OnRuhr steckt in Geldnöten
Das Online-Projekt des ehemaligen WAZ-Chefredakteurs Uwe Knüpfer gerät ins Stocken. Schuld daran sind die Kosten für die technische Entwicklung der Website und der noch zurückhaltende Anzeigenmarkt.
Das Online-Projekt des ehemaligen WAZ-Chefredakteurs Uwe Knüpfer gerät ins Stocken. Schuld daran sind die Kosten für die technische Entwicklung der Website und der noch zurückhaltende Anzeigenmarkt. Nun zieht Knüpfer und sein LOZ Verlag die Notbremse. In einem Appell an die freien Mitarbeiter von OnRuhr bittet Knüpfer um Verständnis, dass vorerst keine Honorare ausgezahlt werden können. Dies hat den Effekt, dass der Umfang der Berichterstattung zurückgefahren wird. Parallel arbeitet der Verlag aber weiterhin an der technischen Weiterentwicklung von OnRuhr wie etwa die Darstellung im HTML-Format, am Ausbau der Community und der Rubrikenmärkte sowie an einer Personalisierung der Inhalte.
Knüpfer sucht nun nach Geldgebern für sein Projekt. "Wir sprechen derzeit mit potenziellen Investoren aus verschiedenen Bereichen, beispielsweise aus der Verlags- und Finanzbranche", so Uwe Knüpfer. Einen kompletten Verkauf zieht er aber nicht in Betracht.