Mit der Facebook-Aktion „Lass Lars laufen“ schlägt Buddybrand gleich zwei Fliegen mit einer Klappe (siehe auch W&V, 33-2012. Natürlich ist das eigentlich eine Aktion für den Kunden Energizer Deutschland, der am 29. September in Köln den Energizer Night Run veranstaltet. Aber: Die Aktion hat für Buddybrand auch einen Employer-Branding-Aspekt. „Lars“ ist nämlich Lars Kranhold, einer der vier Agentur-Chefs. Und der wird hier öffentlich fit gemacht, um den Night Run durchzustehen. Mit „Lass Lars laufen“ hat Buddybrand nicht nur eine Story entwickelt, die sich viral verbreiten und Energizer Deutschland mehr Fans zuführen soll. Sie könnte auch auf die Agentur selber und deren Arbeitgeber-Image einzahlen.
Sein Lauftraining dokumentiert er in einem eigenen Video-Blog, kommentiert von den eigenen Mitarbeitern und den Fans. Jeder neue Fan der Aktion beschert ihm dabei weitere 100 Meter für sein Lauf-Pensum. Schafft er das nicht, soll er im rosa Ballerina-Dress beim Night Run starten. Buddybrand positioniert sich damit auch als Arbeitgeber bei einer Social-Media-affinen Zielgruppe. Die Agentur spricht zudem ein wichtiges Thema an: Work-Life-Ballance. Lars Kranhold hat selber gemerkt, dass er etwas für seine Fitness tun muss. Darum besteht ein Ziel der Aktion darin, zu zeigen, wie man sportliche Aktivität in einen vollen Arbeitstag integrieren – und dabei Spaß haben kann. Im Gespräch mit Trainer Marko Hübner gibt es in dem Video-Blog allerlei Wissenswertes rund um das Thema Fitness, etwa zu Ernährungsfragen.
Das Einführungs-Video zur Aktion auf Youtube verzeichnet schon jetzt fast 1.842 Aufrufe, 33 Kommentare und 1125 Likes auf der Facebook-Seite von Buddybrand zeigen, dass „Lass Lars laufen“ durchaus Employer-Branding-Potenzial hat. Dessen Laufkonto liegt mittlerweile schon bei knapp 41 Kilometern – und bis Ende September ist noch viel Zeit.
Dieser Blog wurde verfasst von:
Raoul
Fischer
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