Lego verschenkt nächste Grand-Prix-Idee
© Foto:Lego

Konstellation | | von Anja Janotta

Lego verschenkt nächste Grand-Prix-Idee

Das ist grandios - mit "Brickmented Reality" hat eine Kopenhagener Agentur Konstellation für Lego eine wirklich coole Idee ins verspielte Social Web gebracht: Lego-Fans bauen kleine Gebilde aus Bausteinchen, fotografieren sie vor realen Gebäuden, Personen, Statuen, Kunstwerken etc. und basteln daraus ihre eigene neue Perspektive auf die Welt. Diese wird dann auf Facebook und eine speziellen Kampagnenseite gepostet. Simpel, humorvoll, mit hohem Spiel- und Involvement-Faktor. Wunderbar, nicht nur für die Mutter eines Sohnes mit gefühlt einer Million Legosteinen im Sortiment. Das hätte wirklich der legitime Nachfolger werden können für die ebenso grandiose "Star-Wars"-Drehorgel , für deren Erfindung im vergangenen Jahr Serviceplan mit dem Grand Prix in Cannes belohnt wurde.

Hätte? Werden? Können? Warum der Konjunktiv?

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Erstens, weil die Aktion längst abgeschlossen ist: Sie lief bereits in der Vorweihnachtszeit in Dänemark. Dabei trüge sie das ganze Jahr über, nicht nur zu einer Saison und einem Thema. Und zweitens: Keine Spur davon in Deutschland.

Bitte, liebe Marketing-Chefs von Lego Deutschland: Ihr habt doch gesehen, wenn man ein großes Rad dreht (oder meinethalben auch eine große Drehorgel), dann klappt's auch mit dem Grand Prix. Wir brauchen "Brickmented Reality". Hier! Jetzt! Gleich!

Inzwischen gehen wir schon mal die passenden Steinchen aus der Million raussuchen, ja?

Lego verschenkt nächste Grand-Prix-Idee

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