Audi: Virtuelle Autos im Kalender
Mitten im Jahr bringt Audi einen Kalender für das Jahr 2010 heraus. Aber die Geschäftspartner, die den Kalender erhalten haben, dürften sich nicht nur über den Termin gewundert haben – es fehlen auch die Autos der Ingolstädter. Des Rätsels Lösung: Augmented Reality. Die Bilder von schönen Landschaften werden über eine iPhone-App (Agentur: Neue Digitale/Razorfish) um die Fahrzeuge ergänzt. Dafür muss der Betrachter die Kamera des Handys auf das Bild halten, worauf ein animiertes Modell einprojiziert wird.
Die Idee des Online-Marketings von Audi war, eines der aktuellen Hype-Themen einfach und anders aufzugreifen. Denn bis Displays in jeder Windschutzscheibe verbaut werden und erweiterte Realität tatsächlich in alle Autos einzieht, wird es noch ein wenig dauern. Virtuell eingeblendete Informationen wie Navigationshilfen auf dem Head-up-Display gibt es vorerst nur in der automobilen Oberklasse.
Auf rund 30.000 Abrufe kamen die YouTube-Videos zu diesem Projekt bereits. Daher soll es auch im kommenden Jahr einen Augmented-Reality-Kalender geben. Der Aufwand hält sich in Grenzen. Audi hat ein Archiv für Landschaften und baut häufig erst hinterher am Rechner die Autos in die Bilder ein.
Pellikan Redakteur








