Carlsberg spielt mit der Angst.
Carlsberg spielt mit der Angst. © Foto:Screenshot Carlsberg

Stresstest-Trend | | von Ulrike App

Das Spiel mit der Angst: Carlsberg stellt Freunde auf die Probe

Die Biermarke Carlsberg strapaziert für ihre aktuelle Onlinekampagne die Beziehung von dicken Freunden. In dem Dreiminüter bitten mehrere Männer ihre besten Kumpels per Telefon ihnen mitten in der Nacht mit 300 Euro aus der Patsche zu helfen, die sie gerade bei einem Poker-Spiel verloren haben. "Wie weit würdest du für einen Freund gehen?", stellt Carlsberg die Frage auch in der dazu passenden Facebook-App. Die Freunde müssen nämlich die benötigte Kohle in eine dunkle Gasse bringen, zwielichtige Türsteher überwinden und erleben einige einschüchternden Szenen - alles gefilmt von versteckten Kameras. Am Schluss geht hinter dem Pokertisch ein Vorhang auf und das Geheimnis wird gelüftet: "That calls for Carlsberg", lautet die Botschaft.

Gemeinsam mit der belgischen Agentur Duval Guillaume Modem spielt das Unternehmen nun schon zum zweiten Mal mit dem Stilmittel Angst. 2011 warteten zahlreiche Rocker-Typen in einem Kinosaal auf Pärchen. Alles echt oder doch nur ein Fake, darüber lässt sich herrlich in sozialen Netzwerken diskutieren.

Mittlerweile versuchen sich immer mehr Marken daran, unfreiwillige Testimonials zu testen. Für eine ähnliche Aktion erntete die Nivea-Agentur Felix & Lamberti viel Lob, musst sich aber auch deutliche Kritik anhören. Der Elektronik-Konzern LG wiederum ließ die Protagonisten des Clips in den Fahrstuhl-Abgrund schauen. Diese Aktion stellte sich später als Fake heraus.

Auch Pepsi setzt auf den Schock-Effekt. Mit einer Probefahrt der besonderen Art:

Das Spiel mit der Angst: Carlsberg stellt Freunde auf die Probe

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