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HDTV beeinflusst die Fernsehnutzung
Deutsche Haushalte, die über HDTV verfügen, sehen vergleichsweise mehr fern als ihre Mitbürger ohne die hochauflösende Fernsehnorm. Außerdem sind sie überwiegend der Meinung, dass HDTV ihnen den Genuss besserer Bild- und Tonqualität übermittelt hat. Aber auch der Großteil derjenigen, die zuhause kein HDTV haben, den hochauflösenden Standard jedoch bereits erfahren haben, teilt die Ansicht des verbesserten Fernseherlebnisses. Demnach wünschen sich 68 Prozent der Deutschen, die HD nutzen, mehr Programme in HD-Qualität und schauen diese bevorzugt. 66 Prozent schauen HD-Programme lieber als Programme in herkömmlicher Qualität. So lauten einige der Ergebnisse, die Astra Deutschland im Zuge des Satellitenmonitors veröffentlicht hat.
Jeder fünfte deutsche Haushalt überlegt, sich innerhalb der nächsten zwölf Monate einen HD-Receiver anzuschaffen und 18 Prozent wollen sich einen neuen Flachbildschirm zulegen. Den Kauf eines Geräts mit digitaler Aufnahmefunktion (PVR) fassen elf Prozent ins Auge. Da das Interesse der Deutschen an HDTV wächst und HD-Werbung attraktiver wahrgenommen wird als herkömmliche TV-Werbeformate, spielt die hochauflösende Norm auch für die Werbebranche eine Rolle.
mehr...GfK ConsumerScan: 2011 war das Jahr der Verbraucher
Die deutsche Konjunktur wächst offensichtlich mit ihren Aufgaben und kann weiterhin an Stärke zulegen, obwohl das Land ein Gros der Rettungskosten schultert. Der Süden Europas hingegen balanciert am Abgrund und die einstigen Wachstumsstars sind auf dem Boden der Realität gelandet. Während andere Länder mit hohen Arbeitslosenquoten zu kämpfen haben, geht diese in Deutschland zurück und die positive Folge ist ein stabiles Konsumverhalten, das sich vor allem bei den Verkaufszahlen technischer Gebrauchszahlen zeigt. Der entsprechende GfK-Indikator verrät, dass dieser Wert hierzulande beständig steigt.
Umsätze, die aus Fast Moving Consumer Goods (FMCG) generiert werden, entwickelten sich 2011 in den meisten Euroländern positiv. Der Hauptgrund für die höheren Umsätze war flächendeckend der gleiche: höhere Preise aufgrund gestiegener Rohstoffkosten. Diese Produkte zeichnen sich durch Qualität, Frische, Nachhaltigkeit und Regionalität aus. Die Umsatzentwicklung der FMCG-Sortimente bleibt jedoch hinter der des LEH zurück, weil der Fachhandel weiterhin Marktanteile gegenüber den anderen Vertriebsschienen verliert. Im Jahresdurchschnitt lag die Steigerungsrate im Bereich des LEH (inklusive Drogeriemärkte) bei knapp drei Prozent, in den letzten vier Monaten oszillierte sie sogar um die Vier-Prozent-Marke. Vor allem die neuen Supermarktkonzepte von Edeka und Rewe machen den spezialisierten Geschäften zu schaffen, weil die großen Einzelhändler selbst in immer größerem Umfang und immer besserer Qualität das klassische Fachhandelssortiment anbieten – Beratung und Service eingeschlossen. Auch andere Sortimentsbereiche wie Geflügel, Molkereiprodukte oder Getränke haben die Umsatzentwicklung unterstützt.
Seit 2007 schrumpfte die Zahl der Käufer von Schlecker um mehr als sechs Millionen und allein im letzten Jahr waren es zwei Millionen Käuferhaushalte weniger. Kauften vor fünf Jahren noch rund 60 Prozent aller Haushalte bei Schlecker ein, waren es 2011 nur noch 43 Prozent. Gründe gibt es mehrere: weniger Filialen, Mitarbeiterkündigungen, versuchte Umstellung auf Leiharbeit, geringe Vertrauenswerte und überteuerte Preise. Rund 41 Prozent der Umsätze, die Schlecker im besagten Zeitraum verloren hat, sind anderen Drogeriemärkten zugute gekommen. Rund ein Drittel des Kundenstammes haben Super- und Verbrauchermärkte übernommen und ca. 23 Prozent haben sich Discounter sichern können. Damit geht auch ein Markenwechsel einher - die Handelsmarke gewinnt, Markenartikel verlieren.
