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Linkedin ist in Deutschland jetzt halb so groß wie Xing
© Foto:Linkedin

Social Media | | von Uli Busch

Linkedin ist in Deutschland jetzt halb so groß wie Xing

Das internationale Business-Netzwerk Linkedin hat die Zahl seiner Mitglieder in den deutschsprachigen Ländern binnen Jahresfrist um 47 Prozent erhöht und die Hälfte der Reichweite seines Konkurrenten Xing erreicht. Das Unternehmen teilte am Freitag mit, dass sich mehr als drei Millionen Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit ihrem beruflichen Profil bei Linkedin präsentierten. Der Hamburger Konkurrent Xing hat zur Monatsmitte die Schwelle von sechs Millionen Mitgliedern in diesen drei Ländern überschritten. (dpa)

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LinkedIn verdient mit der Personalsuche für Firmen

von Franziska Mozart

Der amerikanische Xing-Konkurrent LinkedIn wächst weiterhin rasant. Nach einem Rekordergebnis im ersten Quartal 2013 meldet das Unternehmen auch für das zweiten Quartal eine neue Bestmarke. Demnach machte das Karriere-Netzwerk in den vergangenen Monaten 364 Millionen Dollar Umsatz. Der Gewinn lag mit knapp vier Millionen Dollar um 33 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für das gesamte Jahr rechnet LinkedIn mit bis zu 1,48 Milliarden Dollar Umsatz.

Als Grund für die guten Zahlen nennt Firmenchef Jeff Weiner den Zustrom an neuen Mitgliedern. Inzwischen sind 238 Millionen Mitglieder bei LinkedIn angemeldet, ein gutes Drittel mehr als noch vor einem Jahr. Weiner zeigte sich bei der Vorlage der Quartalszahlen im kalifornischen Mountain View überzeugt, noch mehrere hundert Millionen weitere Nutzer in Zukunft zu gewinnen.

Sein Geld verdient LinkedIn unter anderem mit Gebühren für Premium-Mitgliedschaften und Marketinglösungen. Rund die Hälfte der Umsätze bringt aber die Personalsuche für Firmen. Als weitere Erlösquelle führte LinkedIn erst kürzlich das Werbe-Instrument "gesponsorte Updates" ein, in denen Unternehmen Anzeigen platzieren können.

Die Aktie legte nachbörslich um 7 Prozent zu. Das Unternehmen ist einer der Lieblinge der Börsianer. Im nachbörslichen Handel kostete das Papier 228 Dollar. Das ist fünfmal mehr als der Preis zum Börsengang 2011. Damals kostete eine Aktie 45 Dollar. Das gesamte Unternehmen ist jetzt rund 25 Milliarden Dollar wert. (dpa/fm)

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