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Auf der Internet-Konferenz DLD spricht in diesem Jahr unter anderem Netflix-Gründer Reed Hastings. Die Digitaler treffen sich ab dem 17. Januar in München.
Auf der Internet-Konferenz DLD spricht in diesem Jahr unter anderem Netflix-Gründer Reed Hastings. Die Digitaler treffen sich ab dem 17. Januar in München. © Foto:Netflix

Burda | | von Deutsche Presse-Agentur

Gründer von Netflix und Whatsapp bei DLD-Konferenz in München

Die Internet-Konferenz DLD in München hat in diesem Jahr die Gründer von WhatsApp und Netflix, Jan Koum und Reed Hastings, als Stargäste zu bieten. Vor allem Koum darf sich auf kontroverse Fragen gefasst machen: Vor zwei Jahren verkündete er auf der DLD, sein Kurzmitteilungsdienst wolle auf Dauer unabhängig bleiben. Wenige Wochen später wurde der Verkauf an Facebook für am Ende 22 Milliarden Dollar bekanntgegeben.

Hastings kommt nach Deutschland wenige Tage nachdem er den Videodienst gleichzeitig in 130 weiteren Ländern an den Start gebracht hat. Damit wurde Netflix fast überall auf der Welt verfügbar - bis auf wenige Länder wie China und Nordkorea.

Die vom Medienkonzern Burda veranstaltete Konferenz (Digital-Life-Design) läuft vom 17. bis 19. Januar. Weitere prominente Redner sind Marne Levine, die bei der Foto-Plattform Instagram das Tagesgeschäft verantwortet, und der YouTube-Manager Robert Kyncl, der bei Googles Video-Netzwerk für das Geldverdienen zuständig ist. Vom umstrittenen Fahrdienst-Vermittler Uber kommt Europachef Pierre-Dimitri Gore-Coty. Vergangenes Jahr hatte Gründer und Chef Travis Kalanick von der DLD-Bühne aus für Partnerschaften mit europäischen Städten geworben. Die Probleme von Uber in Europa hörten damit nicht auf.

Die DLD wolle die Auswirkungen der Digitalisierung erkunden, mit einem Fokus auf Deutschland und Europa, sagte Geschäftsführer und Chefredakteur Dominik Wichmann der "Deutschen Presse-Agentur". Eine spannende Frage sei, wie künstliche Intelligenz und Robotik die Zukunft der Arbeit beeinflussen werden. "Was sind die Konsequenzen für den Arbeitsmarkt? Sollte es ein Mindesteinkommen geben? Was bedeutet die Digitalität für das öffentliche Leben in Deutschland."

Als weitere Themen zeichneten sich der Kampf um den vernetzten Verbraucher, Geschäftsmodelle auf Basis von Daten-Auswertung und die Zukunft Europas ab, sagte Wichmann. "Wir werden diesmal auch relativ viele Deutsche Unternehmenschefs haben." Dazu gehören Oliver Bäte von der Allianz, Tom Enders von Airbus, Timotheus Höttges von der Deutschen Telekom und Markus Braun vom Zahlungsdienstleister Wirecard.

Es bleibe dabei, dass die DLD "keine reine Tech-Konferenz" sein wolle und auch Politik und Kunst einbeziehe - mit einem "europäischen Blickwinkel". Für die politische Dimension sorgt unter anderem der Auftritt von EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. In ihren Händen liegt das europäische Wettbewerbsverfahren gegen Google.

Gründer von Netflix und Whatsapp bei DLD-Konferenz in München

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DLD: Die Angst vor dem digitalen Rückstand

von Deutsche Presse-Agentur

Europa droht nach Ansicht von Politikern und Unternehmern, den Anschluss bei der Digitalisierung zu verpassen. Es werde etwa in Deutschland zu wenig Geld in neue Geschäftsideen investiert und zu lange über Regulierung debattiert. Derzeit passiere "zu wenig, zu spät, zu langsam", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Jens Spahn (CDU), am Sonntag zum Start der Internetkonferenz DLD in München. Während in den USA viele Milliarden in junge Unternehmen gesteckt würden, hielten sich die Investoren hierzulande zurück.

