Umarme, was du nicht ändern kannst: Schwedischer Audi-Pragmatismus
Gehören Sie zu denen, die der Wintereinbruch jedes Jahr wieder kalt erwischt? Oder zu denen, die sich jährlich darüber wundern, warum sich Gemeinden, Frauen, Autofahrer nicht auf Eis und Schnee einstellen? Fest steht: Jedes Jahr im Winter kommt er, der Winter. Oft bringt er Kälte, Eis, Schnee, glatte Straßen, laufende Nasen, schlechte Sicht.
Er bedeckt Autos mit einer weichen, weißen Schicht, die es erst schwer macht, den eigenen Wagen wiederzufinden, und dann unsere Abfahrt morgens ins Büro um zehn Minuten verzögert, weil wir das Auto erst mal von Eis und Schnee befreien müssen. Weitere zehn Minuten kostet es, dass alle Verkehrsteilnehmer plötzlich nur noch mit Tempo 15 auf der anfrierenden Schneedecke dahinkriechen, weitere 112 Minuten, dass der eigene Wagen, nur ungenügend für die Temperaturen unter Null Grad präpariert, plötzlich mit eingefrorenem Kühler liegen bleibt, die Gelben Engel aber genug zu tun haben und erst gegen zehn Uhr mit dem Abschleppwagen anrücken. Zusätzliche 55 Minuten verrinnen, in denen Sie dem Werkstattleiter erklären, dass Sie den Wagen brauchen, aufgeben und versuchen, sich ein Taxi heranzuwinken.
Diesen Winter ist es besonders hart. Und im Norden potenziert sich das, die Schweden würden sicher nicht jammern bei dem Bisschen Eis und Schnee, das wir in Deutschland grade haben. Die lieben den Schnee, wie der Audi (der deutschstämmige) mit Allradantrieb es tut.
Das römische Sprichwort legt nahe: "Umarme den Feind, wenn du ihn nicht besiegen kannst." So ist es ein schwedischer Leitspruch für den Autofahrer im Winter: Kämpfen Sie nicht gegen etwas an, was Sie absolut nicht ändern können. Lassen Sie sich vom Audi Quattro zeigen, wie man den Winter liebt. Das macht ihn doch gleich viel erträglicher - findet die Stockholmer Agentur Akestam Holst. Die stimmungsvollen Winteraufnahmen für die Ingolstädter Autofirma schoss Regisseur Martin Werner.
Herrmann Redakteur







