Bis 2016 sollen 400 Stellen gestrichen werden - die Qualit├Ąt m├╝sse trotzdem gewahrt werden, so ZDF-Intendant Thomas Bellut.
Bis 2016 sollen 400 Stellen gestrichen werden - die Qualit├Ąt m├╝sse trotzdem gewahrt werden, so ZDF-Intendant Thomas Bellut. © Foto:ZDF/Carmen Sauerbrei

"Schlankere Strukturen" | | von Katharina Hannen

ZDF streicht 400 Stellen

Das ZDF arbeite an schlankeren Strukturen, verk├╝ndete Intendant Thomas Bellut auf der Sitzung des Fernsehrates in Mainz. Konkret bedeutet das den Abbau von bis zu 400 Arbeitspl├Ątzen. Bis 2016 sollen die Stellen gestrichen werden - die Qualit├Ąt m├╝sse trotzdem gewahrt werden.

Insgesamt 75 Millionen Euro muss der ├Âffentlich-rechtliche Sender einsparen, so sieht es die Vorgabe der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vor. Das sei ein "harter Prozess", aber Bellut ist ├╝berzeugt, dass dieser gemeistert werden kann. "Auch in Zeiten knapperer personeller Ressourcen m├╝sse das ZDF qualitativ die Nummer eins am Markt sein."

Ab April 2013 solle zudem der einj├Ąhrige Einstellungsstopp schrittweise aufgehoben werden. Seit einem Jahr bewege man sich im Krisenmodus, dieser m├╝sse wieder verlassen werden.

Die besagten "schlankeren Strukturen" sehen ebenfalls Ver├Ąnderungen an der Programmherstellung vor - in Zukunft soll sendeplatz- und kanal├╝bergreifend und crossmedial produziert werden. Etwa durch die B├╝ndelung von Redaktionen sollen bei gleichbleibender Qualit├Ąt Ressourcen eingespart werden - ein Pilotprojekt gebe es bereits in der Kulturberichterstattung. 

ZDF streicht 400 Stellen

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