Michael Hüther, Direktor des IW Köln, sieht das Web als "Dampfmaschine des 21.Jahrhunderts“
Michael Hüther, Direktor des IW Köln, sieht das Web als "Dampfmaschine des 21.Jahrhunderts“ © Foto:IW

| | von Linda Ross

Jedes fünfte deutsche Unternehmen ist ein Offliner

Rund 18 Prozent aller deutschen Firmen nutzen das Internet bisher gar nicht. Knapp ein Drittel der untersuchten Unternehmen sind in die Gruppe der "Digitalen Nachzügler“ einzuordnen. Sie sind schwach oder sehr schwach vom Internet abhängig. Ebenfalls ein Drittel stellt die sogenannte "Digitale Mitte“ dar. "Digitale Vorreiter", also solche Unternehmen, die stark oder vollständig vom Netz abhängig sind, finden sich mit ebenfalls 18 Prozent ebensoviele wie Offliner.

Stärkere Internetaffinität bedeutet laut der Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und des Hightech-Verbands Bitkom auch mehr Innovationsfähigkeit: 60 Prozent der digitalen Vorreiter entwickeln eigenständig Produkte, bei den Nachzüglern ist es dagegen nur die Hälfte. Bei den Nachzüglern machen das eben nur 18 Prozent. Eine große Bedeutung hat das Internet aber inzwischen für alle befragten Unternehmen. Jeweils 44 Prozent geben an, dass das Netz einen großen Einfluss auf die Kundenpflege sowie auf die Kooperation mit anderen Unternehmen hat. Michael Hüther, Direktor des IW Köln, sieht das Web als "Dampfmaschine des 21.Jahrhunderts“.

Jedes fünfte deutsche Unternehmen ist ein Offliner

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