Interview | | von Annette Mattgey

Apple-Chef Cook: "Ich bin nun mal kein Schulterklopfer-Typ"

Er möchte die "absolut besten Produkte der Welt" herstellen. So äußerte sich Apple-Chef Tim Cook im ersten längeren Interview gegenüber Businessweek seit dem Tod seines Vorgängers Steve Jobs und seiner Amtsübernahme. Mit der Rolle fremdelt er immer noch ein wenig: "Ich hatte das Vorrecht, anonym zu sein." Das geht nun nicht mehr. "Wenn ich die Uhr zurück drehen könnte, wäre Steve noch hier," trauert er dem Kollegen und Freund nach. Die Zuschreibungen der Öffentlichkeit  - ein Gentleman aus den Südstaaten und fleißiger Arbeiter - nimmt er mit Humor: "Die Person, über die da etwas steht, ist etwas roboterhaft, diszipliniert. Es hört sich an, als ob sie keine Gefühle zeige (..). Aber ich bin nun mal kein Schulterklopfer-Typ. Das ist nicht mein Stil".

Ganz sein Stil ist es jedoch, für transparente Prozesse in der Lieferkette einzutreten. Dabei hofft er auch auf eine Vorbildwirkung für andere Unternehmen. "Je offener wir sind, desto stärker ist unser Beitrag. Wir wollen in unserer Verantwortung für die Lieferanten genauso innovativ sein wie bei unseren Produkten. Das ist eine hohe Messlatte. Je transparenter wir agieren, desto mehr ist das Thema in der Öffentlichkeit. Je mehr es in der Öffentlichkeit präsent ist, umso mehr Unternehmen entscheiden sich für einen ähnlichen Weg."

Das vollständige Interview, in dem Cook noch zu den jüngsten Personalien, der Tablet-Strategie und Apple TV Stellung nimmt, steht online auf den Seiten von Businessweek.

Apple-Chef Cook: "Ich bin nun mal kein Schulterklopfer-Typ"

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