Deutscher Mediapreis 2009: Media-Persönlichkeit des Jahres

Martin Krapf: Ein Fernsehmann mit Grundsätzen

Mediapersönlichkeit Martin Krapf, Jahrgang 1960, studierter Pädagoge, begann seine berufliche Laufbahn als Hauptabteilungsleiter bei der GfK Fernsehforschung, war später in führenden Positionen bei unterschiedlichen Media-Agenturen tätig und wechselte 1995 zur IP Deutschland, deren Geschäftsführer er seit 2002 ist.

Probleme lösen und Ziele erreichen, dabei den Menschen zuhören und stets den großen Zusammenhang im Blick behalten - das sind die Prinzipien von IP-Chef Martin Krapf, der "Mediapersönlichkeit 2009". Laudator: Thomas Koch

Bestimmt ist Martin Krapf einer der Menschen, die eigentlich Priester hätten werden sollen. Und er wäre gewiss ein guter geworden. Aber wie kommt es nur, dass jemand, der Pädagogik, Psychologie und Philosophie studiert hat, später ausgerechnet in der Werbebranche landet? In einer Branche, die vor Eitelkeit nur so strotzt - und der eine Portion mehr Ethik gut zu Gesicht stünde.

Vielleicht genau deshalb. Weil wir in der Werbebranche Menschen wie Martin Krapf brauchen. Menschen seiner Couleur, Menschen mit seinem Charakter und seinen Talenten: mit seiner Bescheidenheit, gepaart mit Erfolgswillen. Seiner Gelassenheit, gepaart mit Disziplin. Seiner Gradlinigkeit, gepaart mit Nachhaltigkeit. Mit seinem Understatement, gepaart mit Mut.

Mediapersönlichkeit Thomas Koch, Mediapersönlichkeit 2008 und Mitglied der Geschäftsleitung bei Crossmedia, hat beim Deutschen Mediapeis 2009 die Laudatio auf Martin Krapf gehalten.

Mit seiner Wahl zur Mediapersönlichkeit 2009 will die Jury in diesem gewiss schwierigen Jahr ein besonderes Zeichen setzen. Es ist natürlich eine Anerkennung der Leistung, die Martin Krapf seit 1995 zunächst als Geschäftsleiter Verkauf und seit 2002 als Geschäftsführer der IP Deutschland erbringt - und seiner besonderen Leistung im vergangenen Jahr, als er in schwierigem Fahrwasser den Marktanteil seiner Senderfamilie so deutlich steigerte. Aber noch viel mehr ist es ein "Dankeschön" an den Menschen Martin Krapf. An eine Leitfigur, die Menschen zuhört und sie respektiert. An einen Mann, der Probleme löst, Ziele erreicht und sie überschreitet, ohne dabei das Menschliche außer Acht zu lassen und ohne dabei ethische Grundsätze über Bord zu werfen. Jeder, der mit ihm zu tun hat und zu tun bekommt, ist zu beneiden.

Als Priester wäre Martin Krapf bestimmt zum Bischof aufgestiegen. Schön, dass er statt dessen den Weg zu uns in die Werbebranche gefunden hat. Denn wir benötigen ihn hier dringender. Mehr denn je brauchen wir heute Felsen in der Brandung. Menschen, von denen wir uns alle eine Scheibe abschneiden möchten. Eine Persönlichkeit wie Martin Krapf.




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25./26.05.2011 München

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