| | von Kay Städele

Coca-Cola: Barcode-Scan zur Nachhaltigkeit

Immer öfter fotografieren Konsumenten mit ihren Smartphones zwischen Supermarkt-Regalen die Strichcodes auf Verpackungen ab. Über iPhone und Co. können Sie dadurch zu den jeweiligen Produkten Informationen abrufen. Dafür stellt die Berliner Firma Checkitmobile zwei Dienste zur Verfügung: Den Preisvergleichs-Service Woabi, der die Preise unterschiedlicher Händler anzeigt, und Barcoo, mit dem Nutzer Informationen zu Produkten wie Testberichte und Nutzermeinungen, Öko- und Gesundheitsinformationen abrufen.

Der Getränkehersteller nutzt diesen Dienst nun gleich für mehrere Kampagnen: So promotet Coca-Cola unter anderem seine Aktivitäten bei Twitter und im Bereich Corporate Social Responsibility. Dazu blendet Checkitmobile - immer wenn eine Getränkeflasche gescannt wird - neben den Produktinformationen ein passendes Banner ein. Anfangs belegt Coca-Cola alle Getränke-Scans, später nur noch die eigenen Produkte. "Die Banner werden in einem Moment ausgeliefert, in dem die Kunden höchst interessiert an Informationen zu den Produkten sind", betont Benjamin Thym.

Eine dritte Maßnahme bindet zudem geografische Informationen ein. Bei jedem Scan kann Checkitmobile bis auf wenige Meter lokalisieren, wo sich unsere Nutzer befinden. Dies setzt der Spezialist für regionales Targeting ein: Coca-Cola verteilt im Rahmen einer Sampling-Tour durch Deutschland mehre Millionen seiner neuen 250ml-Mini-Dosen. Passt der Scan-Vorgang zeitlich und örtlich zu einer der Verteilaktionen, bekommt der Kunde die entsprechende Anzeige ausgespielt.

Coca-Cola: Barcode-Scan zur Nachhaltigkeit

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