Helfen ist bei der Mafia oberstes Gebot.
Helfen ist bei der Mafia oberstes Gebot. © Foto:Mundipharma

Pharma-Werbung | | von Susanne Herrmann

HFF-Studenten arbeiten mit der "Asthmafia"

Das eher sperrige Thema der Kampagne lautet "Asthma am Arbeitsplatz" - aber deswegen muss man ja noch lange keine langweiligen Filme drehen. Das beweisen die Münchner Filmstudenten Max Mayer und Jan Linnartz, die mit ihrer Firma Ivory Productions schon gut im Geschäft sind (und zum Beispiel eine Reihe Unternehmensfilme für Puma drehten). Bei den Youtube-Videos für Mundipharma und Weber Shandwick stand offenbar "Der Pate" Pate. Finster blickende Mafiosi werden plötzlich von Husten geschüttelt: Ein Asthmaanfall hindert sie am Arbeiten. Was tun? Zusammenhelfen, heißt es bei den Ganoven. So, wie das auch Kollegen am Arbeitsplatz tun sollten.

"Betonschuhe" ist der Film, der das Thema mit einem Augenzwinkern umsetzt. Schon ein bisschen makaber dagegen ist dieses Video, wo der Kollege bei der Schießerei mal eben einspringt. Keine Sorge, zu Schaden kommt keiner.

Mundipharma und stammagentur Weber Shandwick kamen auf die Hochschule für Film und Fernsehen(HFF) in München zu und ließen nach Briefing die Studententeams pitchen. Den Zuschlag fürs Projekt bekamen Max Mayer und Jan Linnartz und setzen ihre Idee, die Produktionsvorbereitung bis zum Dreh in Italien komplett um - obwohl der Kunde eigentlich keine Mafiosi, sondern Szenen im Großraumbüro hatte haben wollen. Auch die alten Autos, Waffen und Klamotten sowie die herrlich mafiösen Darsteller haben die Studenten selbst ausgesucht. Und empfanden die Arbeit mit den sehr erfahrenen älteren Herren als "tolles Erlebnis" (Irshad Panjatan, geboren 1931/Gastone, Andreas Wellano, geboren 1948/Don, Adolfo Assor, geboren 1945/Bonasera), sagt Max Mayer.

Die Internetfilme sind Teil einer Kampagne des Unternehmens, das seit September 2012 ein Asthma-Medikament anbietet und mit der Mundipharma, Limburg, die Initiative Asthma & Arbeit des Bundesverbands der Pneumologen und des Verbands Deutscher Betriebs- und Werksärzte unterstützt. Es geht vor allem darum, einen offenen Umgang mit dem Thema Asthma anzuregen. Weil sie Nachteile befürchten, würden viele Arbeitnehmer am Arbeitsplatz nicht offen über ihre Erkrankung sprechen, teilt die Firma mit. "Entsprechend wissen Kollegen und Vorgesetzte oft nicht, wie sie reagieren sollen, wenn jemand bei der Arbeit plötzlich Asthma-Beschwerden hat."

Wie das ginge, zeigen die Mafiosi der "Asthmafia": Die unterstützen einander bei der Arbeit, reichen dem hustenden Kollegen das Asthma-Spray, der "Arbeitsalltag eines Mafioso" geht weiter. "Asthma und Arbeit – eigentlich kein Problem, wenn man offen damit umgeht und sich gegenseitig etwas unterstützt", lautet die Botschaft.

HFF-Studenten arbeiten mit der "Asthmafia"

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