun haben. Interessanterweise werden aber vor allem bei Auswahlprozessen auf GF-Ebene häufig Fehler gemacht, die auf Junior Level so eher nicht vorkommen würden.
Je senioriger, desto weniger wird nachgefragt.
Solange die richtigen Begriffe fallen, fühlen sich alle Beteiligten sicher, dass sie auch über dasselbe reden. Das ist aber häufig nicht der Fall. Anstatt sich in gefälligem Branchenvokabular zu verstricken, darf und muss man sich trauen, genau nachzufragen und auch Beispiele für Leistung, eigenen Beitrag und Vorgehensweise einzufordern.
Wenn Chefs einen Chef suchen, sprechen zukünftige Kollegen miteinander.
Vielleicht sind manche Geschäftsführer und Vorstände generell etwas nachsichtiger miteinander, da sie schließlich dasselbe Schicksal teilen: It´s so
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Die Bauer Media Group baut ihr Aus- und Fortbildungsangebot aus
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 23.02.2012 - 16:20 Uhr
Foto: ©
Bauer Media Group
Genau vor einem Jahr hat die Bauer Media Group alle Ausbildungsaktivitäten und Fortbildungsangebote unter dem Dach der Bauer Media Academy zusammengefasst. Neben vier IHK-Ausbildungsberufen, zwei dualen Studiengängen, dem Trainee-Programm sowie den Seminaren, Konferenzen und Workshops für Einsteiger und Medienpartner der Bauer Media KG sind die Journalistenschule und das „Management Development Program“ wichtige neue Bestandteile der Academy. Der HRmarketingblog hat mit Kirsten Oltmer, Ausbildungsleiterin der Bauer Media Academy über die ersten Erfahrungen gesprochen.
Im Januar vergangenen Jahres startete die „Bauer Media Academy“. Können Sieschon ein erstes Resumee ziehen?
Kirsten Oltmer: Die Bauer Media Group kann auf eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte inder Aus- und Weiterbildung zurückblicken. Mit der Einführung der Bauer Media Academy im vergangenen Jahr wurden nicht nur unsere diversen Ausbildungswege unter einem Dach zusammengefasst und weiter verzahnt, sondern auch innovative Aus- und Weiterbildungsprogramme explizit für unseren journalistischen Fach- und Führungskräftenachwuchs integriert. Nach rund einem halben Jahr resümiere ich persönlich diesen
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Lesetipp in der Süddeutschen Zeitung
Dorothee
Rothfuß
Veröffentlicht am 23.02.2012 - 13:27 Uhr
Was ist eigentlich Vertrauensarbeitszeit (VAZ)? Es geht dabei nicht mehr darum, wie lange Arbeitnehmer tatsächlich in der Firma anwesend sind, sondern ob sie vereinbarte Aufgaben wirklich erledigen. Auf Anwesenheitskontrolle und Stundenaufzeichnungen wird dabei verzichtet. Was in den USA schon längst zum Büro-Alltag zählt, ist in Deutschland noch nicht besonders verbreitet. Dax-Konzerne wie Metro, SAP oder Siemens haben das Modell aber schon eingeführt.
Als Vorreiter in Sachen Vertrauensarbeitszeit gewährt immer mal wieder Microsoft in Unterschleißheim Einblicke in den Büroalltag. Nun war Jutta Pilgram von der Süddeutschen Zeitung da. „Die Chefetage verströmt den Charme einer Garage im Silicon Valley“, schreibt sie, „Arbeitsplätze, an denen man sich wohnlich einrichtet, gibt es hier nicht.“ Das liegt daran, dass Microsoft-Mitarbeiter viel unterwegs sind und dass es keine Präsenzpflicht gibt. Die meiste Arbeit lässt sich auch anderswo erledigen, sagen sie der Reporterin – zu Hause, am Flughafen oder im Café.
Mit dem Rechner sind die Mitarbeiter überall arbeitsfähig. Sie haben Zugriff auf Kundendaten und können alle Kollegen direkt ansprechen. Eine Software
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Facebbok und Twitter spielen in Stellenanzeigen fast keine Rolle
Judith
Stephan
Veröffentlicht am 21.02.2012 - 10:47 Uhr
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Uli Kurz/W&V, Personal Total
Produktphilosophie, Firmenkultur und Arbeitsbedingungen – Bewerber interessieren sich einfach für alles rund um eine neue Stelle. Jobausschreibungen sollten deshalb soviel Infos wie möglich über Team und Karriereperspektiven geben. Videos über Mitarbeiter oder auch der Azubi-Blog – solche Angebote auf der Karriere-Website oder der Chat auf dem Unternehmensforum erlauben potenziellen neuen Kollegen, sich selbst und auf interaktive Weise ein Bild vom neuen Arbeitgeber zu machen.
Doch nur selten verlinken Stellenanzeigen auf die sozialen Netzwerke. In lediglich vier Prozent aller Inserate aus dem vergangenen Jahr findet sich ein Hinweis auf eine Facebook-Seite des personalsuchenden Unternehmens. Auf einen Twitter-Feed verweisen sogar nur 2,5 Prozent der Anzeigen. Diese Zahlen belegt eine Analyse des Münchner HR-Dienstleisters Personal Total. Die Personalberatung ließ sich von der Index Internet und Mediaforschung GmbH auf Basis der Datenbank AnzeigenDaten.de rund 4,7 Millionen Stellenanzeigen aus über 250 deutschen Print- und Online-Jöbbörsen auswerten.
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