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mehr...Microsoft bleibt stark, aber verliert an Apple
Der Apple-Absatz wächst und nimmt allmählich auch Desktop- und Notebook-Betriebssysteme für sich ein. Microsoft Windows, im 4.Quartal 2008 mit 90 Prozent Marktanteil in konkurrenzloser Position, musste im Laufe der letzten drei Jahre nahezu zehn Prozent Marktanteil an Mac OS X abgeben. Noch stärker zeigt sich der Trend für Microsofts Internet Explorer. In Q4-2008 mit über 50 Prozent in marktbeherrschender Position gestartet, verliert er bis heute fast die Hälfte seiner Marktanteile. Als Gewinner geht währenddessen Apples Safari aus dem Rennen hervor. Außerdem verzeichnen auch Google Chrome sowie Mozilla Firefox, der aktuell der am stärksten genutzte Browser ist, Zuwächse. So lauten einige der Ergebnisse einer aktuellen webtrekk-Studie.
Auch in der Branche der mobilen Betriebssysteme wird Apple immer dominanter: Das iPhone und iPad halten kontinuierlich eine marktbeherrschende Stellung von rund 80 Prozent. Dabei verschiebt sich innerhalb der Apple-Familie die Vormachtstellung vom iPhone zum iPad. Großer Gewinner der letzten zwei Jahre ist Android, das seinen Marktanteil bei mobilen Betriebssystemen nahezu versiebenfachen kann (von 2,7 Prozent Q1-2010 auf 18,3 Prozent in Q4-2011).
Google ist und bleibt deutschlandweit die beliebteste Suchmaschine (94,6 Prozent in Q4-2011). Bing, T-Online und Yahoo folgen weit abgeschlagen.
mehr...Digitale Wirtschaft erwartet Umsatzwachstum in 2012
Die digitale Branche kann nicht meckern: 85 Prozent der Unternehmen gehen 2012 von einem Umsatzwachstum aus. Drei Viertel erwarten zusätzlich steigende Mitarbeiterzahlen. Bereits 2011 konnten rund 75 Prozent der deutschen Unternehmen gegenüber dem Vorjahr wachsende Umsätze verbuchen und 65 Prozent haben bereits im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter eingestellt. 19 Prozent der Unternehmen erwarten keine Veränderung ihrer Mitarbeiterzahl, drei Prozent planen einen Stellenabbau. So lauten einige der Ergebnisse einer aktuellen BVDW-Studie.
Der Trend bewegt sich hin zum Internet für Image- und Brandingkampagnen im Kundengeschäft. Jedoch bekommen bereits heute 59 Prozent der befragten Unternehmen den Fachkräftemangel in der Online-Branche zu spüren. 81 Prozent stimmen der Aussage zu, dass künftig mehr in Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter investiert werden muss, um eigene Expertise in den Unternehmen aufzubauen.
Fast 79 Prozent der Befragten bestätigen, dass der Nachweis einer messbaren Reaktion der Nutzer zur Erfolgsmessung der Online-Werbung immer wichtiger wird. Zugleich erachten knapp zwei von drei Unternehmen die Themen Bewegtbild und Targeting als künftig relevante Umsatzsegmente der Online-Werbebranche. Außerdem wollen einige Unternehmen durch Social Commerce und Mobile Commerce neue Umsatzpotenziale erschließen.
mehr...Apps ja, aber nicht um jeden Preis
Bei den meisten mobilen Angeboten wie Spielen, Navigation oder Wetterinformation nutzen die Deutschen Apps häufiger als mobile Websites, die ihren Einsatz eher im Online-Banking-Bereich oder bei Ticketreservierungen finden. Doch auch beim Einkauf via Smartphone wählen die Bundesbürger überwiegend mobile Websites und nur 29,7 Prozent setzen vermehrt Apps ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Internetstudie „WWW-Benutzer-Analyse W3B“. IPhone-Nutzer bedienen sich dabei deutlich häufiger der Apps als Android-Besitzer.
