Auf Freiersfüßen: Der etwas andere Antrag
Normalerweise beschäftigen wir uns an dieser Stelle sehr konkret mit Werbung. Nun, im wörtlichen Sinne ist auch dieser Clip Werbung. Eine Brautwerbung allerdings. Bisher haben wir kein Unternehmen in Erfahrung gebracht, dass hier die Finger drin hat - aber vermutlich wird es bald ein verblüffend ähnliches Viral-Video in England geben, das, sagen wir mal, ein Motto hat wie "Erleben, was verbindet" oder "One''s Life is for Sharing". Das würde ja gut zur Telekom passen, beispielsweise.
Egal, das Video hier ist bislang nicht instrumentalisiert, dafür aber trotzdem kreativ. Sehr. Und schon ein Renner im Social Web und bei Youtube (da hat das Brautpaar einen eigenen Kanal).
Zur Sache: Matt will heiraten. Ginny. Die schickt er mit dem Bruder ins Kino, derweil (natürlich gefälscht) er beim Schwiegervater in spe um die Hand seiner Geliebten anhält. Und anschließend filmreif in eben jenes Kino gebraust kommt, in dem die Angebetete mit dem Bruder Charlie sitzt. Und, was sie nicht weiß, die ganze Familie.
Filmkunst und passend, denn das Beziehungsmotto von Ginny und Matt ist "Making the movies jealous" ("Filme neidisch machen") - weil wahre Liebe viel schöner ist als der Kitsch im Kino. Außer es ist so echter Kitsch wie hier.
Dafür das Glööckler-Krönchen für die charmante Idee und die professionelle Umsetzung.
Herrmann Redakteur