Dabei gebe genug freies Geld in Europa und angesichts der niedrigen Zinsen seien derzeit lohnende Anlagen knapp. "Aber es fließt einfach nicht in Venture Capital. Warum nicht?", sagte Spahn. Auch der Chef der Startup-Fabrik Rocket Internet, Oliver Samwer, beklagte eine niedrige Risikobereitschaft in Europa und Deutschland. In den USA gebe es eine starke Startup-Kultur. In Deutschland fehle so etwas.

Nach Ansicht von Spahn erschwert zudem die Regulierung das Geschäft. "In den USA sammelt man erst einen Berg von Daten und denkt dann darüber nach, welche Geschäftsmodelle man auf dieser Basis entwickeln kann." In Deutschland hingegen dürften Daten nur zu einem vorher festgelegten Zweck gesammelt werden und würden danach gelöscht. "Mit diesen zwei verschiedenen Ansätzen kann kein deutsches Unternehmen jemals mit einem amerikanischen konkurrieren", betonte Spahn.

Vieles laufe einfach zu langsam, kritisierte er. Längst gehe es um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, etwa der Autobauer. "Wir müssen besser werden", sagte Spahn. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager mahnte zuvor einen fairen Ausgleich zwischen Datenschutz und den Vorteilen des weltweiten Datenaustausches an und forderte einen vorsichtigen Umgang mit Nutzerdaten.

"Wenn wir nicht privat sein können, wer sind wir dann?", fragte Vestager. Privatsphäre sei enorm wichtig, Nutzer müssten entscheiden können, mit wem sie ihre Daten teilen und was mit den Daten passiert. Viele Kunden etwa von Online-Händlern misstrauten den Unternehmen und fürchten um die Sicherheit ihrer Daten: "Das ist ein Problem."

Internet-Nutzer müssten zudem die Chance haben, ihre Spuren im Netz zu verwischen oder ihre Daten von einem Anbieter zu anderen mitnehmen zu können. Dafür brauche es auch hier eine Wettbewerbskontrolle, die für faire Bedingungen sorge. Wettbewerb sei die Voraussetzung für offene Märkte. "In dieser Beziehung unterscheiden sich die digitalen Märkte nicht von klassischen Märkten", sagte Vestager.

Der Unterschied sei das Tempo des digitalen Wandels. Nötig sei eine Balance zwischen Risiken und Chancen, die die Digitalisierung birgt, eine Balance zwischen Rechten der Verbraucher und Möglichkeiten der Unternehmen. Daten seien längst eine Währung in diesen Märkten - und Kunden, die mit Daten bezahlen, sollten so behandelt werden, als hätten sie mit Bargeld bezahlt, sagte Vestager. "Wenn wir ein offenes Internet wollen, müssen wir die Sorgen der Menschen ernstnehmen, sonst ziehen sie sich zurück", mahnte sie.

Die Kommissarin ist unter anderem für das EU-Wettbewerbsverfahren gegen Google zuständig, bei dem derzeit die Shopping-Suche im Visier steht. Sie nimmt aber auch andere Aspekte das Suchmaschine und das Smartphone-System Android unter die Lupe. Ihre Behörde gehe nicht gegen Unternehmen vor, sondern gegen falsches Verhalten, betonte sie.

Der Chef des US-Empfehlungsdienstes Yelp, Jeremy Stoppelman, warf Google vor, als oft voreingestellte Suchmaschine seinen Service zu benachteiligen. Yelp geht in Brüssel gegen Google vor.

Der amerikanische Journalist Jeff Jarvis kritisierte via Twitter, in Europa werde zuviel über Risiken und zu wenig über die Möglichkeiten gesprochen. "Entschuldigung, aber es ist so europäisch, die Diskussion über Technologie mit Sorgen statt mit Möglichkeiten zu beginnen", schrieb er zum Auftritt Vestagers.