Das entscheidende Kriterium für einen App-Download bleibt der Preis (85 Prozent). Mit nur geringem Abstand folgen aussagekräftige Screenshots der Apps im jeweiligen Marktplatz (78,4 Prozent). Außerdem wird auch den Empfehlungen Anderer eine große Rolle zugesprochen. Zu beachten bleiben jedoch Zielgruppendivergenzen: Beispielsweise Frauen und Nutzer über 50 Jahre sehen die Verfügbarkeit von Apps in deutscher Sprache als essentiell an. Für die stark wachsende Gruppe der unter 20-Jährigen ist das Preiskriterium nahezu allesentscheidend.
mehr...Vielfalt und Heterogenität bei Mobile Media-Nutzung
Die mobilen Angebote gestalten sich vielfältig und insbesondere die Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen zeigt sich interessiert und als aktive Nutzergruppe. Außerdem offenbaren sich neben den sogenannten „Digital Natives“ auch Smartphone-Besitzer mit Touchscreen und User, die einen Datenflatrate-Vertrag abgeschlossen haben, als wesentliche Vorantreiber des Mobile Media-Sektors. Insgesamt gehen Smartphone-Inhaber 26 Mal pro Woche unterwegs ins Internet. Ihre Emails rufen sie monatlich etwa 45 Mal ab. Diese Ergebnisse veröffentlichte Nielsen in seinem zweiten Auszug „Mobile Media“ aus dem aktuellen Nielsen Smartphone Insights Report Deutschland anlässlich der M-Days in Frankfurt.
Als die aktivste Nutzergruppe des mobilen Internets kristallisieren sich die männlichen, unter 25-jährigen Smartphone-Besitzer heraus. Sie nutzen nicht nur das mobile Internet, sondern auch sämtliche, zur Verfügung stehende Spiele. Durchschnittlich verbringen die Studienteilnehmer knapp vier Stunden pro Woche mit verschiedenartigen Spielfunktionen. Zusätzlich wird Musik via Smartphone gehört: 58 Prozent greifen über eine App auf Radiosender zu. FM Tuner (37 Prozent) und andere Möglichkeiten werden vergleichsweise wenig in Anspruch genommen. Die User, die Musik mit ihrem Smartphone hören, verbringen damit wöchentlich etwa 6,4 Stunden. Darüberhinaus investiert der, dem Musik auf seinem mobilen Begleiter wichtig ist, durchschnittlich 23 Euro pro Monat in Musik-Downloads.
mehr...Elektroautos: gefragter, aber noch nicht genug nachgefragt
Erstaunlich viele Deutsche zeigen sich interessiert und offen gegenüber Elektroautos. Voraussetzung für eine mögliche Anschaffung bleibt aber, dass der Preis dafür nicht zu hoch ausfällt und dass Reichweitenprobleme, Ladeinfrastruktur und Ladedauer behoben oder verbessert werden. Damit Deutschland bei der Elektromobilität nicht das Nachsehen hat, wurde von der Bundesregierung beschlossen, Deutschland zum „Leitmarkt für Elektromobilität“ zu entwickeln. Bis zum Jahre 2020 sollen eine Million am Stromnetz aufladbare Elektrofahrzeuge und sogenannte Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge auf deutschen Straßen fahren. Ein Praxis-Experiment am CAR Institut der Universität Duisburg-Essen zeigt, dass Elektroautos aktuell Chancen eingeräumt werden können.
38 Prozent der Testpersonen des CAR-Experiments hatten nach intensiven Testfahrten ihre Kaufabsicht für Elektrofahrzeuge bekundet. Für das rein batteriegetriebene Elektroauto (BEV) votierten 14 Prozent, für Range Extender-Fahrzeuge und Plug-In Hybride entschied sich ein Viertel der Versuchsteilnehmer. Nach absolvierter Testfahrt waren einige Probanden bereit, bei Preisnachlass Abstriche in Sachen Reichweite und Batteriegröße zu machen. Die Problematik „Ladeinfrastruktur“ wird offensichtlich zu negativ diskutiert, da zwei Drittel der Experimentteilnehmer über eine private Lademöglichkeit verfügen. Damit ist es möglich, Elektroautos im Markt anzubieten ohne zuvor eine flächendeckende Ladeinfrastruktur aufgebaut zu haben.
