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Wer steckt wirklich hinter dem Harlem-Shake-Erfolg?

Der virale Erfolg des Harlem Shake sei das Ergebnis knallharter finanzieller Interessen gewesen, schreibt der Social Media Watchblog.

Text: Franziska Mozart

2. April 2013

Der virale Erfolg des Harlem Shake sei das Ergebnis knallharter finanzieller Interessen gewesen, schreibt der Social Media Watchblog. Dass die Ausbreitung der Zappel-Videos spontan geschehen sei, entlarvt Kevin Ashton, Chef des Technik-Unternehmens Belkin, in dem Beitrag als Mythos. Außerdem liefert er eine lesenswerte Chronologie des Phänomens.

Hinter dem Erfolg stehen demnach die Unternehmen Maker Studios, Mad Decent und IAC. Marker Studios verdient sein Geld mit Youtube-Videos und drehte den ersten professionellen Harlem Shake, Mad Decent ist das Label, auf dem der Track erschien, und IAC war das erste Unternehmen, das eine Imitiation des Harlem Shake hochlud. Sie sorgten für die nötigen Zugriffe zu Beginn und hatten dabei den Stromausfall beim Super-Bowl auf ihrer Seite. Dieser Zwischenfall brachte einige Gewinner hervor, etwa Oreo, das mit einem einzigen Tweet zum Liebling der Nation wurde. Die Verlierer, die diese Situation nicht für sich nutzen konnten, seien danach sensibilisiert gewesen und hätten den nächsten großen Hype nicht verpassen wollen, so Ashton.

Ausgezahlt hat sich der Harlem Shake vor allem für die Unternehmen im Hintergrund. Für Google natürlich, außerdem für Maker Studios, deren Video inzwischen 30 Millionen Mal gesehen wurde, und für Warner Bros, bei denen die weltweiten Vertriebsrechte für die Aufnahme liegen. "Auch wenn die Technologie sich geändert hat, das Geld fließt immer noch in die selbe Richtung: zu den Schöpfern von Verträgen und nicht zu den Schöpfern von Inhalten", so das Fazit des Autors.


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Franziska Mozart
Autor: Franziska Mozart

Franziska Mozart berichtet seit vielen Jahren über die Marketing- und Medien-Branche. Die freie Journalistin beschäftigt sich am liebsten mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung und am allerliebsten mit der Schnittstelle dieser beiden Bereiche. Für die W&V ist sie regelmäßig als Nachrichtenchefin tätig und betreut den Green CMO Award sowie den Deutschen Mediapreis betreut. Sie gilt als Expertin zum Thema Nachhaltigkeitsmarketing und ist Co-Autorin des Buches "Superpower Sustainable Marketing".


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