Auch DLD-Mitgründerin Steffi Czerny sagte, die Digitalisierung habe wie die meisten Dinge eine dunkle Seite. Innovationen könnten genutzt werden, um Neues zu erschaffen, genauso aber zerstören. Um die Herausforderungen zu meistern, seien neue Ansätze nötig: "Wir müssen unsere ausgetretenen Pfade verlassen." Dazu solle die DLD-Konferenz ihren Beitrag leisten. Bis Dienstag diskutieren mehr als 150 Redner mit rund 1500 Gästen. Die Konferenz, 2005 vom Verleger Hubert Burda begründet, gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen dieser Art.

von Deutsche Presse-Agentur - Kommentare Kommentar schreiben

DLD: Netflix-Chef verspricht deutsche TV-Serie

von Deutsche Presse-Agentur

Der Online-Videodienst Netflix will noch in diesem Jahr eine erste eigene TV-Serie aus Deutschland ins Programm nehmen. "Wir sehen uns nach einer Sendung um, haben aber noch nicht das Richtige gefunden", sagte Netflix-Chef Reed Hastings der "Deutschen Presse-Agentur" am Rande der Internet-Konferenz DLD in München. Ob Krimi oder Komödie - Netflix sei aktuell für alle Genres offen. Netflix setzt im Wettbewerb der Video-Dienste verstärkt auf exklusive eigene Inhalte, statt wie anfangs Rechte für fremde Sendungen zu kaufen.

Hastings hatte vor kurzem den Streaming-Dienst in 130 weiteren Ländern an den Start gebracht. Damit hat Netflix jetzt praktisch eine globale Reichweite, als einziger wichtiger Markt fehlt China. Damit sollen auch mehr Filme und Serien überall auf der Welt produziert werden. "Früher ging es darum, Hollywood-Produktionen in die Welt zu bringen. Jetzt werden wir in verschiedenen Ländern drehen - und dann global senden", sagte Hastings. In Europa filmt Netflix bisher die Krimi-Serie "Marseille" in Frankreich.

Wann Netflix auch in China verfügbar sein werde, könne man derzeit nicht sagen, erklärte Hastings. "Vielleicht dieses Jahr, vielleicht nächstes, vielleicht übernächstes." Man rede mit den richtigen Leuten und übe sich in Geduld. Dass Apple und Disney mit ihren Videodiensten starten konnten, stimme ihn aber zuversichtlich.

Netflix ist darauf aus, sich von Produktionsfirmen weltweite Rechte für die Ausstrahlung von Filmen und Serien zu sichern und greift dafür auch tiefer in die Tasche als traditionelle TV-Sender. "Wir müssen mehr Geld bieten. Wenn wir nur genauso viel bieten, werden sie keine Deals mit uns machen." Allein für dieses Jahr sind fünf Milliarden Dollar für Einkauf und Produktion von Sendungen vorgesehen - mit der Zeit dürfte der Betrag weiter steigen.

An der VR-Technik, bei der der Zuschauer mit Hilfe von 3D-Brillen in virtuelle Welten eintauchen kann, habe Netflix aktuell kein Interesse. "Das ist interessant für Konsolen-Spiele, aber es ist kein Markt für uns", sagte Hastings. Dagegen experimentiert das Online-Netzwerk Facebook, das den VR-Pionier Oculus gekauft hat, in einem Studio bereits auch mit Kurzfilmen für die Technologie.

Der Youtube-Kanal des #DLD hat ein Video veröffentlicht. Hier interviewt Journalist Claus Kleber Netflix-Chef Reed Hastings:

von Deutsche Presse-Agentur - Kommentare Kommentar schreiben

WhatsApp will Kunden nicht mehr bezahlen lassen

von Deutsche Presse-Agentur

Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp schafft unter dem Dach von Facebook seine Abo-Gebühr von einem Dollar pro Jahr ab. "Die Übernahme hat uns erlaubt, uns auf Wachstum zu konzentrieren und nicht ans Geldverdienen zu denken", sagte Mitgründer Jan Koum am Montag auf der Internet-Konferenz DLD in München. WhatsApp wolle künftig stärker in der Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbrauchern mitmischen, sagte er mit Blick auf ein mögliches künftiges Geschäftsmodell.

Das ist allerdings auch ein Schwerpunkt beim Facebook Messenger, dem zweiten Kurzmitteilungsdienst des Online-Netzwerks, der nach jüngsten Angaben über 800 Millionen Nutzer hat. Bisher teilten sie sich so auf, dass WhatsApp sich auf eine schlanke Grund-Kommunikation fokussiert und der Messenger - zunächst in den USA - eine Art "schweizer Taschenmesser" mit vielen Zusatz-Angeboten wie Bezahldienst oder Fahrten-Vermittlung.

WhatsApp hat über 900 Millionen Nutzer weltweit, bei der Übernahme durch Facebook waren es noch rund 450 Millionen. Vor ziemlich genau zwei Jahren sagte Koum am Rande der DLD noch, die Abo-Gebühr solle auf Dauer die Unabhängigkeit von WhatsApp sichern. Das Geld reiche aus, beteuerte er damals, die Firma agiere äußerst sparsam.

Wenige Wochen später wurde die Übernahme durch Facebook für 19 Milliarden Dollar bekanntgegeben. Am Ende war der Deal mit dem steigenden Preis der Facebook-Aktie rund 22 Milliarden Dollar wert. Der Ukrainer Koum, der als Teenager auf Sozialhilfe in Kalifornien angewiesen war, kam als Mitgründer auf ein Milliardenvermögen.

Der Deal mit Facebook habe es WhatsApp erlaubt, die Infrastruktur des weltgrößten Online-Netzwerks zu nutzen - zum Beispiel bei der Einführung der Sprachtelefonie, die sonst viele eigene Ressourcen erfordert hätte, sagte Koum jetzt.

Zugleich habe WhatsApp weitgehend die Unabhängigkeit bewahren können, betonte er. So laufe die Software-Entwicklung weiterhin auf einer eigenen Plattform. Bei Verwaltungs-Funktionen wie Personal oder Dienste eines Justiziars greife WhatsApp dagegen auf Facebook-Strukturen zurück.

Forderungen nach einer Möglichkeit für Behörden, die Verschlüsselung auszuhebeln, erteilte Koum eine klare Absage. "Gerede über Hintertüren ist nicht besonders produktiv, weil wir keine Hintertüren in unsere Software einbauen werden", hakte er ab. In dem Moment, wenn es einen solchen Zugang für Ermittler gebe, würde er auch von Online-Kriminellen entdeckt werden.

Auf dem #DLD-Youtube-Kanal ist inzwischen ein Video mit Jan Koum zu finden:

von Deutsche Presse-Agentur - Kommentare Kommentar schreiben

Das ist das Netflix-Rezept

von Petra Schwegler

Lieber keine Zuschauerzahlen nennen und lieber keine Werbung ausstrahlen: So hält es Netflix. Reed Hastings, Chef des Online-Videodienstes, schweigt und genießt. Am Rande der Internet-Konferenz DLD in München gab der Netflix-Macher dem Team der "Süddeutschen Zeitung" ein interessantes Interview. Zumindest offenbart er dabei, wie das expansionsfreudige US-Unternehmen so tickt.

So sei es sehr okay, wenn sein Unternehmen Zuschauerzahlen verschweige – dann rätsle und spreche jeder darüber. Hastings in der "SZ" wörtlich:

"

"Das ist fantastisch für uns. Was wir jedes Quartal veröffentlichen, sind die Mitgliederzahlen und die sind das Wichtigste für uns. Im vergangenen Jahr haben die Leute auf Netflix 42,5 Milliarden Stunden ferngesehen, im Jahr davor waren es noch 29 Milliarden. Darauf kommt es an. Wir müssen keine Werbekunden zufriedenstellen, weil wir keine haben."

