Hallo Leute, hier gibt's wieder einen neuen Blogeintrag von mir.
Das letzte Mal habe ich ja bereits erwähnt, dass ich im Rahmen meines Studiums mit einigen Kommilitonen einen Film gedreht habe. Wie genau wir das getan haben, werde ich euch hier erzählen.
Eher gegen Anfang des Semesters wurde schon der Grundstein gelegt - wir sollten das Drehbuch schreiben, idealerweise als Neuinterpretation eines gemeinfreien Werkes. Nach einigem hin und her entschieden wir uns dann für die Geschichte von David und Goliath, bei uns verkörpert vom armen David Klein. Dessen Frau hat es in ihrem Job bei der Goliath und Partner-Anwaltskanzlei nicht leicht, und David will natürlich etwas dagegen tun.
Nachdem das Drehbuch stand, machten wir uns an den Dreh an sich.
Ausgerüstet mit einer Spiegelreflexkamera, einem Richtmikrophon, einer Steadycam und drei Ersatzakkus machten wir uns voller Elan an die erste Szene. Hier stellte sich dann auch schon gleich heraus, dass nicht alle Geräte so funktionieren wie man es will: gut zwei Stunden haben wir gebraucht, bis Kamera und Mikrophon aufeinander abgestimmt und voll einsatzbereit waren. Die ersten Szenen waren im Kasten.
Nach drei weiteren Drehtagen hatten wir schlussendlich alles aufgenommen - Checkpoint erreicht! Doch schon schlug uns das nächste Hindernis entgegen: Bei der Post-Produktion stellten wir fest, dass der Ton unglaublich verrauscht war, wodurch wir ziemlich viel manuell reparieren mussten - eine Nachvertonung kam nicht in Frage. Nach gefühlten zwei Wochen unterbrochenem Arbeiten hatten wir den Film dann aber doch fertig und auch die Erkenntnis, dass Post-Produktion scheinbar doch unglaublich viel Arbeit ist.
Nach einigen Wochen kam dann der große Moment: All die Filme, die unsere Kommilitonen während des Semesters erstellt hatten, wurden in der Bremer Schauburg gezeigt. Bei 36 Filmen à 5 Minuten saßen wir bis in die Nacht hinein im Kino - an das Fachgespräch in Technischer Informatik am nächsten Tag wollte ich gar nicht denken (welches ich allerdings trotzdem mit 1.0 bestanden habe). Der Film erntete einiges an Lachern, zu unserer Freude. Aber seht selbst!
Dieser Blog wurde verfasst von:
Timo
Stabbert
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