Matthias Ehrlich: Der UIM-Vorstand will Google nicht mit AdServer-Daten versorgen.
Matthias Ehrlich: Der UIM-Vorstand will Google nicht mit AdServer-Daten versorgen. © Foto:Unternehmen

| | von Kay Städele

Matthias Ehrlich: "Im Online-Markt tobt der Krieg um Daten“

United Internet Media (UIM) wechselt den AdServer-Anbieter. Ab sofort übernimmt Adition aus Freiburg komplett die Anzeigenauslieferung für die Karlsruher, die nach 17 Jahren der Google-Tochter DoubleClick den Rücken kehren. "Wir mussten diesen Schritt machen, da DoubleClick leider nicht mehr unabhängig agiert", begründet UIM-Vorstand Matthias Ehrlich den Schritt. Die Mobile-Plattformen im Portfolio von United Internet Media laufen bereits seit Sommer 2010 auf Adition.

Der Vermarkter will den US-Riesen nicht weiter mit Daten versorgen – Google steht etwa mit Youtube in Konkurrenz im Display- und Video-Markt. "Im Online-Markt tobt der große Krieg um Daten", erklärt Ehrlich. Seit Juli läuft das Online-Adserving von United Internet Media im Kern auf Basis von Adition. Die speziell für UIM adaptierte und in den Rechenzentren der 1&1 Internet AG gehostete Inhouse-Lösung wurde in über einjähriger Teamarbeit in die langjährig gewachsene Mediatechnologie-Architektur des Vermarkters eingepasst. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Zusammenspiel mit den eigenen Targeting-Systemen TGP und DRP sowie den weiteren Mediasteuerungs-technologien und -komponenten.

Adition betreut neben UIM auch den Vermarkter Unister Media, die Agenturen GroupM,  Exlidio, Performance Media und Mediascale sowie die Direktkunden Poolworks. Dabei soll es nicht bleiben: "Nachdem wir in den letzten Jahren ein sehr starkes Neukundenwachstum im Agentur- und Netzwerkbereich hatten und dieses Jahr im Bereich Direktkunden bzw. Werbetreibende Neukunden gewonnen haben, verstärken wir unser Engagement jetzt auch weiter in Richtung große Vermarkter", sagt Jörg Klekamp, Vorstand Sales Adition Technologies AG.

Details dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der W&V (32/2012).

Matthias Ehrlich: "Im Online-Markt tobt der Krieg um Daten“

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