veröffentlicht am 18.02.2010 12:03 Uhr in
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Von: Frank Zimmer
Das Media-Manifest der Webguerillas
David Eicher ist Chef der Münchner Online-Agentur Webguerillas und gehört zu den bekanntesten Social-Media-Experten im Markt. In der aktuellen W&V hat er zwölf Thesen zur Media-Messung aufgestellt, die die Branche interessieren dürfte.
- "Communities statt klassischer Content-Websites" Socials Communities laufen den klassischen Sites und Portalen den Rang ab.
- "Werbesog statt Werbedruck" Es geht darum, Konsumenten zu aktivieren, ein hoher Werbedruck muss nicht sein.
- "Fan-Gemeinde statt Zielgruppe" Die klassische Zielgruppe gibt es nicht mehr. Man muss Marken-Fans identifizieren.
- "Aktivitätsverlust statt Streuverlust" Der Begriff Streuverlust ist überholt. Im Web-Zeitalter wird jeder einzeln erreicht.
- "Tausend-Gesprächs-Preis statt Tausend-Kontakt-Preis" Der TKP hat ausgedient, benötigt wird ein Parameter für den Dialog.
- "Gross-Involvement-Volumen statt Gross Rating Point" Die Branche braucht Aussagen über die tatsächliche Werbewirkung.
- "Always on statt Einschaltquote" Die Einschaltquote verliert an Relevanz, junge Zielgruppen sind always on - im Web!
- "Involvieren statt rezipieren" Werber und Medialeute müssen umdenken: Der Couch-Potato spielt keine Rolle mehr.
- "Marken-Content versus Medien-Content" Die klassische Medienlandschaft löst sich auf. Brands und Blogger sind neue Player.
- "Echtzeit-Monitoring statt Reichweiten-Umfragen" Derzeitige Erhebungen stellen die Mediennutzung nur unzureichend dar.
- "Globales Dorf statt Nielsen-Gebiete" Die Einteilung Deutschlands nach Nielsen entspricht dem Postkutschen-Zeitalter.
- "Markenbotschafter statt Werbeträger" Medien und Nutzer haben sich verändert, die Mechanismen der Werbebranche nicht.
Schlagworte: Media-Manifest Eicher Webguerillas Social Media Media-Messung
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