Der Torso des Recruiting-Roboters besteht aus Styropor, der Kopf aus einem iPad von Apple.
Der Torso des Recruiting-Roboters besteht aus Styropor, der Kopf aus einem iPad von Apple. © Foto:Antwerpes

| | von Jan-Philipp Schlecht

Recruiting: Wenn Bewerber zu Robotern werden

Bewerber um eine Stelle müssen jetzt nicht mehr persönlich vorbeikommen, sondern können als Roboter ins Büro ihres künftigen Arbeitgebers rollen. Auf diese Recruiting-Idee kam die Kölner Healthcare-Agentur Antwerpes. Die Werber schrauben ein iPad auf einen roboterförmigen Torso mit Rollen und laden potenzielle Nachwuchskräfte zu einem unverbindlichen Kennenlernen per Skype ein. Die Bewerber schauen dann via Videotelefonie in die Runde und plaudern mit den Verantwortlichen. Fast so, als wären sie tatsächlich mitten im Meeting. Anhand der Rollen lässt sich der virtuelle Bewerber, der übrigens auf den Namen Robo Job hört, mühelos durch die Agenturräume bugsieren.

Robo 2 Job in der IT

Der Hintergrund ist dabei ein ganz realer. Gerade mittelständische Agenturen haben es schwer, gute Software-Entwickler zu finden. Der Markt wächst seit Jahren, Firmen reißen sich um kompetente Informatiker. Um im heiß umkämpften Markt mithalten zu können, müssen sich die Agenturen etwas einfallen lassen.
Die Idee für Robo Job kam dem Geschäftsführer Frank Antwerpes übrigens höchstpersönlich, den Bau des Maschinenkörpers übernahm ein befreundeter Kulissenbauer. Wer sich schon immer mal in einen Roboter verwandeln wollte, kann sich auf www.antwerpes.de aufschalten lassen. Die Besuchszeiten stehen auch schon fest: Montag bis Freitag von 11 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

Recruiting: Wenn Bewerber zu Robotern werden

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