Rektor Müller-Steinhagen: „Der Status einer Exzellenz-Universität erhöht Sichtbarkeit, Reputation und Erwartungen gleichsam über Nacht.“
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TU Dresden
Naturwissenschaft und Geschichte, Internationale Politik und Zukunftstechnologien: Die TU Dresden nutzt ihren frisch errungenen Exzellenz-Status, um sich im Wettbewerb der Hochschulen zu profilieren. Am 1. November 2012 ist die Förderperiode der zweiten Exzellenz-Initiative gestartet. „Über fünf Jahre werden insgesamt 135,4 Millionen Euro zusätzlicher Drittmittel aus dieser Quelle in die TU Dresden fließen“, freut sich Rektor Hans Müller-Steinhagen. „Der Status einer Exzellenz-Universität erhöht Sichtbarkeit, Reputation und Erwartungen gleichsam über Nacht.“ Zeit also, sich selbstbewusst dem Markt – Bewerbern, aber auch möglichen Partnern aus der Industrie – zu präsentieren. Zumal Müller-Steinhagen das Ziel hat, Dresden zu „einer der 100 erfolgreichsten Universitäten weltweit“ zu machen. Bei der ersten Runde des Exzellenzwettbewerbs war die TU noch gescheitert.
Nun jubelt die Uni nicht nur im Internet, sondern auch ganz klassisch. Eine 32-seitige Verlagsbeilage, gemeinsam mit der Sächsischen Zeitung erstellt, soll Hochschule und Standort nun bei Abiturienten, Studierenden und Fördernden ins rechte Licht rücken. Konzerne wie Thyssen-Krupp („Zwischen den Elementen und Ihnen stimmt die Chemie?“), Linde Group („Ideengeber für die TU Dresden“) und Vattenfall („Partnerschaft voller Energie“) stellen sich als Unterstützer dar und schalten in dem Printmedium Karriere- und Personalimageanzeigen.
Als Gesichter der Uni und Markenbotschafter dienen Professoren, Forscher, aber auch besonders erfolgreiche Absolventen: etwa Christina Schröder, nach Abschluss ihres Masterstudiengangs „Internationale Beziehungen“ mit 24 Jahren eine der jüngsten Diplomatinnen im höheren Dienst des Auswärtigen Amts. Bereits im Vorfeld der Exzellenz-Entscheidung hat die TUD eine Image-Broschüre gemeinsam mit der Werbeagentur Oberüber Karger produziert und im Eigenverlag ein Buch herausgebracht.
Dieser Blog wurde verfasst von:
Thomas
Forster
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