| | von Anja Janotta

Der Stern sinkt: Apples iPhone verkauft sich schlechter

Bittere Pille: Erstmals hat das iPhone von Apple die Erwartungen nicht übertroffen, sondern unterschritten. Kurz vor dem spekulierten Marktstart des iPhone5 verkauft sich Apples Erfolgs-Smartphone schlechter. Das schlägt sich auch im Geschäftsbericht nieder: Der sonst so erfolgsverwöhnte US-Elektronikkonzern meldete im dritten Geschäftsquartal (April bis Juni) 26,0 Millionen verkaufte Smartphones, Analysten hatten im Schnitt mit mehr als 28 Millionen gerechnet.

Die Apple-Aktie fiel nachbörslich um etwa sechs Prozent. Allerdings ist auch die sehr konservative Prognose für das kommende Quartal nicht besonders   erfreulich für die Börsianer. Dabei gilt Apple dort eigentlich eine sichere Bank, weil der Konzern  in schöner Regelmäßigkeit die Erwartungen der Anleger getoppt hatte.

Das iPhone ist der große Gewinnbringer im Konzern. Nun scheinen viele Kunden auf das neue iPhone 5 zu warten, das im Spätsommer oder Herbst herauskommen soll. Konzernchef Tim Cook versprach für die Zukunft wie üblich "erstaunliche neue Produkte", ohne allerdings Details zu nennen.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte der Konzern seinen Umsatz um 23 Prozent auf 35,0 Milliarden Dollar steigern. Der Gewinn verbesserte sich um 21 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar. Auch hier hatten die Börsianer mit wesentlich besseren Zahlen gerechnet. dpa/aj

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