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Gruseliger Schocker auf ukrainischen Straßen

Gruseliger Schocker auf ukrainischen Straßen

veröffentlicht am 14.12.2011 um 11:40 Uhr · Kreation des Tages · Artikel

Schon mal Fußgängergespenster gesehen? So will Shell dafür sorgen, dass Raser weniger Menschen töten.

Nirgends in Osteuropa werden so viele Fußgänger überfahren, so der Mineralölkonzern im Video zur Aktion. Daher sei es nötig, drastische Maßnahmen zu ergreifen: Erst wenn es zu spät sei und ein Mensch tot, kämen die Raser zur Vernunft.

Also jagt man ihnen einen ordentlichen Schrecken ein. Die aufblasbaren Plastikgeister, versteckt in Gullydeckeln, reagieren auf die Messung des Radars: Wer zu schnell ist, löst den Gas gefüllten Geist auf - und der fährt direkt in den Himmel ein. Wie viele Unfälle aufgrund von Vollbremsungen passiert sind, ist nicht bekannt, aber das vorrangige Ziel wurde erreicht: 200.000 Besuche online innerhalb der ersten drei Wochen nach der Geisternacht, von der ein Fahrervideo gezeigt - und viel kommentiert - wurde.

Eine wirklich gruslige Aktion aus der Ukraine - aber vielleicht nötig, um notorische Bleifüße zur Besinnung zu bringen. Die Idee hatte die Agentur JWT, Kiew.

Bei uns wirbt derzeit das Verkehrsministerium mit Notizzetteln von Angehörigen für "Runter vom Gas" (Agentur: Serviceplan, Berlin).

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