Volker Beck ist das jüngste Opfer von Sixt.
Volker Beck ist das jüngste Opfer von Sixt. © Foto:Facebook-Auftritt von SIxt

Jung von Matt | | von Anja Janotta

Sixt provoziert mit Volker-Beck-Motiv

Das war ja beinahe klar: Diese Steilvorlage kann man nicht unkommentiert passieren lassen, zumindest nicht, wenn man Sixt ist. Und so muss der Drogen-Skandal um Grünen-Politiker Volker Beck nun auch eingebettet werden in die orangefarbene CI des Autoverleihers. Der Spruch dazu: "Gönnen Sie sich mal eine Nase frischen Wind". Am Wochenende erschien in der "Welt" die entsprechende ganzseitige Anzeige, weiteren Wind macht Sixt in den sozialen Netzwerken.

Politiker sind immer gern genommene Opfer des Autovermieters und seiner Stammagentur Jung von Matt, sei es die Stinkefinger-Pose von Peer Steinbrück, das Streik-Motiv mit Claus Weselsky oder Kampagnen mit Angela Merkel. Deren gelassene Reaktion auf die damalige Stuwwelpeter-Persiflage ist fast schon so legendär wie das Motiv selbst: "Ich finde, Frau Sixt könnte mich als Wiedergutmachung einmal zu einer Cabriofahrt einladen." Und auch sonst ist von Seiten eines aktiven Politikers offenbar wenig Gegenwehr zur Wahrung seiner Persönlichkeitsrechte zu erwarten, was Sixt immer wieder zu neuen Werbe-Spitzen treibt.

Allerdings scheint das aktuelle Motiv dieses Mal weit weniger konsensfähig zu sein. Auf Twitter ist das Echo auf die neueste Headline bislang eher verhalten, und wenn dann sogar eher negativ:

Auch auf Sixts Facebook-Seite wird heftig in den Kommentaren gestritten. Während die einen Fans applaudieren, melden sich auch viele Kritiker zu Wort. Sie bezeichnen die Werbung als "geschmacklos" und "mies".

Sixt provoziert mit Volker-Beck-Motiv

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