In Deutschland ist das Businessmodell zwar noch etwas weniger verbreitet, doch auch hier gibt es schon Anbieter, die beim Aufbau helfen – etwa die Plattform Steady. Wie Patreon bietet sie den Kunden Unterstützung beim Aufbau des Angebots. Dafür behält die Plattform ebenfalls einen Anteil an den Transaktionsumsätzen des Kunden bei – hier sind es einheitlich zehn Prozent.

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ZU den Nutzern von Steady zählen unter anderem bereits Übermedien und der BildBlog. Aber auch erste Instagrammer haben das Tool entdeckt, etwa Anna Brachetti, die den Elternblog Langsam Achtsam Echt betreibt, der Podcast Gedankensalat sowie der vegane Foodblog Eat this.

Die zahlenden Besucher akzeptieren die Paywall durchaus - wenn denn die Qualität stimmt. "Endlich mal wieder Mehrwert. Danke dafür!", kommentiert etwa eine Followerin von Langsam Achtsam Echt. "Oberflächliches, Selbstdarstellungsgeplänkel geht mir hier bei Instagram so auf die Nerven." Für Content mit Mehrwert also durchaus ein Zahlungsmodell, das Schule machen könnte.   


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde