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Beck's: Marke breit und platt machen
Na schön, es muss ja nicht jeder so konservativ sein, wie man es sich für eine Marke wünschen mag. Na schön, soll auch eine konservative Pils-Marke ihre Line-Extensions bekommen: "Beck's Lemon" zum Beispiel. Das ist zwar mehr was für Mädchen - egal welchen Geschlechts - aber auch die wollen ja mal was anderes trinken als diese heute obligatorische Sprizz-Plörre oder die ewig albernen Cosmoplitans. Macht nichts, wir hatten immer noch ja unser altes, vertrauenswürdiges Beck's Pils. Na schön, wenn also das Beck's Management meint, soll es nicht nur (für) die Normalos und die Mädchen abfüllen, sondern mit "Beck's Gold" dazu noch echte Männer breit machen.
Aber vielleicht kann uns ein Marken-Experte mal erklären, warum man dazu die Kernmarke derart platt machen muss? "Lieber geiles Bier als gepflegtes Pils" - nenne uns einer einen triftigen Grund, warum man danach noch, ohne Spott zu riskieren, eine dieser dunkelgrünen Falschen mit rotem Etikett in die Hand nehmen sollte?
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Janotta Redakteur