OTC-Segment: Aspirin kann sich über hohe Bekanntheitswerte freuen
Aspirin ist das bekannteste deutsche Medikament. Jedoch nennen den Blutverdünner ungestützt mehr westdeutsche (25,2 Prozent) als ostdeutsche Bundesbürger (18,8 Prozent), wenn sie nach einem ihnen bekannten Heilmittel gefragt werden. Mit deutlichem Abstand folgen auf Platz zwei und drei der unter den Deutschen bekanntesten Arzneimittel Ratiopharm (8,1 Prozent West, 7,2 Prozent Ost) und Paracetamol (6,8 Prozent West, 5,0 Prozent Ost). Zu diesem Ergebnis kommt eine West-Ost-Markenstudie von MDR-Werbung und dem Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung.
Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten zeichnen sich größere Ost-West-Unterschiede ab. Beispielsweise spielt Dolormin im Westen eine wesentliche Rolle, im Osten ist dieses Arzneimittel kaum bekannt. Jedoch erreichen Marken, die in Medien umworben werden, insgesamt bessere Bekanntheitswerte als Produkte, für die kaum Werbemittel aufgewandt werden.
Deutsche IKT-Wirtschaft verbessert sich
Deutschland erreicht als Standort für die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im Vergleich der Top 15 IKT-Nationen in diesem Jahr gemeinsam mit Schweden Platz sechs. Damit verbessert sich Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um einen Rangplatz und erreicht 56 von maximal 100 möglichen Indexpunkten. Der Abstand Deutschlands zum führenden Südkorea ist mit 14 Prozentpunkten wie im Vorjahr deutlich. Das sind die zentralen Ergebnisse des „Monitoring-Report Deutschland Digital 2011“.
Im Bereich Marktbedeutung verbessert sich die durchschnittliche deutsche Performance auf Platz fünf. Beim Thema Infrastruktur kann die Bundesrepublik ihren letztjährigen fünften Platz halten, jedoch in Sachen Anwendung fällt sie auf Rang acht zurück. Das beste Ergebnis erzielt Deutschland beim „Anteil der Internet-Werbeumsätze am Werbemarkt“ mit Rang drei. Besonders schlecht schneidet die Bundesrepublik im Vergleich zu den anderen 14 Ländern mit Rang 13 bei der „Nutzung von sozialen Netzwerken durch Internetnutzer“ ab.
Standortchancen sollten nach Meinung deutscher Experten ausgebaut werden, indem branchenübergreifende Industriekonvergenzfelder gefunden, strategische Wachstumsfelder näher betrachtet und digitale Infrastrukturen zügig ausgebaut werden. Gleichzeitig geht es darum, Standortnachteile beispielsweise durch Qualifizierung oder Internationalisierung des Mittelstandes auszubügeln.
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mehr...Fernsehen und Internet in Wechselwirkung
Ein Drittel der Fernsehzuschauer surft nebenbei im Internet, wenngleich weder häufig noch regelmäßig. Vor allem jüngere TV-Zuschauer und Männer versuchen sich gleichzeitig als Surfer und Fernsehkonsument. Zu diesem Ergebnis kommt das DigitalBarometer, eine Kooperation von IP Deutschland, TNS Emnid und W&V. Tablet-PCs kommen bisher aufgrund ihrer geringen Verbreitung selten zum Einsatz, sodass nur acht Prozent gleichzeitig via Tablet fernsehen und im Internet surfen. Am beliebtesten sind Laptops, Notebooks, Netbooks und Smartphones.
Nicht selten hat die Internetnutzung einen direkten Bezug zum Fernsehprogramm oder -inhalt. So bestätigen zwei Drittel der Parallelnutzer, dass sie im Internet nach Informationen zur Sendung suchen. Knapp die Hälfte sieht sich nur deshalb eine Sendung an, weil Freunde sie online darauf aufmerksam gemacht haben. Weitere 38 Prozent chatten mit Freunden über das gerade verfolgte Programm.
Werbung kann von der Interaktivität profitieren, da sich über zwei Drittel der Befragten schon dazu verleiten haben lassen, mehr Informationen über ein im TV ausgestrahltes Werbeprodukt online zu suchen. Solche Impulse führen insbesondere bei Männern des Öfteren zum Kauf. Insgesamt erledigen 37 Prozent der Parallelnutzer beim Fernsehen Online-Einkäufe.









