Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte – ein Sprichwort, das auch in der SEO-Welt Einzug hält. Grund genug, sich Gedanken zu machen, wie sich (Karriere-)Videos für Suchmaschinen und Bewegtbild-Plattformen optimieren lassen. Christian Holzschuh ist Consultant Search Marketing bei der Agentur Soquero. Der SEO-/SEA-Experte, der internationale Großkunden betreut, hat einige Tipps zusammengestellt, worauf es bei der Erstellung von Videos ankommt, damit diese besser über Google und YouTube auffindbar sind. Diese Tipps sind allgemein gehalten, gelten aber auch für Bewegtbild-Content im Bereich Job und Karriere. Ein Thema mit steigender Relevanz: Laut der Cisco-Studie „Visual Networking Index“ findet mittlerweile rund 70 Prozent der Internetnutzung, mobil oder im Web, über Videos statt. Worauf kommt es also beim Erstellen von Videos an?
Tipp 1: Der Dateiname des Videos muss kurz und prägnant sein – denn Dateinamen haben einen großen Einfluss auf das Ranking. Ein gut benanntes Video rankt besser als ein Video mit einem kryptischen Namen. Vorsicht: Man sollte nicht wahllos Keywords in den Namen einfügen, da dies sonst nach Spam aussieht. Leerzeichen sind durch Bindestriche zu ersetzen, Umlaute sollten nicht verwendet werden.
Tipp 2: Keywords im Video-Title sollten den Inhalt möglichst präzise treffen. Analog zur Website ist der Video-Titel eines der wichtigsten Ranking-Kriterien für YouTube-Videos. Außerdem sollte der Titel zum Klicken animieren. Sinnvoll ist eine Übereinstimmung oder zumindest Ähnlichkeit von Dateiname und Video-Headline. Da Google-Nutzer bei der Suche nach Bewegtbild-Content oft das Wort „Video“ in den Suchschlitz schreiben, kann es Sinn machen, „Video“ in den Titel zu integrieren.
Tipp 3: Nicht vergessen: die Beschreibung. In der Beschreibung sollte man das Video prägnant und interessant charakterisieren. Auch die Intention des Videos ist oft eine hilfreiche Information. Häufig möchte man ein Video in einem bestimmten Kontext sehen. Dann ist es hilfreich, kontextrelevante Begriffe in die Beschreibung einzubauen.
Tipp 4: Verlinkung zu relevanten Websites. Es ist gestattet und von YouTube und Google sogar ausdrücklich erwünscht, in den Beschreibungstext Links zu Websites einzubauen. Diese Links sollten ganz am Anfang platziert sein.
Tipp 5: Tags einbauen. Obwohl die Tags bei der Google-Suche keine Rolle spielen, können sie das YouTube-interne Ranking maßgeblich verbessern. Auch für die Auflistung der „ähnlichen Videos“ in der rechten Spalte sind Tags relevant. Mit den Tags bindet man das Video in einen Kontext, der durch die Begriffe definiert wird.
Tipp 6: Klicks durch ein attraktives Standbild erzielen. Ein gut gewähltes Standbild animiert die User zum Anklicken des Videos. Es ist ein Entscheidungsmerkmal für die User, ob sie das Video auf einer Liste anklicken oder nicht.
Dieser Blog wurde verfasst von:
Thomas
Forster
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