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online-recruiting.net 2012
Recruiting im Social Web nimmt in Deutschland an Bedeutung zu. Die Social Media Recruiting Studie 2012 zeigt: Während in der im letzten Jahr die meisten Unternehmen noch Projekte in der Probephase hatten, setzt inzwischen mehr als die Hälfte soziale Netzwerke aktiv ein. Am meisten werden dabei Facebook und Xing genutzt, mit großem Abstand gefolgt von Twitter Linked-in und Blogs. Auf die Frage, in welchem Netzwek man aktiv auf Kandidatensuche gehe, geben 69 Prozent an, Xing Firmenprofile dafür zu nutzen, vor Facebook (65 Prozent), Xing Job-Anzeige (48 Prozent), Twitter (39 Prozent) und Linked-in (38 Prozent). Für die Studie hat die Bloggerin Eva Zils (Online-Recruiting.net) mit Unterstützung des Online-Umfrage-Tools Netigate 335 Unternehmen befragt. Dass die Aktivitäten in Social Media auch im Vergleich zu anderen Studien relativ hoch sind, erklärt Zils sich damit, dass viele Teilnehmer über Social Media rekrutiert worden sind.
Interessant ist allerdings auch: Viele der Befragten nutzen Firmenprofile oder Job-Anzeigen auf Xing. „Damit bewegen sie sich zwar in einem Social-Media-Umfeld, steigen aber nicht aktiv in den Dialog ein“, sagt Autorin Zils. Die Stärken der Sozialen Medien zu nutzen, nämlich mit Kandidaten zu kommunizieren, scheint in den Köpfen vieler Verantwortlicher doch noch nicht angekommen zu sein. Auf die Frage, ob es Bedenken gegen Social Media gebe, antworten zwar 42 Prozent der Befragten, dass es im Unternehmen diesbezüglich keine Ressentiments gebe. Aber: In Antworten und Kommentartexten zur Studie sei laut Zils deutlich herauszulesen, dass sich die Personaler Gedanken zu Themen wie Kontrollverslust, Datenschutz, Kosten und Nutzen, Zeitaufwand und Mitarbeiter an sich machen. Zusammengenommen sind es doch 52 Prozent, die doch bedenken irgendeiner Art haben.
Ein weiteres spannendes Resultat: Gut die Hälfte der Befragten glaubt, durch Social Media konkrete Ergebnisse zu erzielen, die vor allem auf das Employer Branding und die Qualität der Bewerbungen einzahlen. Weitere Benefits: Reichweite und Effizienz verbessern und die direkte Ansprache der Kandidaten verbessern. Bei den Budgets zeigt sich allerdings: 45 Prozent der Befragten müssen ohne festes Budget auskommen und weitere 24 Prozent haben höchsten 5.000 Euro zur Verfügung. Weitere Infos oder die Studie selber gibt es unter socialmedia-recruiting.com.
Dieser Blog wurde verfasst von:
Raoul
Fischer
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