| | von Frank Zimmer

Groupon verliert das Vertrauen der Börse

Schlechte Presse für Groupon: Die Rabatt-Plattform musste zuerst ihre Quartalszahlen korrigieren und hat jetzt Ärger mit der US-Börsenaufsicht. Man nehme die Entwicklung genau unter die Lupe, heißt es im "Wall Street Journal". Eine formelle Untersuchung wurde aber noch nicht eingeleitet.

Anfang der Woche hatte das börsennotierte Unternehmen einräumen müssen, den Verlust des abgelaufenen Quartals nicht richtig berechnet zu haben: Statt der zuvor gemeldeten 43 Millionen Dollar fehlten tatsächlich 65,4 Millionen Dollar in der Kasse. 2010 hatte Groupon bereits einen Verlust von 456,3 Millionen Dollar angehäuft. Die Groupon-Aktie ist mittlerweile deutlich unter den Ausgabekurs abgesackt. In Deutschland konkurriert Groupon u.a. mit dem Berliner Startup Dailydeal, das im Herbst 2011 für einen geschätzten dreistelligen Millionenbetrag von Google übernommen wurde. Ein Jahr zuvor hatte sich Google vergeblich um Groupon bemüht. Derzeit taxieren die Börsen Groupon mit einem Unternehmenswert von 9,7 Milliarden Dollar. Beim Börsengang im November 2011 lag die Marktkapitalisierung noch bei 13 Milliarden.

Groupon verliert das Vertrauen der Börse

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