Das neue Jahr hat angefangen und auf vielen Webseiten wird darüber diskutiert, was die Trends für 2012 sind. Mein persönlicher Trend dieses Jahr befasst sich mit der simplen Frage, wie eine Webseite auf verschiedenen Geräten und Bildschirmen aussehen soll. Jeder, der ein Smartphone hat, kennt das Problem. Man kommt auf eine Webseite, die auf dem Bildschirm einfach viel zu klein angezeigt wird und man stets in die Seite zoomen muss, um etwas vernünftig lesen zu können. Um dies zu bewältigen ist man dazu übergegangen, spezielle, auf die gängigste Auflösung angepasste, mobile Seiten auf eine Subdomain zu verlagern. Jeder Besucher mit einem Smartphone wird also automatisch auf die Subdomain weitergeleitet und kann die Seite ohne Anstrengungen betrachten. Doch vervielfältigte sich die Anzahl von Smartphones und damit auch die Variationen der Displayauflösungen, was die mobilen Seiten als wenig flexibel erscheinen lässt. Die schnelle Verbreitung der Tablets und damit einer weiteren mobilen Plattform verlangt eigentlich auch eine spezielle Auflösung, wird aber von vielen Webseiten nicht berücksichtigt.
Angesicht dieser gestiegenen Anforderungen für eine mobile Seite geht man heutzutage dazu über, ein flexibles Layout für Webseiten aufzubauen, welches sich automatisch an die Auflösung des Gerätes anpasst. Man nennt das „Responsive Webdesign“, bedeutet in etwa „bedarfsgesteuertes Webdesign“ und war im letzten Jahr schon in aller Munde. Dieses Jahr wird diese neue Technik viel mehr an Beachtung finden und hoffentlich schon bald auf großen Webseiten zu sehen sein.
Als Beispiel für eine gute, responsive gestaltete Webseite habe ich mir „earthhour.fr“ herausgesucht. Nicht nur das Thema der Seite ist gut, sondern auch das Layout, welches sich immer an das Gerät und die aktuelle Browsergröße anpasst. Die verschiedenen Layouts können Sie ganz einfach sehen, indem Sie die Größe Ihres Browserfensters vergrößern oder verkleinern.
Interessant wird diese Art des Webdesigns, wenn wir an Online-Shops denken, wie sie hmmh entwickelt. Wir haben hier die Möglichkeit auf kreative Weise mit verschiedenen Geräteauflösungen zu arbeiten und sehen dabei auf jedem Gerät perfekt aus. Eine Überlegung für einen solchen Online-Shop hat sich eine Agentur aus New York gemacht mit ihrem fiktiven Shop „Responsive“.
Die Zukunft ab 2012 wird also dynamisch und responsive. Jeder sollte daran denken, wenn er an dem Design für eine neue Seite oder einem Online-Shop sitzt.
Dieser Blog wurde verfasst von:
Niklas
Barning
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