Jetzt startet auch die Deutsche Flugsicherung (DFS) einen Azubi-Blog. Im Rahmen der Karriere-Seite der DFS erzählen angehende Lotsen, Nachrichtentechniker, Informatiker etc. von ihren Erfahrungen und Erlebnissen im Rahmen der Ausbildung. Den Anstoß dazu gab u.a. eine Erfahrung, die Florian Schrodt, Referent Personalmarketing bei der DFS, gemacht hat. „Auf Facebook sind die Beiträge und Antworten der Azubis besonders beliebt“, erklärt er. Meist gäben die den Anstoß zu einer langen Kommunikationskette. Der neue Blog ist laut Schrodt ein weiterer Mosaikstein im Gesamtauftritt des Karriere-Bereichs. Hier kommen die Azubis zu Wort und gewähren einen Einblick in ihren Werdegang. Sehr anschaulich und lebendig erzählen die Blogger von ersten Erfahrungen im Simulator, vom Besuch auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel oder einfach vom Alltag der Ausbildung. So brechen sie komplexe Berufsbilder auf und bringen Transparenz in den Alltag bei der DFS. Ein wichtiger Beitrag zum authentischen Gesamtbild des Arbeitgeber.
Für die Organisation hat sich die DFS einen Partner an Bord geholt. Henner Knabenreich, der selber mit Personalmarketing2null einen Blog betreibt, berät das Unternehmen bei der Gestaltung und unterstützt das Team bei der Schulung und dem Coaching der Blogger. Beim Kick-off-Meeting mit den zukünftigen Bloggern, Ausbildungs-Verantwortlichen und Mitarbeitern aus dem Personalbereich stellte sich sehr schnell heraus: Die Azubis wollten mehr, als einfach bloggen. So waren Sie auch beim Design und der Gestaltung des neuen Blogs beteiligt und haben viel selber in die Hand genommen. Nico Lehmann, angehender Nachrichtentechiker, ist einer der Zehn, die von jetzt an regelmäßig bloggen. Er hat bisher wenig Erfahrung in diesem Bereich – aber freut sich sehr auf diese neue Aufgabe. Die Abstimmung mit seinen Co-Bloggern läuft über eine geschlossene Facebook-Gruppe. Ein Redaktionsplan regelt, wer wann etwas postet – mit Blick auf die Inhalte sind die Blogger frei.
Natürlich gilt für einen Blog dasselbe wie für einen Auftritt auf Facebook und andere Social-Media-Maßnahmen. „Am Anfang stand ein Konzept“, erklärt Schrodt. Ein Konzept zu Chancen und Risiken, zu Organisation und Ablauf sowie zu der Frage, wie die Auszubildenden eingebunden werden können. Dafür sei es auch wichtig gewesen, neben den Ausbildungs-Verantwortlichen den Betriebsrat einzubinden.
Dieser Blog wurde verfasst von:
Raoul
Fischer
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