Der sympathische Hauptdarsteller schafft es, Emotionen zu wecken.
Der sympathische Hauptdarsteller schafft es, Emotionen zu wecken. © Foto: Canal+

Fußballkampagne | | von Anja Janotta

Wie man einen Fan von Olympique Marseille glücklich macht

Man möchte sich von ihm beinahe schon bei der Hand nehmen lassen und mitfiebern, wenn dieser Fan von Olympique Marseille mit soviel Inbrunst und kindlicher Begeisterung von seinem Lieblingsverein erzählt. Seine tiefe und ungebrochene Begeisterung kann man förmlich greifen. Und dann will man diesen sympathischen Fan nur noch in den Arm nehmen und trösten. Denn der arme Mann, der in 30 Jahren keine einziges Spitzenspiel seines Lieblingsvereins gegen Paris Saint Germain verpasst hat, kann nichts davon wirklich sehen. Er steht als Stadionordner immer abgewandt vom Geschehen und blickt ins Publikum statt auf das Spielfeld. Bis ihn seine Tochter endlich mit einer kleinen Improvisation erlöst.

Einen feinen emotionalen Bogen spannen hier Canal+ und dessen Leadagentur BETC Paris. Auch Canal+ ist seit langem mit Berichterstattung mittendrin dabei, wenn es um die Top-Begegnung der französischen Spitzenvereine geht. Nun schafft es der Sender gekonnt und ohne großen Schwulst, sich als Tröster in der Not zu inszenieren. Der Spot kommt online wie auch im Fernsehen zum Einsatz.

Doch gerade die 1:30-Minuten lange Version entwickelt mit einem sehr präzisen erzählerischenTiming die beste Wirkung:

(Das Thema "armer Ordner" griff jüngst auch Sky auf: "Fußball im Herzen" wurde von der Agentur Serviceplan entwickelt.)

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Wie man einen Fan von Olympique Marseille glücklich macht

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