Die Social Media Recruiting Studie geht in die zweite Runde. Wie schon 2011 fragt Online-Recruiting.net Personaler danach, wie viel Budget Ihnen für Social-Media-Maßnahmen im Personalmarketing zur Verfügung steht und wie viel Kosten die Aktivitäten verursachen. Es geht nach den Worten der Autoren um „den Stand von Social Media in Deutschland“. Im vergangenen Jahr wurde die Studie zum ersten Mal durchgeführt. Das Resultat: 61 Prozent der Befragten sahen in Social Media einen etablierten Zusatzkanal, 33 Prozent nutzten bereits Xing und 28 Prozent Facebook für das Recruiting. Allerdings: Monitoring betrieben nur 53 Prozent von den in Social Media aktiven Unternehmen. Dabei wird das Tool von Experten als wichtiges zur Erfolgskontrolle und Optimierung der Maßnahmen eingestuft, wie das W&V Online-Special zum Thema „Erfolg mit Social Media“ ergeben hat.
Eher ernüchternd: Laut Social Media Recruiting Studie 2011 betrieben die meisten Unternehmen das Thema selbst, 30 Prozent in der eigenen Personalabteilung. Nur 13 Prozent ließen sich bei Aktivitäten im Social Web von Dienstleistern unter die Arme greifen. Auch die Budgets waren 2011 eher mau: 50 Prozent der Befragten mussten ohne Budget auskommen, 25 Prozent standen wenigstens bis zu 5.000 Euro zur Verfügung. Weitere 8 Prozent hatten bis zu 10.000 Euro, jeweils 6 Prozent bis zu 20.000 und bis zu 50.000 Euro und immerhin 5 Prozent über 50.000 Euro für das Social Web.
Die Spannende Frage: Haben die Firmenvertreter, die über soziale Medien Bewerber ansprechen und Employer Branding betreiben, 2012 mehr Budget zur Verfügung als im vergangenen Jahr? Welches sind die aktuellen Erfolge und Erkenntnisse? In welchen Netzwerken sind die aktiven Firmen präsent? Wie viele Fans, Likes, Follower oder Abonnenten haben ihre Arbeitgeberauftritte? Die Umfrage läuft noch bis zum 14. Juli. In technischer Kooperation wird sie von Netigate unterstützt.
Weitere Infos gibt es auf socialmedia-recruiting.com. Hier geht’s zur Umfrage.
Dieser Blog wurde verfasst von:
Raoul
Fischer
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