"

Auch gab Hastings im Interview preis, dass Netflix nach rund eineinhalb Jahren mehr als zwei Millionen Mitglieder in Deutschland und Frankreich zähle. Doch groß will sich der Manager, der zum Jahresstart mit 130 neuen Länderdependancen Netflix fast weltweit ausgebreitet hat, nicht fühlen. Der "SZ" sagte Hastings:

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"Netflix-Videos machen ungefähr ein Prozent aller Videos aus, die weltweit gesehen werden. Wir sind so klein und haben deshalb auch keine Angst, dass uns jemand angreift. Das klassische, lineare Fernsehen, etwa RTL und Pro Sieben und ZDF in Deutschland, ist so viel größer als wir. Youtube wächst, Amazon wächst, und bald kommt mit Virtual Reality eine weitere Option dazu."

"

Zu Wochenstart wurde bekannt, dass der Online-Videodienst noch in diesem Jahr eine erste eigene TV-Serie aus Deutschland ins Programm nehmen will. Netflix setzt im Wettbewerb der Video-Dienste verstärkt auf exklusive eigene Inhalte, statt wie anfangs Rechte für fremde Sendungen zu kaufen.

Aber lesen Sie selbst, mit welchen Produzenten Reed Hastings über neue eigene Inhalte spricht oder welche technischen Tricks der User Netflix abwenden muss, um die Studios als Lizenzgeber glücklich zu machen.

Update: Unmittelbar nach diesen Aussagen hat Netflix zumindest Quartalszahlen vorgelegt, die belegen, dass sich die internationale Expansion auszahlt: Der Dienst gewann im vergangenen Quartal mehr neue Kunden denn je - rund 5,6 Millionen. Der Umsatz schnellte um 46 Prozent auf 566 Millionen Dollar hoch. Für das laufende Quartal rechnet der Streaming-Dienst mit 6,1 Millionen neuen Kunden. Das mag angesichts des Sprungs von 60 auf 190 Länder als zurückhaltende Prognose erscheinen - aber Netflix stellt sich auf ein langsames Wachstum in seinen neuen Märkten ein. Zugleich scheint der Heimatmarkt USA weitgehend abgegrast. Dort gab es noch 1,56 Millionen Neuzugänge. Allerdings hat der Dienst dort auch bereits knapp 45 Millionen Kunden - immer noch mehr als die Hälfte aller Nutzer.

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Instagram-Managerin Levine verrät Nutzerzahl für Deutschland

von W&V Online

Die Foto-App Instagram hat in Deutschland inzwischen neun Millionen Nutzer.  "Die Deutschen waren Pioniere bei Instagram und wir sind stolz zu sehen, dass die Community in nur fünf Jahren diese Größe erreicht hat", erklärte Instagram-Managerin Marne Levine zur Internetkonferenz DLD in München. Weltweit zählt die seit 2012 zu Facebook gehörende Bilder-Plattform mehr als 400 Millionen Mitglieder. Laut dem Unternehmen sind mehr als 200 Millionen täglich auf Instagram aktiv. Über 75 Prozent der Nutzer kommen aus Ländern außerhalb der USA. Insgesamt wurden bereits mehr als 40 Milliarden Bilder geteilt und täglich kommen weitere 80 Millionen Bilder sowie mehr als 3,5 Milliarden Likes hinzu.

Viele soziale Netzwerke machen um ihre genaue Nutzerzahlen in einzelnen Ländern ein Geheimnis: So gibt es etwa keine aktuellen Zahlen zur Verbreitung von Facebook oder Twitter. Facebook nannte zuletzt offiziell Ende 2014 die Zahl von 27 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland, weltweit sind es aktuell mehr als 1,5 Milliarden. (mit dpa)

Marne Levine auf der Internetkonferenz DLD über die Plattform:

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