Der Blog Online-Recruiting.net von Eva Zils ist immer lesenswert. Zum fünften Geburtstag gab es noch ein Gutsle: Den Leitfaden für die Suche der passenden Jobbörse zum Doanload – natürlich nicht, ohne den Newsletter zu bestellen ;-). Dennoch musste ich mir den gleich ziehen. Der Leitfaden soll Recruiter dabei unterstützen, die richtige Jobbörse für Ihre Bewerber-Zielgruppe zu finden. Keine Sorge: Wenn hier von einem E-Book dir Rede ist, sind damit 10 Seiten gemeint – eben die wichtigsten Tipps und Kniffe einer Beraterin, die täglich Unternehmen genau in dieser Thematik unterstützt. Das erste erschreckende Ergebnis: Wer in Google nach „Jobbörse Deutschland“ bekommt eine Ergebnisliste mit 7,6 Millionen Treffern. 2000 Stellenportale und 60 Job-Suchmaschinen gibt es hierzulande laut Crosswater Systems Gerade Arbeitgeber, die in Nischenbereichen suchen, kommen hier bei der Recherche schnell an die Grenzen.
Der Tipp der Beraterin: Sich überlegen, wie man als Bewerber nach einer Stelle suchen würde, und entsprechend mit möglichst spezifischen Begriffen arbeiten. Doch dann kommt schnell die nächste Hürde: Wie erkenne ich, was eine gute Jobbörse ist? Wie kann ich die Spreu vom Weizen trennen? Der erste Indikator: Das Layout. Das vermittelt den ersten Eindruck, ob die Börse investiert, um Bewerber und Unternehmen zufriedenzustellen. Der nächste Indikator: Die Anzahl der Stellen. Das sind bei Nischen-Stellenbörsen natürlich wesentlich weniger als bei Generalisten wie Monster, Stepstone & Co. Hier müssen die Experten auf ihre Einschätzung des Marktes vertrauen.
Ein weiterer Indikator: Die Anzahl der Inserenten. Kommen die meisten ausgeschriebenen Stellen von einem einzigen Anbieter – gleich weiterklicken: Hier wurde womöglich ein Personaldienstleister als Kunde geködert. Auch einen kurzen Check mit Analyse-Tools wie dem Alexa-Ranking oder Google Trends empfiehlt die Experten: Um zu sehen, wie gut das Stellenportal besucht ist. Um ganz sicher zu gehen, empfiehlt Zils, die Ergebnisse verschiedener Analyse-Tools zu vergleichen. Am Ende empfiehlt sie noch einen Blick in Online-Rankings wie AGOF oder IVW, die unbestechlich die Nutzung einer Seite ausweisen.
All das sind erste Schritte. Am Ende werden sich die Verantwortlichen für Personalmarketing und Recruiting die Seiten genau ansehen müssen – oder eine Expertin zurate ziehen ;-). Zur entsprechenden Bestellseite auf Online-Recruiting.net geht es hier.
Dieser Blog wurde verfasst von:
Raoul
Fischer
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